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Erste IVF - Es fühlt sich an wie Lotto spielen

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  • Eintrag vom 16.08.2020 09:21
    Hallo in die Runde,

    vor 3 Jahren haben mein Mann und ich uns für ein 2 Kind entschieden. Er ist bereits Vater von einem 13 jährigen Sohn aus erster Ehe. 2016 ist dann unser gemeinsamer Sohn zur Welt gekommen. Alles verlief so unbeschwert. Gleich am 2 Übungszyklus wurde ich schwanger und hatte eine ganz unkomplizierte Schwangerschaft + Geburt. Seit dem ist aber alles anders. Nach erneutem absetzen der Pille bekam ich sehr starke Schmerzen während meiner Periode. Da hatte ich mir noch nichts dabei gedacht. Nach einem Jahr „üben“ war ich dann beim Frauenarzt. Es erfolgten Bluttest und ein regelmäßiger Ultraschall wegen dem Eisprung. Ergebnis: Eisenmangel, sonst alles unauffällig. Follikel springt jedoch oft nicht und es entstehen daraus Zysten. 2019 wurde ich schwanger. Leider kam es in der 9 Woche zu einer Fehlgeburt. Es folgten zahlreiche Termine beim Frauenarzt mit Ultraschall und auslösender Spritze. Irgendwann wurde dann eine große Endometriosezyste entdeckt und ich wurde operiert. Dabei wurde auch gleich die Eileiterdurchgänigkeit geprüft. Auch hier hörte ich immer wieder vom Arzt im KH: „Alles gut, sie können jetzt ohne Probleme schwanger werden!“ Auch das Spermiogramm meines Mannes wurde untersucht und für gut befunden. Was mich ja nicht wunderte, da er ja schon Vater von 2 Kindern ist. Einige Monate später kam ein verkürzter Zyklus von 23-25 Tagen hinzu. Davor hatte ich immer einen Zyklus von 28 -29Tagen und ich konnte die Uhr danach stellen. Laut Frauenarzt hat es was mit der Eizellenreifung zu tun, so dass ich mit Clomifen und im Anschluss mit Progesteron unterstützt wurde. Viele verschiedene Anbieter von Progesteron habe ich mittlerweile durch, da es immer wieder zu einem vorzeitigen einsetzen der Periode kommt. Bei der KiWu-Praxis war ich schon neben meinem Frauenarzt abgebunden. Dort wurde mir aber auch erst mal Blut abgenommen und der Weg mit Clomifen empfohlen. Nach der ersten IUI beim Frauenarzt bin ich dann erneut zur KiWu-Praxis und habe dort den weiteren Weg besprochen. Eine richtige Antwort warum es bis jetzt, trotz der ganzen Maßnahmen, nicht geklappt hat, habe ich nicht bekommen. Während der ganzen Zeit hatte sich meine Schleimhaut immer gut aufgebaut. Es folgte der Bahandlungsplan, das tägliche Spritzen und die erste IVF. Leider konnten nur wenige Eizellen, trotz guter Eizellenreserve gewonnen werden. 3 ließen sich befruchten und 2 wurden mir letzte Woche eingesetzt. Bis jetzt kein Anzeichen von Ss-Symptomen. Stattdessen erneute ganz leichte Blutungen am 20 Zyklustag. Aktuell nehme ich 3X Duphaston und nachts eine Famenita 200 mg. Ich weiß, dass ich großes Glück mit meinem Kind habe, jedoch hätte ich nie gedacht, dass der Wunsch nach einem 2 Kind so groß sein kann. Ich bin mittlerweile 34 Jahre alt und habe das Gefühl, als würde ich Lotto spielen und dabei noch nicht mal die Zahlen bestimmen können. Vielleicht hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen sammeln können oder noch andere Ideen/Anregungen.
    Antwort
  • Kommentar vom 16.08.2020 12:17
    Hallo Tina!
    Herzlich willkommen bei uns, da musstest du ja auch schon durch einiges durch!! Das tut mir wirklich leid. Ich drücke dir von Herzen die Daumen, dass sich mindestens ein kleines Leben in die festbeißt und auch festhält!!!
    Ich bin gerade 35 geworden, mein Mann ist 44. Unser Sohn kam im Januar 2017 zur Welt und seit jan 2019 versuchen wir ihm ein geschwisterchen zu schenken. Mein Sohn entstand nach 10 oder 11 Zyklen natürlich. Jetzt, nach über 1,5 Jahren, sind wir auch in der kiwu und gerade mitten in der zweiten IUI.
    Mein Grund kann man ebenfalls keinen Grund finden, warum ich nicht schwanger werde. Sind mittlerweile im 24 ÜZ und ich hatte seitdem keinen einzigen positiven Test in der Hand.
    Hast du denn mal deine Schilddrüse untersuchen lassen?
    Mensch, da ist es ja bei euch echt ähnlich wie bei uns. Beide schon ein Kind vom jeweiligen Partner und trotzdem klappt es kein zweites mal natürlich.
    Fühl dich feste gedrückt und glaube an deine kleinen Mitbewohner im Bauch!!! Versuche nicht zu googlen, sondern ließ ein Buch oder eine Zeitschrift, wenn du eigentlich im Internet recherchieren willst 😊
    Ablenkung ist alles!
    Wenn es bei und dieses mal nicht klappt, weiß ich nicht ob wir noch eine 3. IUI versuchen sollen oder direkt eine IVF machen werden. ..
    Antwort
  • Kommentar vom 16.08.2020 12:19
    "Bei uns kann man ebenfalls keinen Grund finden" sollte das natürlich heißen 😉
    Sorry, hatte nachtschicht und Bin noch etwas müde....
    Da tippen die Finger gerne mal von alleine
    Antwort
  • Kommentar vom 16.08.2020 17:13
    Hallo zusammen,

    ich schließe mich mal an. Ich bin 41 Jahre alt und in der ersten (und geplant auch letzten) IVF-Behandlung. Heute ist ZT 4, seit zwei Tagen spritze ich Pergoveris 300 E., ab Dienstag auch Orgalutran. Nächsten Freitag ist dann US-Kontrolle und Besprechen des weiteren Vorgehens.
    Zu meiner Vorgeschichte: Mein Mann und ich versuchen seit fünf Jahren, ein zweites Kind zu bekommen. Unser Sohn ist acht Jahre alt, wurde spontan und ungeplant (aber sehr willkommen😊) empfangen.
    Ich hatte viele Gyn-Termine, mit immer gleicher Auskunft: Es ist alles Tipp-topp in Ordnung! Hormonwerte gut, jeden Monat ein ES, SG meines Mannes gut, BS und Durchspülen ohne Befund. Mir wurde sehr oft gesagt, ich würde bestimmt bald schwanger werden. Da letztes Jahr der AMH-Wert langsam zu sinken begann, haben wir im Januar 2019 den ersten Termin in der KIWU-Klinik gemacht. Dort sagte man uns, wir sollten uns nicht mehr allzu viel Zeit lassen (mit einem Behandlungsbeginn), weil die Fruchtbarkeit eben ab 40 Jahren doch deutlich nachlasse. Wir wurden sehr einfühlsam beraten, ich war zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nicht in der Lage, mir diesen Weg vorstellen zu können.

    Überhaupt war ich mir so lange unglaublich sicher, dass wir wieder auf natürlichem Weg schwanger werden würden. Deshalb habe ich mir auch in den ersten drei Jahren des „Übens“ kaum Gedanken gemacht. Dann wurde aber langsam die Unsicherheit bei mir immer größer, weil sich einfach nichts tat. Die Eier sprangen fröhlich, wir taten das unserige dazu (irgendwann dann mit Ovu-Computer) und meine Verzweiflung stieg mit jedem Monat... Rückblickend würde ich mich sogar als unterschwellig depressiv bezeichnen, ich konnte mich nur schwer damit abfinden, dass es nicht klappen würde.
    Schließlich beschloss ich, mich aktiver darum zu bemühen, dass ich wieder mehr das wahrnehmen konnte, was mein Leben schön und erfüllt macht. Ich gab die aufgehobenen Babysachen weg, kündigte meinen Job (in SRM ich nur noch geblieben war, weil ich nicht „plötzlich“ im neuen Job „schon“ schwanger sein wollte) und kümmerte mich bewusst und intensiv um meinen Sohn und meinen Mann. Außerdem begann ich eine Weiterbildung, die ich auch wegen der geplanten Schwangerschaft aufgeschoben hatte. Nach und nach, mit jedem Monat ein wenig mehr, wurde es wieder heller in mir und ich konnte mein Leben wieder ohne die drückende Traurigkeit und Sehnsucht aufrichtig genießen und leben!
    Im Frühjahr 2020 entschieden mein Mann und ich uns, eine Kinderwunsch-Behandlung zu durchlaufen. Mir war es wichtig, dass es bei einem Durchlauf (inkl. eventueller Kryos) bleibt, weil ich keine erneute Fokussierung auf etwas „Fehlendes“ wollte, indem wir wieder viele Enttäuschungen durchlaufen.

    Wenn es klappt, wir schwanger werden, wäre es eine wunderbare Sahnehaube auf unsere auch jetzt schon perfekte Familie. Falls es nicht klappt, werden wir dieses Kapitel endgültig abschließen und uns auf die Möglichkeiten konzentrieren, die mit kleinem Kind zwar auch möglich, aber deutlich anstrengender sind (mit der Familie ein Jahr ins Ausland gehen etc.). Und ich muss dann noch durch einen Teil Trauer durch - allerdings habe ich das sichere Gefühl, den bittersten Teil der Trauer bereits in den letzten Jahren durchlaufen zu haben.

    Momentan geht es mir sehr gut, ich merke noch nicht viel von der Stimulation und bin zwar freudig-aufgeregt, darunter aber entspannt.

    Bin sehr gespannt, eure Geschichten, Erfahrungen und gerne auch Tipps zu lesen!

    Ich wünsche euch allen natürlich, dass es bald klappt mit dem Kugelbauch!!
    Also, auf mit positiven Gedanken und der leisen Stimme, die mir einflüstert, dass es ja auch bei anderen schon geklappt hat, also „Warum nicht?...“😊!

    Antwort
  • Kommentar vom 10.09.2020 12:16
    Hallo Johanna und Pirogge,

    vielleicht schaut ihr hier noch mal rein oder andere fühlen sich angesprochen.
    Wollte mal den aktuellen Stand durchgeben und hören, wie es bei euch weitergelaufen ist.
    Nach 14 Tagen hab ich einen Anruf von der KIWU bekommen. Zuhause hatte ich bereits 3X mit einem Frühtest getestet. Und alle waren leider negativ. Meine Periode war schon überfällig und da die Schwangerschaftstests ja alle negativ waren machte ich mir schon sorgen, dass mein Zyklus jetzt total durcheinander ist durch die ganzen Medikamente und Spritzen. Ich bin aus allen Wolken gefallen, als mir die Ärztin am Telefon gratuliert hat. Da ich es nicht glauben konnte und an eine Verwechslung dachte, wurde ein paar Tage später erneut Blut abgenommen. Auch hier wieder ein positives Ergebnis mit ansteigendem HCG-Wert. Auch die letzte Blutabnahme war sehr erfreulich. Ich hab mir geschworen, dass ich ganz ruhig bleibe, kein Kopfkino und so. Aber sofort waren alle Bilder da....und ich war im Babyfieber gefangen. Beim ersten Ultraschall konnte man noch nichts sehen, was mich natürlich etwas beunruhigte (6 Woche). Sowohl mein Mann als auch die Ärztin haben mich versucht zu beruhigen. Sie gab mir jedoch den Hinweis , dass es sich um eine Eileiterschwangerschaft handeln könnte. Eine Woche später war dann eine leere Fruchthöhle zu sehen. Die Ärztin hat gesucht und gedrückt, konnte jedoch nichts finden. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich erneut um ein Windei handelt. Nächste Woche ist der nächste Termin. Bin total am Boden und einfach nur traurig. Dieses immer wieder hoffen und warten macht einen ganz verrückt. Und die Chancen sehen leider auch nicht so gut aus. Man war dem Ziel gefühlt so nahe und dann steht man doch vermutlich wieder am Anfang.
    Antwort
  • Kommentar vom 10.09.2020 14:35
    Liebe Tina,
    es tut mir sehr leid, was bei deiner Untersuchung herausgekommen ist :-(! Es ist so gemein, erst hoffen zu dürfen und dann doch so schrecklich enttäuscht zu werden. Nimm' dir Zeit für dich und deine Trauer, tu' dir etwas Gutes und lass' dich von deinen Lieben trösten!

    Ich habe dann in einem anderen Forum weiter geschrieben, bei "Bei uns kommt nur künstliche Befruchtung in Frage", deshalb war ich hier gar nicht mehr aktiv. Jetzt lese ich gerade nur noch still mit und drücke allen wie wild die Däumchen (meine IVF ist über die PU nicht hinaus gekommen).

    Alles Liebe für dich und hoffentlich darfst du bald ein "echtes" positives Ergebnis feiern!
    Pirogge
    Antwort
  • Kommentar vom 10.09.2020 20:20
    Und wie geht es dir jetzt nach der IVF und der Situation/Ergebnis? Haben die Ärzte was dazu gesagt? Und bleibst du bei dem einen Versuch oder seit ihr am überlegen doch weiter zu machen?
    Ich merke, dass ich gerade nicht so einfach weiter machen kann. Muss mir wirklich erst mal paar Monate Zeit geben, um das alles zu verarbeiten. Und dann vielleicht noch mal auf die Suche gehen, warum es wiederholt dazu kommt.
    Antwort
  • Kommentar vom 11.09.2020 16:43
    @Tina Ich empfinde die KiWu-Behandlung als sehr fordernd und habe für mich die Priorität gesetzt, dass es mir seelisch und körperlich gut gehen soll - jetzt nach der Behandlung fühle ich mich noch angeschlagen (seelisch und körperlich) und bin gerade damit beschäftigt, mich wieder aufzubauen😊...
    Unsere Ärztin meinte, dass die Eizellenwand vermutlich zu dick/fest war und hat uns zu einer ICSI (mit verändertem Medikamentenplan) geraten. Da sieht sie gute Chancen (im Rahmen der Statistiken halt), weil sonst alle Werte super sind.
    Und da geht es mir wohl wie dir - ich brauche jetzt erst mal Zeit😊! Und dann sprechen wir hier noch mal darüber... ursprünglich war nämlich keine zweite Runde vorgesehen. Aber du weißt ja bestimmt, wie es ist: Die Hoffnung ist halt in Sachen Kinderwunsch schwer abzuschalten😌... ich weiß es einfach noch nicht. Und bis sich das nicht ändert, versuche ich gerade, meinen Alltag zu genießen.
    Ich habe gestern noch mal herumgegoogelt wegen des „Windeis“. Also, ich bin ja echt kein Fan von falschen Hoffnungen, aber es wäre ja auch noch möglich, dass man nächste Woche vielleicht doch was sieht, oder?
    Du hast ja geschrieben, es könnte „erneut“ ein Windei sein, war das bei deiner FG auch so?

    Ich drücke dir jedenfalls fest die Daumen, dass es mit eurem zweiten Kind noch klappen wird!!

    Liebe Grüße
    Pirogge
    Antwort
  • Kommentar vom 20.10.2020 20:38
    Hallo ihr Lieben,

    nachdem ich stille Leserin war, melde ich mich nun doch einmal zu Wort, denn auch bei uns steht bald die erste IVF an.

    Liebe Tina, es tut mir wahnsinnig leid, was dir da widerfahren ist. Ich kann das total nachempfinden, das ist einfach nur schrecklich. Ich hoffe sehr, dass du dich davon erholst!

    Nachdem bei mir 3 Inseminationen durchgeführt wurden - erfolglos - haben wir uns entschieden, keine mehr zu machen, zumal ich die Hälfte davon immer selbst zahlen musste, weil wir nicht verheiratet sind und ich privat versichert bin. Im nächsten Zyklus starten wir mit der IVf, natürlich schöpfen wir wieder neue Hoffnung. auch wenn ich manchmal schon nicht mehr daran glaube, dass es bei uns noch klappen wird...

    Ich drücke uns allen die Daumen, dass wir irgendwann schwanger werden!

    LG :)
    Antwort

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