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Themenbereich: Risikoschwangerschaft

Windei oder Spätentwickler?

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Anonym
Hallo liebes Team!
Heute war ich bei meiner FÄ und ziemlich deprimiert. Kurze Info-Angaben: Bin 36, habe schon 2 Kinder und eigentlich dachte ich, ich sei wieder schwanger. Meine letzte Periode war am 4.9., SS-Test am 10.10. war positiv. Am 11.10. war beim US eine Fruchthöhle zu sehen, die meine FÄ als etwas klein beurteilte. Heute(18.10.) war Kontroll-US. Sie sagte, die Fruchthöhle sei für den errechneten Stand der SS zu klein und es seien auch keine Kindsanlagen zu erkennen, auch kein Dottersack. Sie hat dann eine Blutentnahme angeordnet zur HCG-Bestimmung. Übermorgen will sie wieder Blut entnehmen und US machen.
Momentan bin ich ziemlich durch den Wind und total traurig, wir hatten uns schon so gefreut. Zu allem Überfluß habe ich die Freudige Nachricht schon in der ganzen Familie und auf der Arbeit erzählt (bin Röntgenassistentin und da gibt´s halt bestimmte Richtlinien was Mutterschutz angeht).
Meine Frage:
Liegt hier ein sogenanntes "Windei" vor? Oder bin ich mit einem Spätentwickler" schwanger? Wie wäre das weitere Vorgehen bei solch einer Fehlanlage?
Vielen Dank und liebe Grüße

Frage vom 18.10.2005

Hallo, kann mir vorstellen, dass Sie deprimiert sind. Es kann beides sein, sowohl ein Spätentwickler als auch eine nicht intakte Schwangerschaft, die noch auf eine Fehlgeburt hinausläuft. Dass Sie die freudige Nachricht schon allen erzählt hatten, ist jetzt so, und im Falle einer Fehlgeburt werden Sie irgendwann die traurige Nachricht weiter geben. Am Anfang bleibt es immer spannend, ob sich wohl alles richtig entwickelt und es gilt das alles- oder- nichts- Prinzip: eine nicht intakte Schwangerschaft blutet ab, wird der Natur zurückgegeben. Aber auf der anderen Seite haben schon so manche unklare Ultraschallbefunde in der frühen Schwangerschaft Verwirrung gestiftet und schlussendlich entwickelte sich doch eine gesunde Schwangerschaft. Sie haben verschiedene Möglichkeiten: Sie können einfach abwarten, was die nächsten 2-3Wochen passiert; wenn Sie nicht bluten, besteht die Chance, dass sich doch alles gut entwickelt. Dann wird ein Ultraschallbefund sicherlich Klarheit verschaffen. Sie können auch die HCG-Tests machen, daran lässt sich ablesen, ob der Wert steigt, wie er steigt, oder abfällt. Auch dann wird im Falle einer Fehlgeburt eher abgewartet, ob eine Ausschabung zu umgehen ist. Besprechen Sie sich mit Ihrem Mann, nichts hat Eile, auch keine Entscheidung. Alles Gute!Barbara

Antwort vom 19.10.2005


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