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Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

keine Zeit für erste Vorsorge?

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Anonym
Liebes Team,

ich bin 37, Nichtraucherin, schlank, gesund, bis auf eine seit 15 Jahren gut medikamentös therapierte leichte Unterfunktion der Schilddrüse (habe keine Beschwerden).

Der erste Tag meiner letzten Periode war am 20.05., ich bin also in der 8. SSW. In der 6. SSW hat meine Frauenärztin per Ultraschall die Schwangerschaft bestätigt und mich heute zur Voruntersuchung gebeten.

Per Ultraschall konnte man das Herz schlagen sehen, Fruchtgröße und Fruchtwasserblase sind normal. Außerdem wurde mir Blut abgenommen. Mehr ist nicht passiert. Weder Fragen zu meiner Krankengeschichte, der Familienkrankengeschichte, noch Urin, oder sonstige Fragen oder Informationen. Die Ärztin war so schnell wieder weg, dass ich sie auch nicht auf die Unterfunktion ansprechen konnte. Da meine Frauenärztin bis zum 08.08. im Urlaub ist, soll ich auch erst dann wieder kommen und bekomme auch erst dann meinen Mutterpass. Ich fühle mich wohl in meiner Schwangerschaft und habe keinerlei Beschwerden, lese aber überall, wie umfangreich die erste Vorsorgeuntersuchung sein soll. Jetzt bin ich verunsichert, weil sich meine Ärztin gar keine Zeit für Fragen genommen hat. Soll/ kann ich mich einfach entspannen und abwarten, bis meine Ärztin wieder da ist oder ist der Mutterpass so wichtig, dass ich ihn mir von einem anderen Arzt geben lassen sollte? (Meine Blutgruppe ist 0+). Und die Schilddrüsenwerte lasse ich von meinen Hausarzt in Kürze überprüfen.

Vielen Dank für eine Einschätzung und viele Grüße.

Frage vom 12.07.2005

Hallo, es ist recht üblich, dass der Mutterpass einbehalten wird, während die umfangreichen Blutuntersuchungen laufen, damit sie direkt in den MuPa eingetragen werden können. Vorsorgeuntersuchungen sind in den ersten Monaten nur alle 4 Wochen vorgesehen, so dass auch der Abstand zur nächsten Untersuchung keine Untersuchung zwischendurch erforderlich macht. Wenn Sie Ihren Hausarzt aufsuchen zur Abklärung der aktuellen Schilddrüsensituation, können Sie ihn gleich fragen, ob es sinnvoll ist anhand der Werte Jod einzunehmen oder ob Sie das besser weglassen. Ein anderer Arzt könnte Ihnen den Mutterpass jetzt auch nicht früher geben, weil er ja ansonsten alle Untersuchungen nochmal machen müßte. Doppeluntersuchungen lassen sich aber nur schwer bei der Abrechnung begründen. Medizinisch betrachtet können Sie ohne weiteres abwarten bis zum 8.8. Da eine Schwangerschaft aber weniger ein medizinisches Ereignis ist, sondern ja vor allem Sie in Ihrer Lebensplanung betrifft finde ich es nicht gerade gelungen wenn Sie nun schon zwei mal bei der Ärztin waren und noch kein ausführliches Gespräch hatten, in dem Sie die Möglichkeit haben Ihre Fragen zu stellen und Informationen zu erhalten was die Ernährung, Sport usw. angeht. Sollten Sie nach dem nächsten Termin bei Ihrer Ärztin immer noch das Gefühl haben nicht gut und umfassend beraten zu sein, würde ich Ihnen einen Wechsel für die Schwangerschaftsbetreuung nahe legen. Sie haben auch die Möglichkeit sich zusätzlich zu den ärztlichen Vorsorgen von einer Hebamme betreuen zu lassen oder auch die Vorsorgen von einer Hebamme durchführen zu lassen. Sie müßten dann nur zu den vorgesehenen Ultraschall-Untersuchungen oder wenn etwas besonderes auftritt zur Ärztin. Auf jeden Fall sollten Sie eine Form der Betreuung wählen, die Ihren Bedürfnissen entspricht.
Alles Gute, Monika

Antwort vom 12.07.2005


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