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Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

wechselnde Ultraschallwerte

Anonym
Bei der Vorsorgeuntersuchung in der 32.SSW hat der "Drops" laut Ultraschallmessung 2500g gewogen und war 45 cm lang. In der 33. SSW ergab die Messung 1800 g und 41 cm und in der 34. SSW waren es plötzlich wieder 45 cm und 2500 g. Da stellt sich mir die Frage, inwieweit diese Ultraschallmessungen überhaupt aussagekräftig sind?

Frage vom 12.08.2004

Hallo,
Ihre Zweifel sind durchaus berechtigt. Auch die realen Geburtsgewichte weichen oft erheblich von den geschätzten Ultraschallmessungen ab. Dies liegt daran, dass das Gewicht nicht direkt gemessen werden kann, sondern aus verschiedenen Messungen (Kopf- und Rupfdurchmesser, Länge des Oberschenkelknochens) berechnet wird. Gerade der Kopf verformt sich jedoch noch sehr leicht und besonders bei Kindern, die in Steißlage liegen, früh ins Becken eintreten oder einfach eine andere Kopfform haben sind die geschätzen Werte oft ungenau. Durch einfache Messung des Bauchumfangs und Größe der Gebärmutter mit dem Zentimetermaß sind teilweise genauere Werte zu bekommen. Eigentlich sollte es üblich sein, dass nach der Feststellung des Schätzgewichts der Bauch abgetastet wird, um zu sehen ob die Schätzung hinkommen kann. Zumindest nach der Untersuchung in der 33. Woche bei Ihnen wäre dies angezeigt gewesen. Die meisten Ärzte halten dies jedoch nicht für nötig und viele können es auch gar nicht, weil sie nur gelernt haben sich auf den Ultraschall zu verlassen.
Der Wert von Ultraschall-Untersuchungen nach der 30. Woche wird auch in Fachkreisen angezweifelt. Versuchen Sie sich durch die Messergebnisse nicht verunsichern zu lassen. Sie können auch auf zusätzliche Ultraschall-Untersuchungen bei normalem Schwangerschaftsverlauf verzichten. Selbst bei abweichenden Werten stellt sich ja die Frage, welche Konsequenzen dies denn nun haben soll, weil meistens außer weiterer Kontrolle überhaupt keine sinnvolle Eingriffsmöglichkeit besteht. Sie können sich bei Unsicherheiten, die bei Ihnen nach solchen Untersuchungen auftreten, auch zusätzlich von einer freiberuflichen Hebamme betreuen lassen, die Ihnen die Messergebnisse und mögliche Konsequenzen verständlich erläutern kann.
Alles Gute, Monika

Antwort vom 12.08.2004


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