Themenbereich: Baby-Alltag

hat immer zur selben Zeit Wachzeiten

Anonym

Frage vom 14.12.2018

Hallo, meine Tochter ist nun 10 Monate alt und tagsüber ein sehr ausgeglichenes Kind. Nur wenn es um schlafen geht, wird es sehr schwierig. Das Hauptproblem für mich ist, dass sie nachts "Wachphasen" von 1-2h hat, in denen sie müde erscheint, aber nicht wieder in den Schlaf findet. Auch Nuckeln (sie nimmt keinen Schnuller und wird nachts sonst noch gestillt) hilft ihr in dieser Phase nicht mehr zum einschlafen. Die "Wachphase" besteht dann aus Nuckeln, Schreien und sich im Bett herumrollen (die Uhrzeit ist meist zwischen 2-6uhr). Dies zehrt an den Kräften, da sie um diese Phasen herum auch noch 7-10x kommt und nur durch stillen weiter schläft. Gibt es hierfür Tipps oder Anregungen? Und woran kann es liegen das sie nachts so lange wach ist? Ist das schon noch ein normales Schlafverhalten eines Säuglings? Im Übrigen kenn ich dies auch seit Geburtan nicht anders, eine Phase oder Zahnen ist demnach ausgeschlossen.

Antwort vom 17.12.2018

Hallo!
Ich finde es eher ungewöhnlich, dass Ihre Tochter dieselben nächtlichen Unruhe- und Wachphasen unverändert von Geburt an haben soll. Ich möchte Ihnen deshalb raten, als erstes auf Ihre Schlafbedingungen insgesamt zu schauen und diese zu optimieren suchen. Da Sie stillen, stellt sich immer auch die Frage, ob Sie bestimmte Medikamente! oder auch anregende Lebensmittel (Kakao, Koffein, Cola) sowie Nikotin auch noch am Abend einnehmen bzw. konsumieren. Diese können den kindlichen Schlaf empfindlich beeinflussen. Falls es schlimmer geworden ist mit Beginn der Beikost, ist es auch sinnvoll dort nach künstlichen Zusatzstoffen zu suchen. Geben Sie Ihrem Kind vielleicht immer schon das Vitamin D am späten Nachmittag oder Abend? Das kann für manche Säuglinge der absolute Wachmacher sein oder auch den Magen-Darm-Trakt in der Nacht durcheinander bringen. Ein ganz wichtiger Punkt sind außerdem alle elektronischen, stark strahlenden Geräte (Handy, TV, PC, Funkwecker etc. pp), die in unmittelbarer Nähe oder auch Umgebung (andere Wandseite?) sind. Ich empfehle Ihnen danach zu forschen und diese auszuschalten bzw. in eine Entfernung zum Bett zu bringen. Ich vermute, Sie waren auch schon beim Kinderarzt und haben Erkältungen, Verspannungen bzw. Ohrenschmerzen abklären lassen. Das ist immer wichtig auch da hinzuschauen. Osteopathen können für so etwas ebenfalls sehr hilfreich sein. Jedes Kind hat so seine unterschiedlich sensible Zeit in der Nacht. Häufig ist auch schon eine sensible Zeit in der Schwangerschaft gewesen oder für die jeweiligen Eltern selbst mühsam. Vielleicht finden Sie dort noch einen Grund oder eine Ursache. Falls das so sein sollte, Sie möglicherweise auch eine mühevolle Schwangerschaft und/ oder auch Geburt hatten, mag auch darin eine Ursache sein. Suchen Sie sich eine Fachperson in der Umgebung, die Sie dahingehend begleiten kann. Gleichzeitig ist Entlastung für Sie nötig. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Partner, wie er Sie unterstützen kann. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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newjuwel
Gelegenheitsclubber (0 Posts)
Kommentar vom 20.12.2018 14:25
Danke für die Beantwortung meiner Frage
Die Wachphasen haben sich durchaus immer mal wieder verändert, sind aber leider schon immer vorhanden gewesen.
Anfangs waren es wohl evt.Koliken oder äh., wie so viele Babys anfangs Schwierigkeiten haben, danach war es etwas besser und wie von ihnen vermutet mit Beikoststart wieder schlimmer.
Anfangs habe ich die Breie vorwiegend selbst gekocht und achte auch beim Einkauf auf die Zutaten.
Ich nehme weder Medikamente am Abend (nur morgens L-Thyroxin und Jod) , noch trinke ich kaffee oder anderes Koffeinhaltiges.
Mein Handy schalte ich nachts bewusst aus und ich benutze keinen Funkwecker mehr.
Das mit den Vitamin D Tropfen muss ich beobachten, dies habe ich immer unabhängig der Tageszeit gegeben.
Beim Ostheopathen war ich bereits, auch dieser konnte nichts feststellen.
Ich kann also einiges von ihnen genanntes ausschließen, werde aber nochmal einen genaueren Blick darauf werfen. Vielen Dank.
Ich werde den Kinderarzt nochmals darauf ansprechen und ansonsten hoffen das es sich irgendwann von selber legt, denn ich kann sonst nichts weiteres finden was noch Gründe dafür sein könnten.

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