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Themenbereich: Schwangerschaftsbeschwerden

Nachlassende Übelkeit in der 16. SSW

Anonym

Frage vom 02.11.2018

Liebes Forum-Hebamme
Ich bin ganz neu in diesem Forum..danke, dass es euch gibt!
Ich bin 39, nach Eizellspende schwanger geworden (vorher 7 erfolglose ICSI plus 1 FG in der 9.ssw mit eigenen EZ) und aktuell in der 15+2 ssw. Habe SD-Unterfkt, wogegen ich Eithyrox 75 tgl nehme, Folsäure und Jod. Achte auf Zucker...
Mein Problem ist, dass mich riesen Ängste plagen, das Kind könnte wieder absterben.
Alle Ultraschalls und ETS waren unauffällig, Herzschlag wurde beim frühstmöglichen Termin bereits gesehen (5. ssw?) Ich könnte also beruhigt sein.
Nun ist es so, dass seit ca. der 13.ssw ich überhaupt keine offensichtlicen SS Anzeichen mehr habe, auch fühlt es sich irgendwie nicht wachsend...ich habe nicht so Appetit wie früher, Gerüche stören mich oft, das ist so das einzige.
Meine FÄ sagte mir beim letzten Schall, wo es mir noch schlecht war, ‚schlecht - sein‘ sei das stärkste Anzeichen durch die GESAMTE SS, dass diese intakt ist. Mich verunsichert diese Aussage riesig und ich bin alles andere als zuversichtlich, ja fast depressiv, weil ich mir vorstelle, dass ich bis zum nächsten Termin, am 15.11. ich ein totes Kind herumtrage.
Wie sehen Sie die Situation?
Danke herzlich und viele Grüsse

Antwort vom 03.11.2018

Hallo, nach den Erfahrungen die Sie gemacht haben ist es verständlich, wenn Sie ängstlich sind. Trotzdem ist das kein angenehmer Zustand. Ihre Ärztin hat sicher Verständnis, wenn Sie zwischen den Terminen Kontakt aufnehmen, wenn Sie durch eine Aussage verunsichert sind. Die Übelkeit ist in den ersten Monaten am stärksten und lässt dann bei den meisten Frauen deutlich nach. Auch der Spiegel des Schwangerschaftshormons HCG sinkt wieder ab. Die Übelkeit hat in den ersten Monaten, in denen sich alles entwickelt und noch anfällig ist für schädliche Substanzen, die Funktion das Ungeborene zu schützen. Wenn die Entwicklung im Wesentlichen abgeschlossen ist, lässt auch die Übelkeit nach. Insofern brauchen Sie sich keine Sorgen machen.
Wenn Sie Ihre Stimmungslage fast schon als depressiv einordnen, könnte es sinnvoll sein einmal einen Termin in einer psychotherapeutischen Praxis auszumachen. Oftmals reichen gerade bei Ängsten wenige Termine aus, um eine deutliche Besserung zu erreichen. In den nächsten Wochen werden Sie aber auch anfangen die Bewegungen des Kindes zu spüren. Das wird eine wesentliche Erleichterung für Sie sein, weil Sie dann selbst spüren können, dass das Kind lebt.
Ich wünsche Ihnen alles Gute für die weitere Schwangerschaft, Monika Selow

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