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Themenbereich: Schlafen

wie nächtliches trinken abgewöhnen?

Anonym

Frage vom 05.01.2005

Hallo, liebes Hebammenteam,
nachdem ich meinen Sohn vor 3 Wochen abgestillt habe, gab ich ihm zunächst abends vor dem Schlafengehen und dann nochmals gegen 4.30 Uhr ein Milchfläschchen (Das waren auch seine gewohnten letzten Stillzeiten). Mittlerweile wacht er wieder mehrfach die Nacht auf und möchte Milch trinken (3-4 mal). Wie kann ich ihm das nächtliche Trinken abgewöhnen? Kann ich von heute auf morgen aufhören? Oder besser schrittchenweise? Oder soll ich die Milch immer mehr mit Wasser verdünnen? Dazu muss ich sagen, dass ich schon frühere katastrophale Abgewöhnungsphasen (vom nächtlichen Trinken an der Brust) hinter mir habe, die z.T. 5 Wochen gedauert haben. In diesen Wochen war ich jede Nacht zwischen 1-3 Stunden wach und versuchte ein schreiendes Kind im Guten, d.h. mit Zureden, Wiegen, ins Bett holen etc. zu trösten Häufig habe ich aufgegeben, da ich körperlich völlig ausgelaugt war. Ich muss als "Alleinerziehende" morgens immer wieder auf der Matte stehen. Aus diesen Gründen sehe ich dem Abgewöhnen mit einer gewissen Panik gegenüber - nur jede Nacht 3-4 mal geweckt zu werden, da das Kerlchen Trinken möchte, ist auf Dauer auch nicht besser! Gibt es eigentlich körperliche Gründe gegen das nächtliche Trinken von Milch? (z.B, Zahnprobleme durch das Nuckeln, ständige angeregte Verdauung, schlechtere Entwicklung des Kindes allgemein durch ständige Störung des Schlafes?). Hat das nächtliche Aufwachen evtl. auch etwas damit zu tun, dass mein Kind immer noch nicht alleine einschlafen möchte. Ich bleibe immer im Zimmer bis er eingeschafen ist und er schreit natürlich in der Nacht, wenn ich nicht mehr da bin . Danke für Euren Rat.
Hebamme

Antwort vom 05.01.2005

Hallo, da das nächtliche Abstillen schon ein Drama war, bin ich ein bißchen hin und her gerissen, was wohl die beste Taktik ist. Soviel ich aus den Daten heraussehen kann ist er ca 1 Jahr und 2 Monate alt. Da in diesem Alter viel an Infos und Erlebnissen aufgenommen wird und verarbeitet werden muß und dies tun alle Menschen in der Nacht, kommt das Aufwachen meistens daher. In den wenigsten Fällen hat ein Kind Hunger. Es wacht auf, sieht das etwas anders ist als beim Einschlafen( Sie sitzen nicht am Bett) und er möchte die gleiche Situation wieder herstellen, dass es auch noch Milch gibt ist natürlich wunderbar. Wir haben unsere Kinder nach dem 1. Aufwachen in der Nacht zu uns geholt und dann haben sie die restliche Nacht bei uns geschlafen. Irgendwann mit 5/6 kam es immer seltener vor, dass sie nachts zu uns kamen und heute kommen sie nur, wenn sie krank sind...Da ich selber nicht gerne alleine schlafe und es genieße, wenn mein Mann neben mir liegt, konnte ich immer gut verstehen, dass meine Kinder auch nicht alleine sein wollten/konnten.
Die einfachte Lösung wird sein, dass er zu Ihnen kommen darf..., ansonsten würde ich versuchen 1-2 mal wöchentlich die Milch weiter zu verdünnen, so, dass es ihm bald nicht mehr schmeckt. Falls Sie es lieber schnell machen wollen, sollten Sie schauen, dass Sie dies am Wochenende anfangen und tagsüber eine Schlafpause einlegen können(evt. die Oma einspannen), denn wenn Sie 1* nachgeben, dann machen die Kinder so lange weiter, bis sie es wieder geschafft haben und mit jedem Versuch wird das Kräftemessen größer.
Körperliche Gründe gegen die Milch, wären die Zähne, da ja Milch Milchzucker enthält, der Karies verursachen kann.

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