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"welche Konsequenz hat eine Trichterbrust?"

Anonym

Frage vom 13.07.2005

Hallo,

meine Tochter ist fast 10 Wochen alt und als ich letztlich aus einem anderen Grund in der Kinderklinik war sagte mir der Arzt, dass sie einen Ansatz zur Trichterbrust hätte.

Zwar war uns bereits aufgefallen, dass sie beim Weinen die Brust stark einzieht, aber wir hatten dem keine größere Bedeutung beigemessen, weil unser Kinderarzt dies nicht registriert hatte.
Jetzt sind wir aber doch verunsichert. Was kommt auf uns zu?

Grüße

Antwort vom 13.07.2005

Hallo, eine Trichterbrust kann ganz unterschiedlich ausgeprägt sein. Wenn Ihr Kinderarzt dazu bisher nichts gesagt hat, handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht um eine besoonders ausgeprägte Form. Registriert hat er es wahrscheinlich schon, aber wenn es nur wenig ist, muss er dazu auch nicht unbedingt etwas sagen. Meistens hat der Befund gar keine Konsequenz und Ihr Kind kann damit ein ganz normales Leben führen. Eingriffe sind in der Regel nicht nötig. Nur wenn die Brust sehr eingefallen ist (sieht man auch deutlich wenn das Kind nicht weint) kann eine Korrektur nötig sein, wenn Herz und Lunge dadurch nicht genug Platz hätten. Sehen Sie mal bei sich selbst und Ihrem Mann nach. Manchmal ist es einfach eine Eigenart, die in der Familie vorkommt und so gar nicht auffällt (wie lange Zehen oder kurze).
Alles Gute, Monika

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