Themenbereich: Medikamente in der Stillzeit

"Wie lange muss eine Stillpause bei örtlicher Betäubung sein?"

Anonym

Frage vom 15.07.2011

Hallo!

Ich muss mich gerade eine Wurzelbehandlung unterziehen und habe leider mit einer Vertretungszahnärztin zu tun, die auch mich sehr unsicher wirkt, was Betäubung und Stillen angeht. Am Montag soll ich nach dem Ziehen des Nervs 24 Stunden nicht stillen, d.h. müsste 10 Milchmahlzeiten abpumpen, da mein Baby (dann 6 Wochen) alle 2 Std. trinkt. Ich stille voll und habe zum einen Sorge, dass ich die Zahl der abgepumpten Mahlzeiten nicht zusammenbekommen in der kurzen Zeit, zum anderen, dass er sich vielleicht der Brust entwöhnt. Jetzt habe ich von Freunden und aus Foren gehört, dass es Quatsch sei mit der Stillpause, man vielmehr weiter stillen könne. Es gibt aber Entzündungsgifte, die schädlich seien, also sollte man die 1. Mahlzeit nach der Behandlung abpumpen und wegwerfen? Ich brauche offenbar wiedermal eine stärkere Betäubung, weil die leichte heute nix gebracht hat. Muss ich so lange Stillpause machen?

Vielen Dank und beste Grüße!

Antwort vom 18.07.2011

Hallo, eigentlich bedarf es keiner so langen Stillpause bei örtlicher Betäubung. Nach der Geburt wird ja auch oft betäubt wegen der Naht, es sind die gleichen Wirkstoffe und es wird keinerlei Stillpause empfohlen. Sie können Ihre Ärztin bitten sich bei Embryotox zu erkundigen wie der Übergang in die Milch ist, wenn sie etwas ganz besonderes zur Betäubung verwendet. ( www.embryotox.de)
Bei starker Entzündung wirkt die örtliche Betäubung oft nicht. In dem Fall ist es sinnvoll erst antibiotisch zu behandeln. Auch da gibt es Mittel, die in der Stillzeit verwendet werden können. Auch Sie selbst können bei Embyotox nachfragen.
Alles Gute, Monika

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