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Themenbereich: Entwicklung des Ungeborenen

Muss ich wieder mit einer Fehlgeburt rechnen?

Anonym

Frage vom 19.05.2021

Hallo

Der erste Tag meiner Periode war am 5.4 und mein Eisprung war am 17.4
9 Tage nach dem Eisprung hab ich positiv getestet.
Am 17.5 hatte ich bei 6+2 einen Ultraschalltermin. Fruchthöhle + Dottersack + Embryo waren zu sehen. Embryo 0.245 cm groß. Also 6+0
Kein Herzschlag. Mein Arzt hat zusätzlich den blutfluss überprüft und meinte, das aufgrunddessen das ich schon einige fehlgeburten hatte, ich mich wieder drauf einstellen könnte wieder eine zu haben. Da er sich aber noch nicht 100% festlegen möchte soll ich in 10 Tage wieder kommen, aber es sieht schlecht aus.
Ich weiß durch meine letzte Schwangerschaft, dass das Ultraschallgerät schon ab 6+0 Herzschläge anzeigt.
Ich weiß auch das bis zur Embryogröße 0.8 cm noch alles offen ist. Hier jetzt meine Frage. Aus welchem Grund kann mein Arzt sich so sicher sein, dass da kein Herzschlag mehr kommt ? Kann man das im blutfluss sehen?

Antwort vom 19.05.2021

Hallo, die Vorhersage Ihres Arztes kann ich nicht nachvollziehen und ich empfinde sie auch als Zumutung. So früh geht es bei der Untersuchung nur darum die Schwangerschaft festzustellen und dass sie sich in der Gebärmutter angesiedelt hat. Nun war auch schon ein Embryo zu sehen, was prima ist. Der Herzschlag muss, wie Sie ja schon wissen, noch nicht zu sehen sein. Die Untersuchung des Blutflusses ist überhaupt nicht vorgesehen. Deshalb halte ich Schlüsse aus dem Untersuchungsergebnis so früh nicht für zuverlässig. Es gibt für diese Zeit keine Normwerte, die bei einem Kind messbar sein sollten. Ich weiß nicht, wie er den Blutfluss ermittelt hat. Sollte es mit einem Doppler-US gewesen sein, dann würde ich an Ihrer Stelle darauf bestehen, dass er das zukünftig unterlässt. Der Doppler-US ist laut Mutterschaftsrichtlinien nur bei Vorliegen genau definierter Indikationen und erst zu einem späteren Zeitpunkt der Schwangerschaft zulässig. Eigentlich gehört zu einer speziellen Untersuchung eine vorherige Aufklärung über Nutzen und Risiken einer Untersuchung, eine Einwilligung Ihrerseits dazu und dann auch eine Besprechung der offenen Fragen. Insofern kann ich Ihnen nur empfehlen "Guter Hoffnung" abzuwarten. Der Ausgang einer Schwangerschaft lässt sich nicht vorhersagen und die Suche nach Abweichungen führt eher zu einer Verunsicherung, als dass sie etwas nützt, weil sich der Verlauf auch nur sehr bedingt beeinflussen lässt. Insofern sind weder häufigere noch speziellere Untersuchungen hilfreich.
Ich wünsche Ihnen alles Gute für die weitere Schwangerschaft, Monika Selow

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