my babyclub
menü
babyclub.de - alles rund um Baby, Schwangerschaft, Geburt, Vornamen, Hebammen
Bitte einloggen

Passwort vergessen?
Noch nicht Mitglied?
Kostenlos registrieren
Themenbereich: vorzeitige Wehen

Wehen in der 32. SSW

Anonym

Frage vom 14.06.2017

Hallo,

Ich bin momentan in der 32.ssw und hatte gestern Abend Wehen, in regelmässigen Abständen. Diese waren auch schmerzhaft und sehr stark in ihrer Intensität. Da ich bereits kinder habe , weis ich wie sich echte Wehen anfühlen. Diese waren wie gesagt sehr intensiv und schmerzhaft . Ich war kurz davor ins Krankenhaus zu fahren. Dann plötzlich entspannte sich das Ganze nach ca 2h wieder. Als ich heute Morgen aufwachte hatte ich wie eine Art Muskelkater und fühle mich seit dem schlapp. Ich habe immer mal wieder Kontraktionen , die wiederum jetzt nicht mehr schmerzhaft sind, jedoch häufiger als in den vergangen Tagen. Ausserdem habe ich seit mehren Tagen einen Druck nach unten Richtung After und dementsprechend muss ich oft auf Toilette. Ist die Gebärmutter einfach nur unruhig oder was kann dahinter stecken ? Vor 2 Tagen war ich bei meiner Gyn und sie meinte es sieht alles gut aus. Das war allerdings vor den "Wehen". Soll ich ins Krankenhaus oder abwarten ?

Vielen Dank im Voraus !

Antwort vom 15.06.2017

Hallo, leider lässt sich Wehentätigkeit aus der Ferne ohne Nachfragemöglichkeit nicht beurteilen. Eine gewisse Menge an Kontraktionen ist in der Schwangerschaft normal. Sie können auch eine zeitlang gehäuft auftreten und dann wieder ganz verschwinden. Meistens führen diese Wehen nicht zur Geburt. Bei einigen Frauen kommt es jedoch zur Frühgeburt.
Wenn sich alles wieder beruhigt hat, brauchen Sie erst mal nichts zu unternehmen. Versuchen Sie sich zu schonen. Wenn die Kontraktionen anhalten oder stärker werden, müssten Sie sich von Hebamme, Arzt/Ärztin oder in der Klinik untersuchen lassen, ob es sich um muttermundswirksame Wehen handelt. Gegebenenfalls würde Ihnen empfohlen werden vorsorglich ein Medikament zu nehmen, das die Lungenreife des Babys fördert für den Fall, dass es früher kommt. Wirklich verhindern lassen sich Frühgeburten nicht. Als Entlastung kommen Maßnahmen wie Krankschreibung (falls Sie arbeiten gehen), Verschreibung einer Haushaltshilfe und Hebammenbetreuung für Entspannungsübungen und eventuelle naturheilkundliche Maßnahmen in Betracht oder eine Behandlung der Ursache, beispielsweise, wenn eine Zahnbettentzündung vorliegt oder eine Infektion.
Bei anhaltenden Beschwerden sollten Sie sich entsprechend individuell beraten lassen. Übers Internet kann ich Ihnen leider nur allgemeine Informationen geben.
Ich wünsche Ihnen alles Gute für die weitere Schwangerschaft, Monika Selow

0

Neuen Kommentar verfassen

Um einen neuen Kommentar zu verfassen, musst du angemeldet sein. Bitte melde dich hier an.


Jetzt kostenlos persönliche Frage stellen: