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Themenbereich: Hautprobleme

Hygiene bei Soor

Anonym

Frage vom 20.04.2010

Hygiene bei Soor

Meine Tochter (3 Monate) hat jetzt zum zweiten Mal einen Soor im Mund und am Po. Diesmal habe ich ihn leider auch auf den Brustwarzen. Um ihn richtig weg zu bekommen, bin ich gerade sehr gründlich mit der Hygiene (Hände ständig waschen, Windeln regelmäßig wechseln, jedesmal Stilleinlagen wechseln, Brustwarzen vor und nach jedem Stillen mit Wasser waschen und mit dem Pilzgel einschmieren etc.). Dazu lasse ich der Brust und dem Po des Kindes viel Luft, damit es gut austrocknen kann.

Sie ist aber in dem Alter gerade kräftig dabei, Stofftiere in den Mund zu stecken. Wie kann ich die hygienisch halten? Die meisten kann man ja nur bei 30 Grad in der Waschmaschine waschen. Reicht das? Oder kann ich die Oberfläche noch zusätzlich mit etwas behandeln, das dem Kind nicht schadet?

Des weiteren: Kann es sein, dass sie durch das permante Nuckeln an ihren Händchen den Soor auch auf diese überträgt? Ich sehe da so ein paar kleine Pickelchen, die etwas perlmuttig schimmern. Ich schmiere jetzt auch schon mit dem Gel auf den Händen, aber reicht das?

Herzlichen Dank für die Beantwortung!

Antwort vom 21.04.2010

Hallo!
Gegenstände, die das Kind mit Soor in den Mund steckt, sollten ausgekocht oder mit heissem Wasser gereinigt werden, wenn diese nicht kochbar sind (z.B. wie Holzspielzeug etc.). Eine weitere Form von Behandlung der Stofftiere kenne ich nicht, insbesondere nichts, was auch ein Kind im Mund haben darf. Ob Essig im letzten Spülgang in der Waschmaschine hilft, ist in der Literatur strittig (manche Pilze wachsen sogar bei Essig vermehrt...). Und ja, es kann sein, dass sich der Soor auch auf die Finger überträgt (übrigens eine mögliche Wieder-Infektionsquelle innerhalb der ganzen Familie). Übrigens wird heute eher eine sog. Miconazolsalbe empfohlen aufgrund eines zu hohen Zuckergehalts im Gel, der das Pilzwachstum eher begünstigen würde. Entsprechend ist die Überlegung, ob das Gel, nachdem der Soor wieder da ist, wirklich ausreichend und sinnvoll eingesetzt ist. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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