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Themenbereich: Schlafen

braucht tagsüber eine Stunde zum Einschlafen

Anonym

Frage vom 11.01.2018

Hallo.
Mein Sohn ist fast 7 Monate. Seit zwei Monaten ist es mit dem Schlafen tagsüber eine Katastrophe. Abends klappt es immer super und nachts schläft er auch richtig gut aber am Tag dauert es oftmals eine Stunde bis er einschläft. In dieser Stunde muss ich ihm ständig den Nuckel wieder reinstecken, es ist zum Ritual geworden dass er erstmal sein Geschäft erledigt, nachdem ich ihn hingelegt habe, also muss ich dann erst wieder die Windel wechseln. Er dreht sich im Bett und kommt meistens nicht zurück und meckert dann wieder. Wenn er endlich schläft, ist er nach exakt 40 Minuten wieder wach, egal wie müde er war oder wie lange er schon wach war. Seit ca zwei Wochen werden aus den 40 Minuten auch mal 60, aber er schläft nie so lange, dass er tatsächlich ausgeschlafen ist.
Ich muss ihn auch oft nochmal hoch nehmen zum Bäuerchen machen.
Was kann ich anders machen?? Ich lege ihn tagsüber in sein Babybett im Kinderzimmer und nachts schläft er bei uns im Schlafzimmer im Stubenwagen.
Liebe Grüße, Katharina

Antwort vom 14.01.2018

Hallo!
Sie befinden sich wirklich gerade in einer anstrengenden Zeit, auch, was die vielen großen und kleinen Entwicklungsschritte Ihres Kindes betrifft (z.B. das Drehen auf die ein oder andere Seite, was aber noch nicht 100%ig klappt). Einerseits scheint Ihr Kind wunderbar in der Nacht zu schlafen, was ein wirkliches Geschenk ist. Andererseits scheint der Tag das Einschlafen zu erschweren. Viele Säuglinge halten nur mehrere kurze Schläfchen während des Tages (längere Mittagspausen spielen sich meist erst gegen Ende des ersten bzw. Anfang des zweiten Lebensjahres ein) und viele sind damit auch zufrieden, bis zur nächsten Pause. Die Pause zwischen den Schläfchen ist oftmals viel entscheidender und ebenso die ersten, frühen Signale von Müdigkeit. Es kann sein, dass Ihr Sohn die ersten Signale von "ich brauche ein kurzes Schläfchen" nicht sehr deutlich gibt und Sie diese öfter mal verpassen. Das heißt, dass die eingetretene Müdigkeit es schwer macht einzuschlafen und früh genug abgefangen werden muss. Viel öfter aber auch brauchen die Kinder wirklich Zeit beim "Runterfahren". Es ist kaum möglich von 100 auf 0 in sehr kurzer Zeit zu kommen, manche Kinder sind sehr angewiesen darauf, dass ihnen das Hinführen in den Schlaf durch weniger bewegte Spiele, weniger Reize, einschläferndes Kuscheln und Halten, Vorlesen und Singen angeboten wird. Vielleicht merken Sie auch an sich selbst, dass Sie zwangsläufig mit "runterfahren" müssen, wenn Sie Ihren Sohn ins Bettchen legen und selbst natürlich auch nicht aus dem Vollen kommen können und dann gleich selig einschlafen. Manche Kinder übrigens müssen sich auch in den Schlaf hinein meckern, das braucht oftmals nur 3-4-5 min. Manche Mütter beschreiben es als Schimpfen und ärgerlich sein und wird von ihnen nicht als bedrohlich empfunden, aber sie merken, dass das Äußern des "Unmut" ihre Kinder entlastet und sie sich damit selbst in den Schlaf regulieren. Ich denke, Sie selbst werden auch heraushören, ob Ihr Sohn eher verzweifelt weint oder Sie das Meckern (und zwar ohne ihn mit dem Nuggi immer ruhig zu stellen) auch zulassen können. Entsprechend empfehle ich Ihnen, obige Gedanken oder Strategien auszuprobieren. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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