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"Osteopathie"

Anonym

Frage vom 01.12.2003

Hallo liebes Hebammenteam! Mein Sohn ist jetzt fast 20 Wochen alt. Er schreit sehr viel und ist unruhig. Er dreht sich noch nicht auf die Seite und ist sehr schreckhaft. Heute waren wir beim Kinderarzt und er hat mir einen Ostheopathen empfohlen. Auch Krankengymnastik wurde verschrieben. Die Diagnose lautet "Schreiattacken und Hyperexzitabilität". Leider hatte der Doc keine Zeit mir zu erklären, was der Osteopath genau macht. Kann das wirklich gegen diese leichte Erregbarkeit helfen? Außerdem hat er gemeint das die vordere Fontanelle klein sei und hat mir eine Überweißung zur Schädel-Sono (und zu einer Sono-Abd.) gegeben. Können sie mir sagen, warum er dies möchte?
Er ist meinen Fragen ausgewichen. Was sieht der Arzt bei einer Schädel-Sono genau? Für Eure Antwort bin ich sehr dankbar! Liebe Grüße!

Antwort vom 02.12.2003

Hallo,
bei der Osteopathie handelt es sich ganz entfernt um eine Art Krankengymnastik. Wirkt ausgleichend auf Störungen, die durch Anspannung, falsche Haltung oder Geburtsbesonderheiten entstanden sind und ist bei Schreikindern oft erfolgreich, wenn bisher alles andere nicht geholfen hat. Was Ihr Arzt mit der kleinen Fontanelle gemeint hat, ist mir auch nicht klar. Am Ende des ersten Jahres beginnt sich normalerweise die vordere Fontanelle zu schließen, so dass dies eigentlich ein normaler Befund ist. Scheint so, als wollte Ihr Kinderarzt nur mit einem Rundumschlag mal alles genau abklären. Bei der Schädelsonografie können Veränderungen des Gehirns festgestellt werden wie z.B. Blutungen oder erweiterte Hirnkammern. Ich galube aber nicht, dass Ihr Kinderarzt ernsthaft befürchtet dabei etwas zu finden. Wahrscheinlich ist die Osteopathie die erfolgversprechendste Maßnahme.
Alles Gute, Monika Selow

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