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5 Jahre unerfüllter Kinderwunsch

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  • Eintrag vom 29.10.2020 12:05
    Hallo ihr lieben. Ich heiße Nicole und bin 34 Jahre alt. Seit 5 Jahren tut sich nichts und mittlerweile glauben wir auch nicht mehr daran. Nach einem Jahr gingen wir in die Kiwu Klinik. Alle Untersuchungen( Bauchspiegelung, Spermiogramm, Schilddrüse usw...)sind super. Alles Bilderbuchmäßig. Super Zyklus.
    4 Inseminationen mit der besten Spermienqulität negativ. Ich bin auch am Ende und langsam depressiv. Machtlos! Ja, die künstliche Befruchtung wäre noch eine Option. Die wir wahrscheinlich auch wahrnehmen werden, obwohl ich das eigentlich nicht will. Aber wer will das schon? Heute ist mal wieder so ein Tag, wo es mir sehr schwer fällt. Ich habe so Angst, dass ich ohne Kind sein werde. Ich denke, dass es hier vielen so geht. Hat jemand psychologische Hilfe in Anspruch genommen? Was tut ihr, um aus dem Loch zu kommen? Es fällt mir immer schwerer dort rauszukommen. Es ist so hart. Liebe Grüße. Nicole
    Antwort
  • Kommentar vom 29.10.2020 18:13
    Liebe Magdeburgerin,
    wir haben ja fast die gleiche Geschichte ... Ich bin ebenfalls 34 und mein Partner und ich haben idiopathische Sterilität diagnostiziert bekommen... also ohne (auffindbar) Ursache.
    Meine kinderwunschzeit beläuft sich auch schon auf über 4Jahre. Ich weiß also sehr gut wie hilflos du dich fühlst.

    Ich habe mich jedoch erst jetzt zu einer Behandlung durchringen können und wir starten demnächst mit unserer ersten IUI. Ansonsten habe ich dieses Jahr eine Behandlung beim Heilpraktiker durch, die mich aber eben auch nicht weiterbrachte leider.

    Mit IVF und ICSI stehen die Chancen aber eigentlich ja recht gut, zumal ihr ja offenbar gesund seid... Gib also den Glauben nicht auf! Ich bin nicht religiös, aber mir hilft manchmal der Gedanke, dass mein Kind zu dem Zeitpunkt kommt, der für ihn bzw für uns als Familie, der richtige ist. Man hat schon die verücktesten Geschichten gehört wo man sich gefragt hat, warum jetzt plötzlich...?!

    Können uns ja gerne weiter austauschen, wenn du magst. Liebe Grüße
    Antwort
  • Kommentar vom 29.10.2020 18:34
    Hey halo, sooooo lange nichts von dir gelesen. Was ich lese erschreckt mich gerade... Ich dachte, dass es bei dir längst geklappt hatte?
    Oh man, es tut mir unfassbar leid ...
    Antwort
  • Kommentar vom 29.10.2020 19:20
    Hallo Magdeburgerin
    Für dich dachte ich, melde ich mich mal an. Ich gehöre auch zu dem 34-und-kinderlos-Club und es fühlt sich fürchterlich an. Wir versuchen es seit 2,5 Jahren... und das ist zwar gerade mal erst halb so lange wie ihr es versucht, aber mein Wunsch nach einem Kind besteht auch schon deutlich länger.
    Ich habe die gleichen Sorgen wie du; wenn mir nur jemand sagen könnte, dass es bald gut wird.
    Aber solange bleibt uns wohl nur das Hoffen.
    Antwort
  • Kommentar vom 29.10.2020 20:05
    Liebe Magdeburgerin,

    meine Geschichte war etwas kürzer als deine, aber ich war auch 34 als ich die Entscheidung zur künstlichen Befruchtung treffen musste. Das Gefühl, dass das Schicksal einen bestimmt hat kinderlos zu bleiben, kenne ich nur zu gut.
    MeineGeschichte war so, dass ich erst mit 32 den Mann meines Lebens kennengelernt habe und wir uns ziemlich sicher waren, so schnell wie möglich Kinder zubekommen (warum länger warten bei dem Alter). Aber es passierte nichts. Da verhütet man jahrelang und eigentlich war es gar nicht nötig (jetzt abgesehen von Krankheiten). Ich hatte ziemlich schnell das Gefühl, dass Problem liegt an mir, dass Schicksal will nicht das ich Kinder bekomme, mein Körper versagt. Das war schrecklich und jeden Monat die erneute Enttäuschung, egal wie gut man den ES erwischt hat. Wir haben uns untersuchen lassen, tja und ich war gesund, nur bei meinen Mann lag die Zeugungsfähigkeit unter 5 %. Das war eine schwere Zeit für ihn, denn jetzt hatte er meine Gefühle. Aber auch ich dachte, da trifft man mal den Richtigen, aber ohne die moderne Medizin sollten wir uns nicht fortpflanzen!
    Also kurz nach meinem 34 Geburtstag erfolgte die ICSI. Ich weiß jetzt nicht ob du wirklich Magdeburgerin bist, aber ich schon und ich habe mich auch dort behandeln lassen.
    Die Hormonbehandlung. ..naja es gibt schöneres. Aus der Behandlung kam genau nur 1 brauchbare Zelle raus, die sie mir einsetzen konnten. Ich dachte erst, ist ja klar, dass das mir passiert, alle anderen haben noch was zum einfrieren. Aber die Biologin sagte mir etwas: sie meinte, sie kämpfen um jede Eizelle und die Eizelle kämpft auch, ich sollte daher auch kämpfen. ..Im psychologischen Sinne. Das hat mir geholfen für diese kurze Zeit positiv zu denken: habe mir gesagt, ich bin gesund, mein Körper weiß was er zu tun hat, wenn eine gesunde und befruchtete Eizelle kommt, es muss nur eine kommen.
    Und genau so war es: 1 Eizelle und die kam 41 Wochen später auf die Welt.
    Aber trotzdem blieb der Gedanke: ohne Hilfe gäbe es keine Kinder für uns. Alle planen das Zweite und mal selber. Auch da bleibt meine Einstellung, macht das Kiwu seine Arbeit richtig und gibt mir ne brauchbare Eizelle zurück, wird mein Körper schon wissen, was er zu tun hat.
    Nur muss ich diesmal sagen, dass ich diesmal einfach spontan schwanger geworden bin, ohne viel üben, trotz stillen, trotz schlechten Sperma. Das wird statistisch sehr häufig beobachtet: wenn der Körper erstmal weiß, wie das mit dem schwangersein geht, klappt es häufig rasch spontan nach der künstlichen SS.

    Ich will sagen: Kopf hoch. Die künstliche Befruchtung kann euch wirklich helfen, vor allem wenn ihr gesund seit. Eure Körper brauchen vielleicht einfach nur Starthilfe. Gib ruhig vor der Behandlung den Gedanken auf, jemals spontan schwanger zu werden, dass hat schon einigen geholfen kurz vor der Behandlung schwanger zu werden (einfach weil man gelöster an die Sache rangeht und sich nicht mehr unter Druck setzt, sondern die Verantwortung abgibt). Rede viel darüber, denn das Gefühl kann einem noch lange danach, trotz Erfolg, verfolgen. Mach viele Spaziergänge (vor allem während der Behandlung), dass tut Geist und Körper gut.
    Ansonsten kann ich jetzt vom Kiwu Magdeburg sagen: die medizinische Leistung ist gut (parallel zu mir sind auch die anderen Frauen schwanger geworden, die zum Transfer da waren), ärztlich fühlte ich mich nicht immer so gut aufgehoben. Aber es geht ja ums Ergebnis.
    Antwort
  • Kommentar vom 29.10.2020 20:52
    Liebe Lenny,
    Ja leider :( trotzdem schön von dir zu lesen, man freut sich immer wenn noch jemand an einen denkt und mit einem fühlt.

    Sei lieb gegrüßt
    Antwort
  • Kommentar vom 29.10.2020 21:40
    Ich hab so so oft an dich gedacht und mich gefragt wie es euch geht...
    Fühl Dich fest von mir gedrückt...
    Mach unbedingt alle Behandlungen Liebes... Euer Baby wartet im Universum auf euch und den perfekten Moment, da bin ich sicher...
    Antwort
  • Kommentar vom 30.10.2020 09:06
    Danke liebe Lenny :-*
    Ich wünsche dir auch alles Gute für deine kleinen Familie und dich!
    Antwort
  • Kommentar vom 31.10.2020 13:17
    Liebe Nicole,

    ich bin 39 Jahre alt und habe 7 lange Jahre versucht, ein Kind zu bekommen. Untersuchungen haben ergeben, dass ich Endometriose habe. Mein AMH lag bereits mit 35 Jahren bei lediglich 0,7. Die Ärztin meinte, dass ich mit 37 Jahren wahrscheinlich unfruchtbar sein werde. Die Chancen standen nicht gut, aber ich habe nie die Hoffnung aufgegeben. Zwischenzeitlich hatte ich zwei Fehlgeburten. Da ich beruflich sehr viel unterwegs war, hatte ich mir nie Zeit für eine künstliche Befruchtung genommen. Mit fast 39 Jahren dann der Entschluss, ich muss endlich handeln. So habe ich meine erste IVF gewagt. Die Ausbeute waren lediglich zwei befruchtete Eizellen mit mäßiger Qualität. Ich habe mich dennoch gefreut und dachte mir, dass nur ein Kämpfer dabei sein müsste, der es schafft und siehe da: Eine befruchtete Eizelle hat sich tatsächlich eingenistet und ich bin nun schwanger! Die ersten kritischen drei Monate habe ich auch bereits geschafft. Sorgen mache ich mir natürlich immer noch, dass das Glück mir wieder genommen wird nach all den harten Jahren. Du bist erst 34 Jahre jung. Wenn es möglich ist, dann wage die künstliche Befruchtung. Mir persönlich hat diese Möglichkeit immer Hoffnung gegeben. Ich hätte mir zu dem Zeitpunkt der IVF gewünscht, dass ich erst 34 Jahre alt bin. Warte also nicht zu lange. Eine künstliche Befruchtung kann auch eine schöne Reise sein und Du hast am Ende alles versucht. Ich habe in Foren jahrelang immer nach positiven Beispielen gesucht und möchte nun auch anderen Frauen Mut machen! Ich weiß, wie verdammt hart diese Zeit ist, aber versuche an Dich und Deinen Körper zu glauben. Ich habe übrigens keinen Kinderwunsch-Tee getrunken, vorher keine Folsäure genommen und auch nicht meine Ernährung umgestellt. Vieles ist und bleibt einfach Glück!
    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen und wünsche Dir alles Liebe!
    Antwort
  • Kommentar vom 02.11.2020 17:23
    Hallo. Ich kenne mich noch nicht so gut aus hier, deswegen kommen meine Antworten erst später. Aber ich werde Antworten. Vielen lieben Danke, für deine Geschichte. Ich freue mich sehr darüber, mich hier austauschen zu können. Und ich freue mich, dass du mir geschrieben hast. Erstmal möchte ich dir ganz viel Glück wünschen für deine Insemination. Vielleicht habt ihr mehr Glück als wir. Unsere Ärztin hatte uns davon abgeraten, weil es jeden Monat haben, was wir dann künstlich machen. Sie sagte, sie würde uns zu einer ivf raten. Aber ich wollte es so probieren. Sie hatte zwar recht behalten, aber ich würde es immer wieder so machen. Weil mein Kopf das so wollte. Gerne möchte ich mit dir im Kontakt bleiben. Ich würde mich freuen, wenn du schreibst, wie es ausgegangen ist. Meine Ärztin sagte, dass etwa die 4te iui erfolgreich ist. Falls du Fragen hast oder etwas anderes die auf dem Herzen liegt, schreibe ruhig. Ganz liebe Grüße. NICOLE
    Antwort
  • Kommentar vom 02.11.2020 18:03
    Hallo November16,
    Vielen lieben Dank, dass du dich für mich und eine Antwort angemeldet hast. Ich kann hier immer nur antworten, wenn ich mal am Rechner sitze. Deswegen die verspätete Antwort. Ich wünsche mir schon seit meinem 19 Lebensjahr ein Kind. Ich hatte nie einen Partner der so früh Kinder wollte. Alle wollten ihr Leben noch Leben. So musste ich erst 29 werden. Der Kinderwunsch bestand also auch schon 10 Jahre. So lange musste ich auf einen Partner warten, der mit mir eine FAMILIE möchte. Und dann dachte ich, super!! Dann kann es ja endlich losgehen. Für mich war klar, es wird sofort klappen. Mein toller Mann hat eine Tochter. Da klappte es sofort. Ich dachte auch bis dahin, das klappt immer sofort. Bei jeder Frau. Weil man sich bin dahin noch nicht Intensiv damit beschäftigt hat. 2,5 Jahre sind schon viel. Ich weiss noch, ich hatte mich schon nach dem 3 üz fertig gemacht. Mittlerweile wusste man den Zyklus auswendig. Wann ist Eisprung usw. Das muss doch klappen!!
    Mein Tipp an euch. Wendet euch ruhig an eine Kiwu Klinik. Wir waren bisher immer zufrieden. Die Untersuchung sind besser als eine Untersucrhung beim Frauenarzt. Und ihr müsst gar nichts, wenn ihr euch nicht Behandeln lassen wollt.
    LG Niocle
    Antwort
  • Kommentar vom 02.11.2020 18:11
    Hallo Tascherit,
    Vielen lieben Dank, auch für deine Antwort und deine Aufregende Kinderwunsch Geschichte. Ja, ich bin Magdeburgerin und wir sind dort in der Landesfrauenklinik in Behandlung. Wir fühlen uns dort auch gut aufgehoben. Erstmal herzlichen Glückwunsch zu deinen Kindern. Es freut mich, dass es geklappt hat. Vielen Dank auch für deine Tipps. Ich denke, mit deiner positiven Geschichte wirst du mir und vielen Frauen Mut machen, dass es evtl doch noch klappen kann.
    Danke! LG Nicole
    Antwort
  • Kommentar vom 02.11.2020 18:31
    Staygold,
    auch dir Danke ich für dein mutmachende Geschichte . Erstmal ein herzlichen Glückwunsch zu deiner Schwangerschaft. Du hast auch einen verdammt langen Weg hinter Dir. Ja, Du hast Recht. Wie lange soll man noch warten. Das stimmt schon. Mein Mann möchte unbedingt einen Versuch und ich denke, dass wir es auch versuchen. Allerdings werde ich demnächst dann 35 Jahre sein. Die Zeit rennt. Ich weiss, dass es keinen großen Unterschied von 34 zu 35 Jahren gibt. Aber sie macht mir auch schon etwas Angst. Ich denke aber auch, dass sie ein Ansporn ist. Ich denke, dass wir es nächstes Jahre versuchen werden. Dieses Jahr wird es nichts mehr. Aber gerne kann ich hier schreiben, wenn es soweit ist. Ich hoffe, es wird gleich Anfang des nächsten Jahres was.
    LG Nicole
    Antwort
  • Kommentar vom 04.11.2020 07:58
    Hallo 🙋🏼‍♀️ ich bin 31 Jahre alt und versuche auch schon seit 2 Jahren schwanger zu werden. Wir sind beide gesund, es gab keine Auffälligkeiten.bis auf das langsamere Reifen meiner Follikel.Daher versuchen wir zum 2.Mal mit Letrozol alles besser reifen zu lassen u.mit der Eisprungspritze auszulösen.Das werden wir bis Anfang nächsten Jahres so weiter probieren.

    ich kenne diese Gefühle der Ungerechtigkeit, Hilflosigkeit... Aber wir werden nicht aufgeben, bevor wir nicht paar Mal IVF probiert haben.(wir müsdenalles selbst zahlen).Laut Statistiken steigt die Chance, schwanger zu werden, mit mehreren Versuchen.
    Ich mache mir aber natürlich auch Gedanken, was wäre wenn wir niemals ein Kind bekommen.ich wäre zutiefst traurig, denke aber auch, das ein Kind nicht unbedingt mein Glücklichsein bestimmt.
    ich werde mich beruflich weiterentwickeln u.habe schon Pläne geschmiedet.Das hilft mir auch sehr, da ich ein Ziel habe welches ich verfolge.ich werde mich für den Kinderwunsch nicht mehr 100%ig zurücknehmen!!! Solange ich nicht den positiven Test in der Hand halte, lebe ich mein Leben!! ich will deswegen nicht zu Grunde gehen 😑
    Antwort
  • Kommentar vom 06.11.2020 19:07
    Hallo zusammen

    ich reihe mich einmal ein.
    Kurz zu mir: 38 und wir versuchen es mittlerweile seit 4 Jahren. Mittlerweile sind die in der KiWu Klinik.
    Ich befinde mich jetzt im 5ten Zyklus mit Clomifen und am 5ten Zyklustag... somit heut geht es mit der nächsten Runde mit den Tabletten wieder los.

    Außerdem besprechen wir kommende Woche noch einmal gemeinsam den weiteren Fahrplan... als es wieder net klappt.

    Ehrlich gesagt habe ich mittlerweile schon gar keine Lust mehr.... mehr als 48 ÜZ... und ich habe Angst vor den weiteren Schritten... wenn also IVF oder gar ISCI die letzte Möglichkeit sein sollte...

    Ich frage mich immer wieder, ob wir es nicht einfach sein lassen sollten.... es ist so schon hart genug mit der monatlichen Enttäuschung umzugehen. Ich weiß nicht, ob ich die Strapazen der Behandlung letztlich durchstehen kann...

    Freue mich auf den Austausch mit Euch!
    Liebe Grüße
    Antwort
  • Kommentar vom 06.11.2020 21:34
    @Jule: 4 Jahre ist eine lange Zeit und diese regelmäßigen Enttäuschungen machen einen über die Zeit fast krank. Aber sieh IVF oder ICSI eher als große Chance an und gib nicht vorher auf. Die Hormonbehandlung an sich ist nicht so schlimm (ausser die 1. Spritze brannte immer etwas). Ich hatte nur immer das Gefühl, als ob ich in meinem Bauch ein ganzer Baum Christkugeln hin und her schlugen, dass waren die Eizellen.
    2. Dinge fand/finde ich schlimm daran.
    1. Nach der Entnahme der Eizellen, so ca 2. Tage später, hat man für ein paar Tage eine Art "Überstimmulationssyndrom": der Bauch ist gebläht, tut weh, man mag nicht essen und soll viel Sojamilch trinken. Bei mir hat es 2 Tage angehalten und mir ging es echt beschissen, am Transfer tag war alles weg und ich körperlich wieder gut drauf.
    2. Natürlich die psychische Komponente, wenn es trotzdem nicht klappt. Aber konnte man Zellen einfrieren, so muss man beim nächsten mal keine Medikamente nehmen sondern bekommt sie in einem natürlichen Zyklus zurück. Das hat mich vor der Beginn der Behandlung beruhigt.
    Ich glaube, dass A und O ist seine eigene Psyche: Hält man noch ein paar Entäuschungen durch, weil ein Leben ohne Kinder noch schlimmer wäre oder kennt man seine Grenzen und weiß, es gibt auch ein lohnenswertes Leben danach?

    Zwecks Kosten: naja wir haben 3 Monate vor der ICSI spontan geheiratet und die Krankenkasse gewechselt, damit wir 100 % bezahlt bekommen. Das Gespräch lief ungefähr so"hm am kostengünstigsten wäre es, wenn wir heiraten" " hm, dann machen wir das einfach". 2 Wochen später waren wir auf dem Standesamt (ohne andere) Ja ich weiß, wahnsinnig romantisch. ...Hätten wir nicht Corona, dann hätten wir dieses Jahr aber groß kirchlich geheiratet.
    Wir mussten ausserdem wieder die Krankenkasse wechseln, da die DAK nur noch 50% übernimmt, jetzt sind wir bei der IKK Nord und den 100% (nur brauchen tun wir das nicht mehr).

    @Magdeburgerin: ich war nicht an der Uni, da 2018 damals der Kiwu-Guru gegangen war und es unklar war, wer, wie und in welcher Qualität die Kiwu Behandlung durchführen wird. Mir wurde von den Schwestern abgeraten und ich war daher im Kiwu-Zentrum im Ulrichs-Haus. Aber schön, wenn es jetzt auch an der Uni weitergeht!
    Antwort
  • Kommentar vom 06.11.2020 22:49
    Hallo ihr Lieben,
    ich dachte ich schaue auch in diesem Forum mal vorbei.😊Zunächst: ihr seid super starke und tolle Frauen. Was eine mögliche icsi angeht: die Endlichkeit ist glaube ich das Problem an der ganzen Sache. Mir macht es immer Angst. Mir wurde im Mai nach 6 Jahren durchgehenden Blutungen ein Cervixpolyp entfernt. Mich wollte einfach keiner operieren. Im Juni hatte ich die erste icsi. Es war echt aufregend. Die Eizellreifung esr nur moderat, aber am Ende hatte ich 5 EZ und 4 haben sich befruchten lassen. 4 Tage nach TF habe ich Blutungen bekommen. Leider war es keine Einnistungsblutung. Es war ein Bangen und Hoffen. Der Versuch war dann leider vorzeitig gescheitert. Eigentlich sollte ich im September wieder starten, aber da ich Hashimoto habe,schwankt der TSH.
    Ich weiß nicht wie viel ihr untersuchen lassen habt,aber aus dem anderen Forum kann ich sagen: lasst so oder so regelmäßig den TSH kontrollieren, die Gerinnung und lässt die Plasmazellen untersuchen.
    Eine icsi ist eine Chance und wenn ihr das durchmachen müsst, dann stehe ich euch gern zur Seite.😊


    Antwort
  • Kommentar vom 14.11.2020 20:15
    Ich muss heute mal was loswerden. Irgendwie fühle ich mich überall so unverstanden. Auch mein Partner ist keine Stütze mehr.
    Mich belastet der unerfüllte Kinderwunsch schon sehr. Er macht mich Traurig, er macht mir Angst. Ich war früher sehr gesellig und nun kann ich meine Freundinnen kaum noch ertragen.
    Habt ihr auch zwischendurch solche Phasen?
    Seid ihr auch so genervt von den gutgemeinten Aufmunterungen?
    Antwort
  • Kommentar vom 14.11.2020 20:48
    Hey du .<br />
    schlechte bis sehr schlechte Phasen hab ich auch immer mal...und auch Tage wo ich keine Gesellschaft haben möchte.<br />
    meine Freundinnen wissen alle von meinem unerfüllten Kinderwunsch und sind sehr sensibel; daher reden wir über zig andere Sachen, was mich immer sehr gut ablenkt.Im Detail tausche ich mich nur mit der einen Freundin aus.<br />
    <br />
    Wissen deine engsten Freundinnen Bescheid? <br />
    <br />
    Mein Freund tröstet mich wenn es mir schlecht geht und akzeptiert auch diese downs...und es ist ja auch noch nicht alles probiert.Glaube für die Männer ist es demhingehend schwierig, dass sich der Grossteil der Vorgänge in unserem Körper abspielt, und sie kaum Einfluss haben....aber denke wenn es einem schlecht geht, ist eh alles falsch was gesagt wird.
    Antwort
  • Kommentar vom 15.11.2020 08:47
    Hey Inawe,
    vielen Dank für deine Antwort. Meine Freunde wissen Bescheid und das macht es nicht besser.
    Ich bin nach 1,5 Jahren und einer icsi spontan schwanger geworden. Leider durfte das Kind nicht bei uns bleiben. Nun sind es schon fast 2,5 Jahre und mir geht die Luft aus.
    Du hast vollkommen recht, mein Partner könnte wohl sagen was er will...
    Momentan tendiere ich dazu, meinen Kinderwunsch aktiv zu begraben.
    Antwort
  • Kommentar vom 15.11.2020 21:36
    @November 16: schlimme Downs hatte ich auch. So schlimm, dass ich z.b. jahrelang den Kontakt zu einer Freundin abgebrochen hatte, weil ich nicht ertragen konnte, dass sie schon wieder schwanger ist. Ich habe jedem sein Kind gegönnt, aber mir auch. Und da viel es mir zeitweise schwer aktiv im Kontakt zu bleiben. Ich konnte auch irgendwie darüber nicht so sprechen.
    Tja bei mir hat nur ein Kind geholfen, diese Gedanken zu beseitigen. Aber auch das Wissen, dass man nicht alleine leidet, dass man nicht die einzig Auserwählte ohne Kinder ist.
    Und ohne Erfolg? Ich hätte mich in einem langen Abschiedsprozess vom eigenen Kind begeben. Ich hätte gewusst, dass es auch ein Leben danach bzw ohne gibt, aber den Weg zu dem "anderen Schönen Leben" , der wäre schon steinig geworden.
    Tut mir leid, dass ich nicht aufbauender antworte, aber so war Downzustand gewesen.

    Was ich raten kann. Trauern um den nicht erfüllten Kinderwunsch sollte erlaubt sein. Abschied ist ein längerer Prozess und auf den Weg dahin, wer weiß, gibt es doch noch ein Wunder. Vielleicht auch Eines ganz ohne Hilfe. Ich glaube zwar nicht, dass du jetzt schon die Hoffnung aufgeben solltest, aber manchmal hilft das loslassen oder pausieren!
    Antwort
  • Kommentar vom 16.11.2020 07:29
    Hey November16,
    das ist schade,dass dich das unter Druck setzt bzw.dir nicht hilft dass deine Freunde von deinem unerfüllten Kinderwunsch wissen.Für mich war es ein Stück Befreiung, da zumindest keine nervigen Fragen zum Thema Kinderwunsch kommen.

    2,5 Jahre...wie bei mir auch schon fast; ist wirklich eine lange Zeit,wenn man bedenkt,dass einige nach 3 Monaten schwanger werden. Andererseits habe ich auch schon oft gelesen,dass einige 5 Jahre und mehr benötigen,teilweise mit schwierigen körperlichen Einschränkungen;und da kam am Ende dann auch noch ein Baby bei rum 💞 da bin ich mit meinen paar Eindchränkungen noch gesegnet.
    Habe auch schon viele Berichte über ivf und icsi gelesen;da stand drin,dass die Chance auf Schwangerschaft mit mehreren Versuchen steigt.Ist natürlich auch alles belastend mit den Hormone etc.,aber bevor ich nicht 4 oder mehr Versuche hatte,möchte ich eigentlich nicht aufgeben.Aber das muss auch jede für sich entscheiden...
    Ich konzentriere mich währenddessen weiter auf meine anderen Wünsche und Ziele,möchte nächstes Jahr mit dem Betriebswirt anfangen,die Welt bereisen(falls Corona es zulässt),lustige Abende mit meinen Freundinnen verbringen usw.
    Habe auch die letzten Wochen verstanden,dass Menschen mit Kindern nicht automatisch glücklicher sind.
    Hoffe du kannst dich doch noch ermutigen weiter zu machen,und dabei nicht zu vergessen,zu leben!!
    Antwort
  • Kommentar vom 17.11.2020 11:33
    Hallo Zusammen,

    ich muss jetzt doch noch ein paar Zeilen schreiben, um Euch ein wenig Hoffnung zu geben. Ich hatte bereits weiter oben geschrieben, dass ich 7 laaaange Jahre versucht habe, schwanger zu werden. Zweimal wurde ich schwanger und musste das Glück wieder gehen lassen. Alle meine Freundinnen um mich herum, haben ohne Probleme Kinder bekommen. Zwischendrin ist auch noch mein Vater an Krebs gestorben. Ich habe mir auch oft gedacht, wie ungerecht diese Welt ist und was der Mensch noch ertragen soll. Am Ende siegte jedoch immer der kleine Funke Hoffnung und ich habe weiter gekämpft. Mit fast 39 beschloss ich, es mit der IVF zu probieren. Max. drei Versuche bis zu meinem 40. Lebensjahr wollte ich versuchen und dann mit dem Kinderwunsch abschließen. Es hatte im ersten Versuch geklappt und wir erwarten nun ein kleines bezauberndes Mädchen.
    Durch mein "zartes" Alter habe ich keine Überstimulation gehabt, da man im fortgeschrittenen Alter meistens weniger Follikel produziert. Das Risiko war daher sehr gering und die Prozedur somit angenehmer. Die Spritzen, die Punktion und der Transfer waren überhaupt nicht schlimm. Das Schlimmste war die Wartezeit von zwei Wochen bis zur Blutentnahme und bis zum Anruf einen Tag später, ob eine Einnistung stattgefunden hat. Danach fiebert man dann dem ersten Herzschlag entgehen und bangt 12 Wochen lang, keine weitere Fehlgeburt zu erleiden. Auch heute noch bin ich dankbar, um jede Woche, die ich geschafft habe.
    Ich habe durch meine Arbeit erst sehr spät mit der Kinderwunschbehandlung begonnen und sieben Jahre gelitten. Sofern es möglich ist, startet die IVF/ICSI sobald wie möglich und lasst nicht so viel Zeit verstreichen wie ich. Ich habe mir am Ende gesagt, drei Versuche mache ich und dann habe ich alles getan, was möglich ist. Irgendwann wollte auch ich mit dem Kinderwunsch abschließen und mich auf ein Leben ohne Kinder einlassen. Der Kinderwunsch hatte mir jahrelang Energie geraubt. Das sollte nicht noch jahrelang so weiter gehen.

    Kämpft weiter für Euer kleines Wunder und glaubt an Euren Körper! Versucht Euch weiterhin mit schönen Dingen abzulenken und auch ohne Kind Euer Leben zu genießen und die Vorteile zu sehen. So habe ich es gemacht. Ich war sogar sehr viel mit Freunden und deren Kindern unterwegs und habe mit ihnen gespielt. Zurückziehen von meinen Freunden wollte ich mich nicht und ich habe versucht, keinen Neid zuzulassen.

    Ich drücke allen hier von Herzen die Daumen und wünsche Euch weiterhin ganz viel Kraft!

    Antwort
  • Kommentar vom 17.11.2020 19:57
    StayGold.... das hast du echt super schön geschrieben😭😭 und gibt mir auf jeden Fall Hoffnung...und vielen anderen bestimmt auch.
    Gab es denn bei dir irgendwelche körperl.Einschränkungen,warum es nicht so funktioniert hat? 7 Jahre bis zur IVF ist echt richtig lange...das würde ich nicht durchhalten.nach 2,5 Jahren reicht es mir schon langsam😑 Respekt dass du gekämpft hast, und so schön, dass du bald Mami bist😭💞
    Antwort
  • Kommentar vom 17.11.2020 19:58
    sorry...hab es oben nochmal nachgelesen...
    Antwort
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