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Themenbereich: Abstillen

Abstillen

Anonym

Frage vom 29.07.2001

Sehr geehrte Damen,

mein Sohn Elias ist nun 13 Monate alt. Langsam aber sicher haben er und ich das Stillen immer mehr eingeschränkt. Am Schluß blieb nur noch die Nacht. Dann fing er an durchzuschlafen und bekam vor dem Schlafen und nach dem Aufwachen noch die Brust. Daraus wurde dann nur noch morgens. Dann kam letzte Woche der Zeitpunkt an dem ich dachte ich würde es gerne ganz einstellen. Ich sprach mit meinem Sohn und er verlangte dann auch nicht mehr die Brust. Von letzter Woche Samstag bis diesen Samstag. In der Nacht von Samstag auf Sonntag (heute) wurde er wach und wollte an der Brust trinken. Ich konnte ihn mit nichts anderem beruhigen und gab ihm schließlich die Brust. Jetzt ist es aber möglich, daß er heute nacht nicht kommt sonder vielleicht erst in ein paar Tagen. Ist dies von der Michlproduktion überhaupt möglich? Kann dies mein Körper längere Zeit mitmachen? Wenn nicht, was soll ich tun damit Elias denn letzten Schritt noch gut gehen kann?

Ich bedanke mich schon jetzt recht herzlich für Ihre Mühe und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Hebamme

Antwort vom 31.07.2001

Ich meine, Sie sollten den Gang der Dinge, so wie Sie es beschreiben einfach so belassen. Ihr Körper wird unter diesen Umständen die Milchmenge auf alle Fälle drastisch reduzieren und wahrscheinlich dann auch ganz einstellen. Wenn Sie merken, daß Ihr Sohn lediglich an der Brust nuckelt und nicht mehr schluckt, und Sie damit wissen, daß keine Milch mehr da ist, so sollten Sie spätestens dann allerdings den Tatsachen ins Auge sehen- als auch Ihr Sohn natürlich- und ihm den Busen nicht mehr anbieten. Jeden Schritt in eine weitere Selbständigkeit braucht seine Zeit und auch das Abstillen ist ein solcher. Es sollte jedoch mit dem Zeitpunkt des Versiegens der Milch dann auch eine konsequente Beendigung eintreten, ein Abschluß, der in Ihrem Fall nach Ihren Schilderungen ja eigentlich sehr sanft verlaufen ist. Ein gezieltes Ende mag u.U. einen Weh-Protest auslösen, dem Sie Ihrem Sohn auch ruhig belassen können, jedoch ist damit ein Zustand da, mit dem sich Ihr Sohn auch arrangieren kann und dies akzeptieren wird. Es ist einfach der natürliche Verlauf der Dinge und hat auch seinen Sinn.
Mit freundlichen Grüßen

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