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Themenbereich: Beginn der Beikost

schläft schlechter bei mehr Beikost

Anonym

Frage vom 24.03.2019

Guten Tag
Meine Tochter ist nun gut 6.5 Monate alt und isst seit Kurzem zu Mittag Beikost. Noch nicht sehr viel, danach bekommt sie auch noch Milch. Sie bekommt gut verdauliche Sachen (Süsskartoffel mit Zucchini zum Beispiel) und hat Freude am Essen. Auch Bauchprobleme scheint sie keine zu haben.
Nach ein paar Tagen Beikost schläft sie aber immer viel unruhiger. Ich habe daher eine Pause eingelegt und wieder ganz langsam mit dem Einführen angefangen. Dies ging gut bis sie eine gewisse Menge erreichte (ca 90g Brei) und dann schlief sie wieder schlechter. Also nochmals pausiert und wieder das Gleiche. Lasse ich den Brei einen Tag aus, schläft sie wieder besser.
Sollte ich ihr einfach weiterhin Brei geben unnd es dauert einfach eine Weile bis sie sich daran gewöhnt? Oder sollte ich nochmals pausieren und wie lange? So langsam braucht sie ja mehr als nur Milch.
Danke für die Hilfe

Antwort vom 28.03.2019

Hallo!
Es ist selten einfach herauszufinden, was die Veränderung im Schlafverhalten eines Kindes hervorbringt. Es kann sehr wohl auf die Einführung der Beikost zurückzuführen sein, gleichzeitig werden im 7./8. Monat alle Säuglinge wieder unruhiger und "schlafloser" in der Nacht. Ich empfehle Ihnen bzgl. der Beikost folgendes Vorgehen, um herauszufinden, woher die Unruhe kommt: einerseits kann es sein, dass die Menge an Beikost, die Ihre Tochter erhält, nicht ausreicht, um gänzlich satt zu werden. Viele Säuglinge brauchen noch einen gewissen Anteil an Milch zusätzlich (nach der Beikostmahlzeit, manchmal ca. eine Stunde später), um an alle nötigen Kalorien zu kommen. Die Menge von 90g scheint die Menge zu sein, die Ihre Tochter aktuell bewältigen kann als feste Kost. Das ist völlig in Ordnung und Sie dürfen sich sehr wohl auch Zeit lassen damit, die Menge zu erhöhen. Sie suchen aus und Ihre Tochter nimmt und isst so viel, wie sie mag. Gleichzeitig macht es Sinn herauszufinden, ob nicht ein Wechsel auf dem Speiseplan hilft. Ich persönlich erlebe die Süßkartoffel und auch die Kartoffel als nicht immer leicht verdaulich. Falls beides sehr häufig auf dem Speiseplan steht, versuchen Sie doch zu wechseln bzw. erst einmal weg zu lassen und bieten Obst und Getreide alternativ auch an. Wenn Ihre Tochter weiterhin mit Neugierde und Freude beim Essen ist, sehe ich keinen Grund zu pausieren, aber das Angebot zu verändern. Je nach Stuhlgang braucht sie vielleicht auch zusätzliche Flüssigkeit. Bleiben Sie also dabei, aber lassen Sie die Nahrungsmittel erst einmal weg, wo Sie einen direkten Bezug zu den Problemen vermuten. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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