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Themenbereich: Geburt

Kindliche Komplikationen nach Beckenendlagengeburt

Anonym

Frage vom 17.10.2020

Hallo liebe Hebammen,

ich habe vor 3 Wochen mein erstes Kind vaginal aus Beckenendlage entbunden.
Der Muttermund hat sich extrem schnell geöffnet (von 2 auf 8 cm in 3 Stunden). Danach hat es etwas gedauert. Insgesamt hat die Geburt nach dem Blasensprung 8 Stunden gedauert.
Leider waren die Werte unserer Tochter nach der Geburt sehr schlecht und sie musste nach einem ganz kurzen Bonden auf die Intensivstation für 9 Stunden. Gekühlt wurde sie nicht.
Ihre Werte:
pH-Nabelschnur: 6,87
Base Excess: -18,2
Laktat: 17
Apgar: 7/8/10/10

Es kam zu einer perinatalen Azidose und Hypoglykämie.

Auf was müssen wir uns einstellen? Bzw. mit welcher Beeinträchtigung/Behinderung müssen wir rechnen?

Besten Dank für Ihre Antwort und liebe Grüße
Mama von klein G

Antwort vom 21.10.2020

Hallo und herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Babylein.
Wenn die Eröffnungsperiode schnell ging dauert meistens die Austreibung etwas länger und bei Ihnen kommt noch dazu das es eine Beckenendlage war.
Die Apgar Werte zeigen eine kurze Anpassungsschwierigkeit, wonach sich ihr Mäuschen dann aber doch langsam wieder erholt hat. Der PH wert aus der Nabelschnur zeigt aber das Ihr Babylein doch ziemlich Stress hatte, was die Azidose verursacht. (Übersäuerung im Körper)
Hypoglykämie ist lediglich das ihr Mäuschen etwas unterzuckert war... ich denke das Personal wird sich sofort gut um Ihr Baby gekümmert haben. Somit gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit das gar keine Folgen auftreten. Es kommt aber drauf an wie lange und wie hoch der Sauerstoffmangel war und wie schnell behandelt werden konnte. (Geburtsverlauf etc)
Der Arzt vor Ort kann Ihnen da leider als Einziger eine genaue Aussage geben, denn der kann nur beurteilen ob es Hirnblutungen oder Ähnliches gab.
Die Ärzte reden sicher mit Ihnen und halten sie auf dem Stand?!
Wenn Sie mittlerweile zu Hause sind und Ihnen nichts von Folgen gesagt wurde, dürfte es auch keine geben.
Beste Grüße und alles Gute.

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Anonym
Kommentar vom 30.10.2020 17:59
Sauerstoffmangel
Liebe Frau Schmuck,

vielen Dank für Ihre Antwort!
Die Herztöne waren wohl die letzten 45 Minuten der Geburt schlecht. Die Kleine wurde dann von den Kinderärzten untersucht und ich durfte kurz mit ihr kuscheln, bevor sie auf die Intensivstation kam. Dort wurde sie untersucht und es wurde auch eine Glucose-Infusion gegeben. Nach 4 Tagen durften wir nach Hause! Bleibende Schäden konnte aber niemand sicher ausschließen. Dies verunsichert uns natürlich sehr.

Viele Grüße!
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