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Themenbereich: Stillen

nächtlicher Stillrhythmus hat sich geändert

Anonym

Frage vom 15.12.2019

Hallo, meine Tochter ist 16 Wochen alt und hatte schnell einen Tag-Nacht-Rhythmus. Sie kam schon mit ca 4 Wochen nur 2x die Nacht (schläft seitdem in ihrem Zimmer, weil wir alle sie eingeschlossen so einen leichten Schlaf haben,dass wir uns nur gegenseitig gestört haben) schaffte aber nur 1 Seite. Die Stillabstände haben sich nachts teilweise sogar auf bis zu 6 bzw 7,5 std ausgedehnt, was fantastisch war.

Jetzt allerdings kommt sie seit über 2 Wochen nachts alle 1-2 Std und hat richtig Hunger, ebenfalls 1 Seite und schläft dann weiter. Sogar nach dem ins Bett gehen,was sie ziemlich einfordert gegen 19.30 Uhr, kommt sie teilweise nach nur 1 Std schon wieder. Ich gehe langsam natürlich am Stock, habe auch noch einen älteren Sohn mit 3 Jahren.

Was vielleicht noch wichtig ist:
Tagsüber waren ihre Stllabstände auch immer relativ kurz mit 1,5 - 2 Std (bei meinem Sohn waren es immer 3). In letzter Zeit zeigt sie tagsüber selten Hunger an,so dass ich sie versucht habe,engmaschig zu stillen, damit sie sich die Nahrung nicht nachts holen muss. Hat aber leider nichts gebracht.
Sie trinkt tagsüber auch nur ca 5 Minuten und kein bisschen länger. Die 2. Seite nimmt sie nur manchmal. Abends und nachts trinkt/nuckelt sie länger 15-25 min wobei sie effektiv vielleicht 10min trinkt.

Bin dankbar für Ihren Rat!!!
Liebe Grüße

Antwort vom 22.12.2019

Hallo!
Ihre Tochter befindet sich in einer typischen Entwicklungsphase, wo die Nächte bei allen Kindern (ob gestillt oder nicht) wieder unruhig und schlafloser werden. Das hat nicht nur etwas mit Hunger zu tun, sondern es geht häufig auch mit der zunehmenden motorischen und auch kognitiven Entwicklung einher, die auf einen Wachstumsschub mit Hunger trifft. Es ist eine richtige Idee, tagsüber die Konzentration auf das Stillen mit Ruhe und Rückzug so zu organisieren, so dass Ihre Tochter regelmäßig etwas angeboten bekommt. Viele Kinder vergessen das "Essen" am Tag vor lauter aufregendem Geschehen drum herum, darum sind Stillabstände von 2-3 Stunden meistens hilfreich. Die Stilldauer am Tag werden Sie nicht unbedingt verlängern können, viele Säuglinge holen sich ihre Menge in diesen typischen 5 min. Ich empfehle Ihnen für sich selbst zu schauen, ob Sie diese Stillmahlzeit auch als kleine Auszeit nehmen können oder eher auf dem Sprung sind. Letzteres setzt Sie sicher unter Spannung, so dass der Milchspendereflex nicht oft genug ausgelöst wird, vielleicht würde Ihre Tochter dann doch länger und ausdauernder trinken. Nachts scheint sich ihr Kind mit der Stillmahlzeit Ihre Körpernähe zu holen, wenn sie nach dem Trinken noch weiter bei Ihnen nuckelt. Gleichzeitig befindet sich jede Mutter, deren Kind 3-5 Monate alt ist in einem ersten Erschöpfungstief und fühlt sich ausgezehrt bzgl. der eigenen Gewichtskurve, Schlafmangel und gleichzeitig bzgl. Vitamin- und Mineralstoffverbrauch. Es ist sehr hilfreich, jetzt vermehrt ein Auge auf den Stoffwechsel zu haben und zu schauen, ob Sie über die Ernährung Ihre Reserven ausreichend auffüllen oder evtl. anderweitig Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente ersetzen sollten. Manche Mütter brauchen für die Milchbildung auch einen Schubs, um mit der Menge hinter dem Bedarf des Kindes hinterher zu kommen. Ich empfehle Ihnen Rücksprache zu halten mit Ihrer Wochenbetthebamme mit welchen Mitteln Sie die Milchbildung steigern können. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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