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2 mal Sectio

Meine Kinder sind beider per Sectio zur Welt gekommen. Meine Große,weil sich nach 23 Std Wehen der Muttermund immer noch nicht geöffnet hatte. Als ich mit meiner Kleinen schwanger war,bekam ich eine Gestose,hatte zu wenig Fruchtwasser. Die Geburt sollte eingeleitet werden, aber das hat leider nicht geklappt. Also wieder ein Kaiserschnitt.
Mir geht es damit gar nicht gut. Ich habe die Schmerzen nach den OP`s als furchtbar in Erinnerung.Ich habe Wochen gebraucht,bis ich keine Schmerzen mehr hatte. In der 2. Schwangerschaft habe ich mich dermaßen auf eine natürliche Geburt versteift, das es ein regelrechter Schock war,als es wieder zur Sectio kam.
Mein Mann und ich möchten so gern noch ein Kind.Ich habe aber solche Angst vor einem 3.KS, dass ich mich noch nicht dazu durchringen kann.
Ich werde aber wohl keine Klinik finden,die mich normal entbinden lässt.Und selbst wenn,wäre das ja auch immer noch keine Garantie,dass es klappt.
Ich hoffe,ich finde hier Gleichgesinnte!

von JennyH / 14.05.2011 18:07

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Hallo,

ich habe meinen Sohn Leon per Kaiserschnitt bekommen.Ich wurde bei ET+7 eingeleitet aber nichts tat sich und bei ET+10 nach 4 Tagen Einleitung kam er dann endlich.Habe eine Wehenschwäche gehabt. Hoffe bei meinem 2 Kind wird das anders und es kommt normal auf die Welt.

@Jenny:Ich bin noch bei netmoms angemeldet dort sind viel die einen Kaiserschnitt hatten und beim 2 Kind ne normale Geburt hatten.Denke mal das ist von Klinik zu Klinik verschieden ob man danach noch mal normal entbinden kann.Also meine Mutter hatte auch einen Kaiserschnitt (Not Kaiserschnitt bei mir) weil meine Herztöne zu hoch waren. Fast 4 Jahre danach kam meine Schwester auf normalen Weg zur Welt.
Wie alt sind denn deine Kinder?

von Mirasol84 / 17.05.2011 09:29

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Hallo alles zusammen!
also unsere Emily wurde eine woche vor ET per Kaiserschnitt geholt weil sie die ganze Schwangerschaft in Beckenendlage gelegen hat und es mein erstes Kind ist war es uns zu gefählich es in Beckenendlage zur welt zu bringen.
ich hatte auch tierische Schmerzen und ich würde nie einen wunschkaiserschnitt machen lassen.
was ich noch sehr schlimm fand ich konnte mich den Tag nicht um meine kleine kümmern wickeln usw das hat mich auch gestört.
aber die Schmerzen waren echt heftig.Und ich hatte auch vorher echt angst vor dem Kaiserschnitt.
jetzt ist alles wieder gut meine Narbe ist super verheilt und habe keine Probleme damit.
also ich möchte unser 2. Kind auch gerne normal zur Welt bringrn mal
schauen aber wir wollen sowieso erstmel 3 Jahre warten :)

lg steffi

von motzetiffy / 17.05.2011 12:38

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@Steffi wenn ich dich so nennen darf.
Also ich hätte wenn ich gewolt hätte noch am selben Tag aufstehen der Kaiserschnitt war morgen um 10:45,habe aber Verbot bekommen,konnte aber am nächsten Tag aufstehen und bin auch viel rumgelaufen und habe mich um meinen Sohn gekümmert.Ich bin der erste gewesen die im Jahr 2010 dort im Krankenhaus schon am nächsten Tag wieder auf den Beinen war.Andere bleiben noch mind.2 Tage im Bett. Ich aber nicht deshalb durfte ich auch schon nach 4 Tagen nach hause gehen ein Glück. Ich habe auch keine Probleme mit meiner Narbe sieht man gar nichts mehr von

Lg Sabrina

von Mirasol84 / 17.05.2011 12:54

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@ Sabrina
ja darft mich ruhig steffi nenen :)
ja also ich wurde auch an dem Tag noch aus dem Bett geholt um 17 uhr hatte um 8 uhr eine KS aber ich hatte bis zum nächsten Tag meine Infusion und katether noch.
bin dann am 2 tag auch schon rum gelaufen aber es tat höllisch weh:((
naja und mit dem nach hause gehen da durfte ich erst am 6 tag da meine kleine so viel abgenommen hat weil sie nicht richtig an die brust gegangen ist.
deswegen musste ich noch bleiben.

von motzetiffy / 17.05.2011 13:09

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Hallo an alle!
Das freut mich,sehr,dass ihr in diese Gruppe gekommen seid! :-)
Meine Kinder sind 4 und 11.
Nach einem Kaiserschnitt ist es wohl problemlos normal zu entbinden.
ich habe ja leider schon 2 hinter mir und das sehen die Ärzte anscheinend
etwas kritischer!

LG!

von JennyH / 17.05.2011 13:14

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@Jenny:Deine 2 Kinder sind 7 Jahre auseinander.Ich nund meine Schwester sind ca.4 Jahre auseinander ICh (07/84) Schwester (05/88) und mein Bruder (12/92) das sollte man eigentlich normal entbinden können.

von Mirasol84 / 17.05.2011 14:21

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Leon hatte bei der Geburt 4280g und am Tag wo wir nach Hause durften (endlich) wog er ca.4000g und die haben mich nach Hause gelasen war froh als ich Zuhause war.Kind erstmal meinen Mann in den Arm gegegeben und ich bin schlafen gegangen,war mir in diesem Augenblick alles egal ich konnte nicht mehr immer NAchts aufstehen um dem Kind die Brust zu geben bin auch froh das ich nach 10 Tagen abgestillt habe ich wollte nicht mehr.Werde auch beim 2 Kind von vorne rein nicht stillen nochmal den Stress nein Danke.So hat Leon schon mit 7 Wochen durchgeschlafen.

von Mirasol84 / 17.05.2011 14:23

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hallo an alle, also ich hatte auch schon zwei mal nen Kaiserschnitt. Ich weiß auch, dass es beim evtl nächsten einer wir. Geplant war es ja auch ganz anders. Naja. Bei meinem zweiten hatte ich um 12 Uhr circa den Kaiserschnitt bekommen und bin dann aber am nächsten Tag morgens aufgestanden zum wickeln usw. War auch nicht mehr das Problem mit viel Schmerzmittel. Die erste Nacht war allerdings unerträglich. Die Schmerzmittel haben nicht angeschlagen. Nichts hat geholfen. Wie war es bei euch?

lg Andrea

von verraph / 19.05.2011 23:02

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Hallo, ich hatte ebenfalls 1 Notkaiserschnitt. Mein Gebärmuttermund war angeschwollen und Diego konnte nicht raus. Abgesehen davon hat sich die Nabelschnur beim Fruchtwasserauslaufen um Hals und Brustkorb geschlugen. Die Ärzte konnten auch keinen Kopfschnitt bei ihm vornehmen um die Sauerstoffstättigung im Blutt zu messen. Deshalb ging auf einmal (nach 14 Stunden Wehen (Schmerz) und nur 10minütige PDA (kaum Zeit gehabt, die Wirkung zu erzielen)) alles ganz schnell. Um 11 noch im Kreissaal und um 11.12 ist Diego im Kellergeschoß im OP-Zimmer zur Welt gekommen. Er wurde sofort untersucht und war gesund. Dann habe ich den kleinen Mann auch gleich gezeigt bekommen, bevor meine OP weiterging. Ich wurde gleich weiterbetäubt, damit die OP beendet werden konnte. Leider haben mein Mann und ich diese Möglichkeit der Geburt nie in Betracht gezogen und deshalb nie darüber geredet, wie er sich evtl. in diesem Fall verhalten sollte. Ich konnte nicht mehr reagieren, als mein Mann gefragt wurde, ob er bei mir bleiben oder zu unserem Sohn gehen wollte. Er sagte, da es dem kleinen Mann gut gehe, würde er bei mir bleiben. Ich konnte alles hören, nur konnte ich nichts machen, noch nicht mal die Augenlider bewegen. Ich wollte, dass er zu unserem kleinen Baby geht, dass er jemand Vertrautes in den ersten Minuten seines Lebens hört und spürt. Da ich das nicht sein konnte, die ihn in den Arm nahm, wollte ich, dass mein Mann das übernahm. Er dachte, ich bräuchte seine Unterstützung, seine Kraft. Ich mache mir heute noch Vorwürfe, dass ich nicht sofort für den kleinen Diego da sein konnte. Und auch, dass wir diese Situation nicht besprochen haben, obwohl wir das ja nicht vorhersehen konnten. Ich weiß, unser Sohn ist glücklich und trotzdem ist mir immer zum Heulen, wenn ich daran denke, dass er die paar Minuten nach der Geburt, die Zeit, die die OP noch gedauert hat, bei Fremden war. Ich kann nichts dafür. Ich weiß, Diego geht es gut, er ist glücklich, er wird geliebt und ihm fehlt nichts, aber ich fühle mich so schuldig... Habt ihr eine Idee, wie man dieses Gefühl los werden kann?

von elliolli / 19.05.2011 23:33

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Hab noch was vergessen... Heute noch, 6 Monate später, kann ich meinen Bauch nicht anfassen, als würde es nicht zu mir gehören. Wenn ich es doch tue, muss ich ja manchmal, fühlt sich das ekelhaft an. Sieht auch aus wie ein "Mini-Bierbauch" da unten. Es ist schrecklich...

von elliolli / 19.05.2011 23:41

Antwort


Ich glaube das ist bei einem Kaiserschnitt ganz normal. Es ist komisch da plötzlich eine Narbe zu haben. Habe damals auch lange damit gehadert. Doch mittlerweile ist es ein Teil von mir. Doch die Narbe ansehen ist noch immer schwer. Die Zeit heilt alle Wunden.

von verraph / 20.05.2011 23:13

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Hallo also damit habe ich kein Problem die Narbe ist mir eigendlich egal was mich stört das ich noch kein gefühl in meinem unterbauch habe das ist echt ecklig wenn man da taub ist!

lg steffi

von motzetiffy / 21.05.2011 07:36

Antwort


das ist bei mir wiederum normal. Doch ich hatte auch schon zwei Kaiserschnitts

von verraph / 21.05.2011 12:23

Antwort


Meiner Narbe ist auch immer noch taub.Auch nach 4 Jahren schmerzt sie manchmal immer noch. Z.B nach dem Sport (Pilates,Ballett). Das nervt ganz schön und ist wirklich unangenehm. Noch ein Grund warum ich keinen KS mehr möchte,hab Angst das nach dem 3. noch schlimmer wird.

von JennyH / 21.05.2011 18:51

Antwort


So wie es sich anhört kann es wirklich schlimmer gar nicht mehr werden :-) Das sind ja voraussichten
Ich war auch auf meinen Kaiserschnitt nicht scharf, doch wenn es anders nicht geht.

von verraph / 21.05.2011 23:57

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Hallo mein sohn Jonas wollte in der 39+6 woche raus,aber hat in der ganzen zeit sein kopf nicht drehen wollen. Lag von 8 uhr in der früh bis nachmittag 16 uhr in den wehen und nichts ging vorran. Also mussten wir einen kaiserschnitt machen,es war der erste kaiserschnitt bei mir,aber wenn es nicht anderst geht, bleibt einen nichts anderes übrig. So schlimm habe ich es nicht gefunden,da war die PDA ja schlimmer. 16:29 uhr war dan unser schatz da. Am 19.Mai ist er jetzt 1 Jahr alt geworden.

liebe grüße conny

von Conny1985 / 27.05.2011 10:11

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Ich habe auch keine Probleme mit Narbe.Man sieht sie gar nicht mehr.Schmerzen habe ich auch keine.3 Tage nach der Geburt war bloss der Bauch für mich fremd,sollte ein paar Übungen für den Bauch machen mit einer von der Krankengymnastik habe aber angefangen zu weinen weil der Bauch aufeinmal weg war.Mein Bauch ist genauso wie vor der Schwangerschaft sogar ein bißchen fester obwohl ich kein Sport mache.

von Mirasol84 / 28.05.2011 11:28

Antwort


hallöchen,

ich bin neu beigetreten und möchte auch meinen kaiserschnitterfahrungsbericht beisteuern.

wir haben unseren sohn im september 2010 bei 39+1per primärem kaiserschnitt holen lassen. er lag die komplette schwangerschaft in beckenendlage und wir konnten im ultraschall sehen, dass er sich so in die nabelschnur verheddert hatte, dass er sich (auch unter der geburt), gar nicht hätte drehen können. deshalb war es für uns ausser frage, dass wir ihn holen lassen um sein leben zu schützen.
den termin hatte ich mit meinem frauenarzt und dem kh so ausgehandelt, ich wollte ihn nicht früher holen, zumal ich auch keine wehen etc. hatte. war für die ok.

ich habe den kaiserschnitt eigentlich positiv in erinnerung. mein mann durfte dabei sein. morgens um halb 9 ging es los. ich war sehr ruhig, hatte die nacht vorher richtig gut geschlafen.
ich hatte mit der schwester ausgehandelt, dass sie den blasenkatheter erst nach der spinalen legt (der katheder war nämlich das einzige wovor ich richtig schiss hatte).

die spinale zu setzen war weitestgehend schmerzlos. leider hat die spinale nicht so gut gewirkt, wie sie hätte wirken sollen, ich konnte während des kaiserschnittes noch meine füsse bewegen?! ich glaube das gehört normal nicht so, zumindest ne halbe h nach der op, war ich untenrum richtig tot, da ging gar nix mehr :D

naja, ich würd schon sagen, dass ich schmerzen hatte, aber es war erträglich (falls es nochmal soweit kommen sollte mit ks, würde ich auf jeden fall auf ne stärke dosis narkosemittel bestehen ;) )

die stimmung im op war gut, der anästhesist und ich haben spässle gemacht. naja und dann gings an die op. muss sagen ich empfand es als sehr unangenehm. der operateur hat gut geschwitzt, nikolas hatte 4x (!) die nabelschnur um den hals, und er musste sie ja noch in der gebärmutter noch abwickeln, da der rest nabelschnur zu kurz war ihn rauszuholen.

war dann doch zügig gemacht. sie haben mir meinen sohn kurz gezeigt und sind dann in den nebenraum (mein mann hinterher), dort haben sie ihm glaub das restliche fruchtwasser abgesaugt und dann hatte ich meinen kleinen auch schon wieder und sie haben ihn mir in den arm gelegt. dort hatte ich ihn einige minuten, solange sie die plazenta entfernt und genäht haben. und wir konnten uns ein bisschen kennenlernen.

dann sind sie nochmal mit ihm in den nebenraum (mein mann wieder mit) dort durfte er den letzten rest nabelschnur abschneiden, sie haben ihn gewogen udn gemessen. seine werte waren super 10/10/10. in der zeit wurde ich fertiggenäht, wieder aufs klinikbett umgehievt und rausgeschoben. und im flur konnte ihc meinen kleinen gleich wieder in empfang nehmen. war max. 3 min ohne kind während der geburt.

das war echt super, meine grösste sorge im vorfeld war auch,d ass sie mit ihm weglaufen und ich ihn nicht sehe oder bekomme oder so. hab ich aber auch im vorfeld geklärt dass ich das nicht möchte und auf meine wünsche wurde eingegangen (weiss nicht wie das normal läuft?).

die ersten 2 tage waren schon fies, ich hatte dummerweise 2 tage vor termin mir ne richtig fiese fette bronchitis eingehandelt. das husten hab ich mir die 2 tage nach ks abgewöhnt, das ging echt gar nicht - aua.... bin auch froh dass wir ein familienzimmer hatten, weil den ersten tag und die erste nacht hätte ich mich nicht um meinen sohn kümmern können. das hat mein mann gemacht.

narbe ist inzwischen super verheilt, hatte keine probleme. hab auch gefühl an der stelle. ist soweit alles super :) bin zufrieden. hab mir überlegt über die narbe seinen namen und sein geburtsdatum tätowieren zu lassen - naja, war so ein fixer gedanke :o)

stillen war gar kein problem, hab 2-3 tage nach geburt den einschuss bekommen und meinen sohn fast 9 monate gestillt. (davon knapp 6 monate voll)

mein fazit ist, dass ich wieder einen ks machen würde um die gesundheit meines kindes zu schützen, wenns medizinisch notwendig ist. ein wunschkaiserschnitt wäre für mich nichts, aber ich respektiere jeden, der diesen wunsch hat. es gibt einfach leute die haben unglaublich viel angst vor der geburt, sind auch teilweise durch geburtsunfälle mit kindsbehinderungen in der familie so geprägt, dass sie panik schieben ohne ende (so jemanden hab ich im freundeskreis). deshalb sollte man ihr aber nicht verwehren ein kind zu bekommen.

das muss immer jeder für sich selbst entscheiden. wir fangen bald wieder an zu üben. :) wenn nichts gegen eine normale geburt spricht, werde ich es das nächste mal auf normalem weg probieren.

das fand ich ein bisschen schade, dass ich die tollen sachen im kreissaal und die badewanne nicht ausprobieren konnte, aber vielleicht klappt das ja noch!

kann allerdings auch sein, dass ich - je nachdem wann ich schwanger werde - evtl. auch per ks entbinden muss, weil die narben vielleicht noch zu frisch sind. das wird man dann sehen. erstmal muss es klappen, um alles weitere mach ich mir dann gedanken....

ich denke wichtig ist immer sich für alles zu öffnen und sich auf keine methode zu versteifen. ich wusste recht früh, dass es sein kann, dass es auf einen ks rausläuft wegen der BEL und konnte mich mit dem gedanken anfreunden, und bin auch so offen dass ich damit psychisch keine probleme hatte...

ich denke ein ks ist wie eine normale geburt auch kein zuckerschlecken und auch eine leistung.

mein mann meint ihm wäre beim 2. kind auch ein ks am liebsten, da er inzwischen so viele schlimme geschichten von geburten im umfeld mit herztöne weg und haste nicht gesehen gehört hat. den gefallen tu ich ihm aber nur bei medizinischer notwendigkeit - sonst sicherlich nicht :D

viele grüsse,
xenaka

von xenaka / 19.06.2011 00:25

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Hallo zusammen,
ich habe gerade eure Beiträge gelesen und es ist doch schön zu lesen das man nicht alleine ist.
Meine Tochter Milana ist jetzt fast 7 Monate alt und ich kann einfach nicht aufhören an die Geburt und die Intensivstation zu denken.
Mein Horror war immer Einleiten und ein KS….aber wie heißt es so schön „Der Mensch plant, Gott lacht“ Wie war….
Glücklicherweise hatte ich eine Beleghebamme und ich bin heute noch froh das das so war und ich von der ersten Wehe an in Vertrauten Händen war.
Mein Wunsch war es immer so lange wie möglich mit den Wehen zuhause zu bleiben und wenn es mir gut geht, wäre ich auch zuhause geblieben, da meine Hebi auch Hausgeburten macht, wäre dies auch kein Problem gewesen. Aber meine Hebi hatte schon die Befürchtung das es ein KS werden könnte. Meine kleine hat sich erst in der 35. Woche gedreht und lag nie mit dem Kopf im Becken sondern immer nur daneben. So hat meine Hebi das schonmal angesprochen und meinte ich soll mich mal damit beschäftigen. Aber ich blöde Kuh wollte das so sehr nicht, das ich der Meinung war das wir das schon sachffen…manchmal ist man ja so naiv.
Aber nachdem ich 41+3 war musste mal was passieren. Ich habe Abends einen Rizinuscocktail getrunken. Mit meiner Hebamme hatte ich dann abgemacht das wir am morgen telefonieren (solange Nachts nichts passiert) und wir dann entscheiden wie es weitergeht. Naja, Samstag morgen haben wir dann telefoniert und festgestellt das der Cocktail außer schlecht zu schmecken nichts gebracht hat. Ich habe dann gesagt das es mir schlecht geht und ich das Gefühl habe das die kleine da raus will aber nicht kann. Naja, da meine Hebi seit ein paar Tagen das selbe Gefühl hatte, haben wir gemeinsam beschlossen uns im Krankenhaus zur Einleitung zu treffen.
Ich habe dann um 11h eine Prostaglandintablette genommen. Um 17h gingen die Wehen so langsam los. Um 22h habe ich meine Hebi angerufen das sie doch kommen soll und wir waren dann um 22:30 im Kreißsaal. Ich bin sofort in die Wanne und mein Muttermund war schon bei 4cm…so konnte es weitergehen. Um 01:30 war mein Muttermund dann komplett offen und die Fruchtblase kaputt. Von da an hatte ich dann eine Presswehen nach der anderen. Aber Milana ist einfach nicht ins Becken. Meine Hebi hat ein paar Mal versucht sie zu stupsen damit sie sich neu einfindet, aber half alles nichts. Wir haben alle positionen probiert die nur gingen…aber nichts passierte! Ich habe gepresst wie eine blöde! Im Prinzip wurde mein Kind mit dem Kopf gegen die Wand gepresst. Um 05:30 hatte ich dann sehr hohes Fieber und das Fruchtwasser wurde grün. Damit war die Entscheidung Kaiserschnitt schnell getroffen.
Da die Presswehen einfach nicht aufhörten bekam ich einen Wehenhemmer, da sonst ein setzen der PDA einfach unmöglich war.
Und dann ging es auch schon los. Meine Hebi blieb im OP bei mir bis mein Mann kam. Dann ging alles ganz schnell! Um 06:27 war meine kleine dann da und sie hat keinen Ton gesagt. Meine Hebi hielt Milana so das ich sie auch abknutschen konnte, dann ging sie mit ihr raus. Sie kam wieder und meint das sie alles macht was sie machen soll, aber Anpassungsschwierigkeiten mit dem Herzen hätte und ans 24std. EKG müsste. Aber damit hatten wir vorher schon gerechnet. Glücklicherweise haben die Kinderärzte aber dank meine Hebi noch gewartet und Milana wurde uns nochmal gebracht. Nach ein paar Minuten wollte ich aber das mein Mann mit ihr raus geht, ich konnte einfach nicht ertragen wie die arme kleine maus in dem hellen raum liegen muss. Mein Mann ist dann mit der kleinen kuscheln gegangen und meine Hebi hat meine Hand weiter gehalten. Ich weiß auch noch das mir so kalt war, ich habe am ganzen Körper gezittert. Denke mal das kam vom hohen Fieber und vom Wehenhemmer.
Als ich raus geschoben wurde, war Milana glücklicherweise immer noch da und ich konnte sie das erstemal anlegen. Mein Mann ist dann mit ihr runter auf die Intensiv und ich bin im Kreißsaal geblieben. Ich musste noch warten bis mein Fieber runter war, vorher durfte ich nicht zu ihr. Um 14h war es dann endlich soweit. Mittlerweile wussten wir auch das Mila eine Infektion hatte und noch länger auf Intensiv bleiben müsste. Auch wenn uns sofort jede Angst genommen wurde war ich am Boden zerstört Ich war den ganzen Tag bei meiner kleinen und Nachts bin ich auch zum stillen runter. Der Gedanke das da jemand mein Kind wickelt und die Flasche gibt war der Horror für mich. Glücklicherweise kam auch meine Hebamme jeden Tag vorbei.
Im Krankenhaus selbst hatte ich auch kaum schmerzen, die habe ich wohl ausgeblendet. Freitags durften wir dann endlich nach Hause und Sonntags hatte ich dann mega Schmerzen. Meine Hebamme meinte das das zu erwarten war und ich jetzt nur zum Kuscheln, schlafen und stillen da wäre!
Ich habe heute noch das mein Bauch taub ist und ich meine Narbe nicht anfassen kann. Ich kann mich damit einfach nicht abfinden. Ich mag es auch nicht wenn mein Mann mich am Bauch streichelt. Ich denke ständig das ich mich doof angestellt habe und ich es hätte verhindern können….aber bei einer Regelwidrigen Schädellage (So der Befund) lässt sich wohl selten was machen. Aber das ändert nichts an dem Gefühl versagt zu haben und selbst Schuld zu sein. Trotz vieler Gespräche mit meiner Hebamme bekomme ich das Gefühl nicht los das ich Schuld bin. Ich denke ihr wisst was ich meine…
Ich will einfach nur das das aufhört. Ich will nicht mehr jedesmal heulen wenn ich daran denke…Ich fühl mich so hilflos und fast das schlimmste ist, das ich mich selber nicht erkenne das ich nach fast 7 Monaten immer noch darunter leide! Hätte mir das jemand vorher gesagt hätte ich denjenigen ausgelacht.

Sorry das ich jetzt soviel geschrieben habe….aber tat irgendwie mal gut sie das von der Seele zu schreiben.

Liebe Grüße
Daniela

von Wurm2411 / 25.06.2011 22:11

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