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Themenbereich: Geburt allgemein

Panik vor der Geburt

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Anonym
Hallo,
es geht darum das ich Panik vor einer Geburt habe. Dieser Umstand klingt total verrückt, wenn man bedenkt das ich bereits 4 Kinder habe. Alle vier Schwangerschaften und Geburten waren komplikationslos, eine sogar eine Hausgeburt.
Nun wünschen wir uns noch ein Kind und wollten es einfach drauf ankommen lassen ob es klappt (frühere Einnahme fruchtbarkeitsbeeinträchtigende Medikamente beim Mann), im letzten Moment habe ich jedoch plötzlich diese Panik bekommen und einen Rückzieher gemacht.
Ich habe noch nicht mal Panik vor der Schwangerschaft oder den Wehen, sondern nur vor diesen „paar Minuten“ des Austritts/des Rausschiebens.

Jetzt habe ich natürlich Angst, dass diese Panik nicht verschwindet und sich dann auf die Geburt auswirkt, was dann natürlich die Panik wieder bestätigen würde.

Was kann ich tun um diese plötzliche Panik loszuwerden?
Ich möchte nicht das diese, unbegründete, Panik unseren Kinderwunsch weiterhin beeinträchtigt.

Vielen Dank fürs Lesen!

Frage vom 09.07.2018

Hallo, es ist möglich, dass Sie eine Angst- oder Panikstörung entwickelt haben. Davon sind recht viele Menschen im Laufe ihres Lebens betroffen. Einen konkreten Anlass dafür muss es nicht geben. Leider hilft es wenig, wenn man weiß, dass die Angst oder die Panik unbegründet ist und übers Internet lässt es sich auch nicht einschätzen. Manchmal verschwindet es von alleine wieder, manchmal geht es auf andere Bereiche über. Zu empfehlen ist die Inanspruchnahme psychotherapeutischer Hilfe, vor allem wenn die Lebensqualität eingeschränkt ist. Angst- und Panikstörungen sind recht gut behandelbar und oft reicht verhältnismäßig wenig an Therapie aus.
Die Kosten dafür werden von den Krankenkassen übernommen. Falls es in Ihrer Region längere Wartezeiten gibt, können Sie überlegen, ob Sie einige Gespräche selbst zahlen, um zumindest das weitere Vorgehen einschätzen zu können. Sinnvoll kann auch sein zunächst mit Ihrem Hausarzt darüber zu reden und schon mal Schilddrüsenwerte, Blutdruck und Laborwerte bestimmen zu lassen. Veränderungen dabei sind an der Entstehung manchmal beteiligt und Ihr Hausarzt kann Ihnen vielleicht eine Empfehlung geben für einen guten Therapeuten/eine gute Therapeutin.
Ich wünsche Ihnen alles Gute, Monika Selow

Antwort vom 12.07.2018


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