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"wie bringe ich mein Kind zum Krabbeln?"

Anonym

Frage vom 02.06.2005

Hallo,

ich habe zwei Fragen. Mein Sohn Max ist jetzt zwölf Monate, leider grabbelt oder steht er noch nicht. Er sitzt "standhaft" seit seinem 7 Monat und lässt sich nicht animieren mehr zu wollen. Ich war auch vor ein paar Monaten mit ihm bei einer Physiotherapeutin, damit er sich auf den Bauch dreht und sich hochdrückt. Leider hat er damals nicht mitgemacht und bei der Therpie nur geschriehen. Die Kinderärztin hat auch schon Blut abgenommen, um eine Stoffwechselkrankheit auszuschließen, aber es ist alles okay. Er fängt auch immer an zu schreien, wenn ich ihn animieren will, vom Sitzten in die Krabbelstellung zu kommen. Können Sie mir ein paar Tipps geben oder braucht er einfach etwas länger? Ich muss dazu sagen, das er sprachlich dafür sehr weit ist und schön deutlich "Mama, Pappa usw." sagt.

Die zweite Frage ist zum Schlafen. Er hat eigentlich schon sehr zeitig durchgeschlafen. Jetzt seit einigen Wochen lege ich ihn gegen 19 Uhr ins Bett - und da ist er auch müde - er schläft dann ca. 1 h und ist dann wieder wach und will nicht mehr schlafen. Habe auch schon probiert ihn länger aufzulassen, aber es ist immer das gleiche. Ich habe ihn auch schon eine ganze Weile schreien lassen, entweder er beruhigt sich dann garnicht mehr oder er schläft nur kurz wieder ein, um dann erneut etwas später loszuheulen. Ich weiß nicht mehr weiter, soll ich ihn rausnehmen oder schreien lassen? Dazu muss ich noch sagen, das er immer noch bei uns im Schlafzimmer schläft und ich ihn gern jetzt auch allein schlafen lassen würde.

Vielen Dank.
Yvonne

Anonym

Antwort vom 03.06.2005

Hallo, wenn medizinisch abgeklärt ist, das keine Gründe für sein nicht "krabbeln wollen" vorliegen, können Sie getrost abwarten. Wir kennen immer wieder Kinder die sich für bestimmte Entwicklungsschritte unglaublich viel Zeit lassen oder z.B. Krabbeln ganz überspringen und sofort mit Laufen beginnen. Ich würde Ihnen empfehlen das animieren mal sein zu lassen. Wenn Kinder merken, das sie mit ihrem Verhalten die Aufmerksamkeit Ihrer Umgebung erzielen, gibt es erst recht keinen Grund gefordertes selbst zu tun. Er muß dann aber auch die Frustration aushalten, Dinge nicht zu bekommen, die er durch sein sich nicht bewegen wollen, nicht erreichen kann. Sie sollten es ihm nicht zu früh/ oder gar nicht anreichen, wenn er mit ein wenig Ehrgeiz es selbst erreichen kann. Die Kinder werden häufig äußerst übellaunig. ....Nützt aber nichts, er kann sich ja bemühen es selbst zu erreichen....
Solche unschönen Unterbrechungen des Schlarfrhythmuses hat man immer mal wieder. Es ist sicher in Ordnung die Chance zu nutzen, ihn in seinem eigenen Zimmer schlafen zu lassen. Sind Sie sich sicher, das er im Moment keinen Infekt, keine Zahnungsbeschwerden oder ähnliches hat würde ich nichts ändern. Wenn er wach wird, würde ich regelmäßig zu ihm gehen und ihn beruhigend ansprechen, ihn aber nicht aus sein Bett hohlen. Herzliche Grüße, Ina

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