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Negativer Test nach IUI - Beistand und Aufmunterung

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  • Eintrag vom 24.07.2021 08:40
    Hallo Zusammen!

    Ich bin neu hier und gerade auf der Suche nach ein wenig Beistand und vielleicht auch Tipps von Gleichgesinnten.

    Ich bin 30 Jahre alt und lebe in einer gleichgeschlechtlichen Ehe.
    Eigentlich hatten meine Frau und ich uns "nur" für den Weg in die KiWu-Klinik entschieden, weil wir eben nicht den Weg über irgendein Forum oder eine Zeitungsannounce gehen und uns auch keine Samenspende einfach mal so nach Hause bestellen wollten.

    Was ich vorher bereits wusste, ist, dass bei mir wohl ein leichtes PCO-Syndrom besteht. Zum Schutz der Eierstöcke hatte ich mich mit meiner Gyn auf die Einnahme der Pille in Langzyklus verständigt.

    Nun war im Vorgespräch in der KiWu-Klinik schon klar, dass aufgrund der Diagnose eine leichte Stimulation mit Clomifen stattfinden soll.

    Nun hatten meine Frau und ich uns entschieden, dass wir nun loslegen wollen, also hab ich die Pille abgesetzt, der erste Zykluatag war am 17.6.
    Wir haben den ersten Kontrolltermin im KiWu-Zentrum am Zyklustag 10 verabredet, ich hab vorher die Stimulation mit Clomifen begonnen.
    Leider musste ich dann aber erfahren, dass die Einnahme von Clomifen nicht ausgereicht hat.
    Das war für mich so der erste "Schock-Moment", als mir klar wurde, dass für uns die Hilfe im KiWu-Zentrum nun nicht mehr nur noch eine Art "Luxus" ist, die wir uns als Frauenpaar "gönnen", sondern, dass wir tatsächlich auf diese Hilfe angewiesen sind. Und dass wir leider trotzdem durchs Raster fallen und wir keine Chance haben, finanzielle Unterstützung durch die Krankenkasse zu erhalten, hats nicht besser gemacht.. aber gut. Egal. Der Wunsch ist deutlich stärker und dann nehmen wir das definitiv in Kauf.

    Also ging es dann weiter mit Gonal F, erstmal 50 Einheiten... dann nächster Ultraschall. Das Follikelwachstum war schon "ein bisschen besser", aber immernoch nicht ausreichend. Also: 67,5 Einheiten... nächster Ultraschall. Und Tada... ein (ich zitiere) "wunderschöner Follikel" war da. Also: am gleichen Abend noch Auslösen des Eisprungs mit Ovitrelle und am nächsten Morgen dann die Insemination. Das war jetzt am 7.7.
    Seitdem hoffen wir natürlich und versuchen gleichermaßen realistisch zu bleiben, dass es eben auch nicht geklappt haben könnte.

    Jetzt am Donnerstag, dem 22.7., hab ich auf Anweisung des Arztes einen Schwangerschwaftstest mit Morgenurin gemacht - der leider negativ ausgefallen war.
    Also, ebenso auf Anweisung des Arztes, hab ich brav die Famenita Kapseln, von denen ich bis dahin jeweils morgens und abends eine vaginal eingeführt hatte, abgesetzt.. und ich warte nun auf meine Periode oder meinen Gyn-Termin am kommenden Dienstag.. je nachdem was eben zuerst da ist.

    Das Problem: ich bin maximal verunsichert und diese Warterei macht mich kirre.. jeder Gang zur Toilette ist angstbesetzt, denn ich könnte ja jetzt meine Tage gekriegt haben.

    Was mich so verunsichert, ist vor allem mein Körper. Ich hatte bzw. Habe so einige Zeichen, die für eine Frühschwangerschaft sprechen könnten... von denen zwei aber vermutlich als Nebenwirkung der Famenita nun nach Absetzen bereits wieder schwächer geworden ist.

    Gleichermaßen könnte das ein oder andere auch jetzt gerade einfach Symptom eines PMS sein.. Ich hab halt einfach so lange die Pille im Langzyklus genommen, ich kann mich gar nich mehr richtig erinnern, wie meine Periode vorher war und ob ich PMS-Beschwerden vorher hatte..
    Wir stellen uns halt die Frage, ob es vielleicht zu früh mit dem Schwangerschaftstest war? Aber wir haben auch Angst, nun nochmal einen zu machen, denn der Tag danach war einfach kein schöner... und je nachdem haben wir halt auch Sorge, ob es richtig war, die Famenita abzusetzen. Da sind grade einfach Fragen über Fragen.. und das ist so anstrengend.

    So. Und nun beende ich diesen langen Text hier mal.. es hat schonmal gut getan, das alles hier aufzuschreiben, denn außer meiner Frau und meiner Chefin gibt es keine Eingeweihten und niemanden, mit dem ich mal drüber sprechen könnte..

    Ich freue mich auf eure Antworten, vielleicht fällt euch dazu ein Tipp ein oder auch einfach nur ein aufmunterndes Wort. Egal wie, ich danke euch schonmal!

    Liebe Grüße
    Norina

    Antwort
  • Kommentar vom 24.07.2021 09:09
    Hallo Norina, zunächst tut es mir sehr leid mit dem negativen Test. Das ist immer einfach nur scheiße. 😞Ich denke aber der Test war zum richtigen Zeitpunkt. 14 Tage später. Deine Anzeichen kommen garantiert vom Progesteron. Das kann dir in dem Fall leider jede Frau nach icsi bestätigen.
    Dass deine Mens noch nicht direkt kommt,wird auch auf das Progestern zurückzuführen sein. Insgesamt versucht man bei PCOS eher eine ganz leichte Stimulation, damit du keine Überstimulation bekommst. Daher am Anfang die Probierei. Es ist einfach ätzend, allerdings ist es leider so,dass man auch bei einer Insemination häufig mehrere Versuche braucht.
    Ich kann dir aus eigener Erfahrung nur sagen: ein negatives Ergebnis ist nicht das Schlimmste, das passieren kann. Wichtig ist nun wieder Kraft und Mut zu tanken und sich nicht unterkriegen zu lassen. 🤗🙏Wenn die Hormone erstmal raus sind, wird dir das viel leichter fallen und dann geht es mit viel Power in die nächste Insemination. 💪
    Antwort
  • Kommentar vom 24.07.2021 15:37
    Hallo norina, ich denke auch hier im Forum bist du richtig. Ihr seid ja praktisch noch ganz am Anfang. Da ist die Enttäuschung oft noch sehr groß. Du bist jung. Das ist wirklich gut. Das heißt für mich es wird klappen! Aber Evtl braucht ihr ein bisschen mehr Geduld und Entspannung. Ihr werdet immer gespannt und aufgeregt sein bei jeden Versuch - aber es ist leider normal das es negativ sein kann. Dann klappt es bei einem der nächsten Versuche. Bei konventionellen Sex bis zu einem Jahr versuchen normal. Soviel besser ist iui auch nicht…

    Lies mal in den Foren wo die Frauen es Jahre versuchen. Jede versteht die Gefühle und kann dir nur versuchen zu raten trotzdem so entspannt wie möglich zu bleiben - viel Glück für den nächsten Versuch. Elada seit 2 1/2 Jahren an Kind Nummer 3 - aber auch viel älter 😜
    Antwort
  • Kommentar vom 24.07.2021 18:45
    Danke euch für eure Antworten!

    Natürlich habt ihr Recht, Geduld und Entspannung wären wundervoll.

    Bloß steht da auch der finanzielle Druck im Hintergrund... es sind ja nicht nur die Kosten für die Behandlung im KiWu-Zentrum und die Medikamente.. sondern auch die Spenden. Und da liegen gerade halt "nur" noch drei Versuche in der Kühlung. Wenn das nicht reicht, dann geht die ganze Sparerei für den Kauf neuer Spenden wieder von vorne los, mit ein bisschen Pech müssten wir uns nochmal einen neuen Spender suchen, was auch schon ganz schon nervenaufreibend war irgendwie...

    Natürlich möchte ich nich so ganz pessimistisch sein, aber solche Gedanken machen die Wartere nicht wirklich entspannter.
    Antwort
  • Kommentar vom 24.07.2021 19:00
    Wie viel zahlt man denn da an die Spender? Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass das mehr ist als bei einer icsi. Und da hat man von der Kasse auch nur drei Versuche, die zur Hälfte übernommen werden und man liegt da gern bei über 2000 €. Also falls das in dem Bereich sein sollte: jede Person, die auf eine icsi angewiesen ist, versteht dich.
    Aber das bringt ja leider nichts. Wenn du jetzt schon daran denkst, was danach ist....Schritt für Schritt denken. Es geht in der Kiwu nicht anders,sonst gehst du daran kaputt.
    Antwort
  • Kommentar vom 24.07.2021 20:54
    Wir zahlen ja nicht direkt an die Spender, sondern Kaufen die Spenden bei einer Samenbank ein.
    Die Preise sind von Bank zu Bank etwas unterschiedlich.
    Wir lagen jetzt bei unserer Bestellung bei 800 Euro netto pro Samenhalm. Dazu kommt der Versand auf Trockeneis und noch die Kosten für die Kryokonservierung, die allerdings nur die Aufbewahrung für ein Jahr abdecken. Sollten die Spenden länger gelagert werden, muss man erneut für die Kryokonservierung zahlen. Also insgesamt waren wir bei knapp 4.300€ bevor wir überhaupt loslegen konnten.
    Antwort
  • Kommentar vom 24.07.2021 21:19
    Ja das ist viel Geld. Wir zahlen für die Kryokondervierung alle 6 Monate. Egal wo du hinschaust: es ist einfach teuer. Aber das heißt ja nicht, dass nicht der nächste Versuch klappt. Im Bereich der künstlichen Befruchtung zahlt man häufig sogar noch für zusätzliche Diagnostik. Dies würde ich an deiner Stelle ggf in Erwägung ziehen,wenn der nächste Versuch nicht klappt.
    Antwort
  • Kommentar vom 25.07.2021 08:40
    Ich weiß. Meine Frau hat gestern auch mit mir geschimpft, weil ich grade so furchtbar pessimistisch bin.

    Sie hat ja grade sogar noch Hoffnung, dass das negative Ergebnis falsch war und sich am Dienstag beim Gyn ein positives Ergebnis rausstellt.
    Ich versuche nun einfach mal nicht ganz so weit im die Zukunft und nicht allzu viel über Geld nachzudenken. Es wird davon ja eh nicht anders.
    Auch wenns nicht leicht ist. Ich bin manchmal einfach zu verkopft.
    Antwort
  • Kommentar vom 26.07.2021 17:16
    Der neuste Stand:
    Heute kam meine Periode.. und ich war fast ein bisschen erleichtert. Einfach, weil die Warterei nun ein Ende hat.

    Und jetzt freue ich mich auf den nächsten Versuch.
    Antwort
  • Kommentar vom 26.07.2021 17:50
    Das kann ich gut verstehen. So ging es mir auch. Man braucht das Gefühl eines klaren Abschlusses.😊Hoffe ihr könnt dann nach diesem Zyklus direkt weitermachen.
    Antwort
  • Kommentar vom 06.08.2021 11:12
    Ja.. Wir haben direkt wieder gestartet und heute war Insemination Nr. 2.
    Jetzt heißt es wieder warten.
    Aber insgesamt geht es mir von Anfang an besser mit der gesamten Situation, sicherlich weil nicht mehr alles so neu und unbekannt ist.
    Ich finde es fast schon ein wenig erschreckend, wie "normal" das geworden ist.
    Antwort
  • Kommentar vom 06.08.2021 11:24
    Ja das ist tatsächlich etwas erschreckend. 😅Ich habe mich irgendwann soo sehr auf die Spritzerei gefreut....richtig irre.😂
    Dann wünsche ich dir eine recht entspannte Warteschleife.
    Antwort

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