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Themenbereich: Schwangerschaft

Was kann ich bei Fehlgeburt nehmen?

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Anonym
Hallo. Ich war heute erst beim Gynäkologen, dieser stellte fest, dass ich zwar schwanger sei, jedoch mit einer Fehlgeburt rechnen muss, da in 7+4 lediglich eine Fruchthöhle zu sehen ist. Ich habe zuvor schon Blutungen gehabt und war Samstag Nacht im Krankenhaus. Jedenfalls ist die Fehlgeburt nun im vollen Gange. Ich Blute stark, verliere Gewebe und habe dementsprechend auch Schmerzen, jedoch keinerlei Fieber oder ähnliches, weshalb ich ungern ins Krankenhaus gehen möchte. Ich habe Berichte von Frauen gelesen, denen es ähnlich erging und sie ließen sich von Hebammen begleiten. In einem Bericht las ich, dass die Hebamme ihr Kräuter empfohlen hatte, die ihr die Fehlgeburt erleichtern würde. Mir wäre sehr geholfen, würde man mich wissen lassen, wie ich den Schmerz etwas lindern kann. Gibt es tatsächlich Kräuter, die beruhigen und Schmerzen lindern? Schmerzmittel nehme ich übrigens keine.
Ich würde mich sehr über baldige Antwort freuen

Frage vom 17.02.2020

Hallo,
am Besten wäre, wenn Sie eine Hebamme vor Ort finden, die Sie individuell beraten und begleiten kann, da sich auch unterstützende Heilkräuterempfehlungen je nach Gesamtsituation unterscheiden.
Allgemein lässt sich sagen, dass Hirtentäschel blutungsregulierend bis blutstillend wirkt. Sie werden als Fertigarznei auch unter dem Namen Styptysat angeboten. Mittel, die bei Menstruationsschmerzen helfen sind auch anwendbar bei Schmerzen einer bereits ablaufenden Fehlgeburt. Zu nennen wären beispielsweise Gänsefingerkraut, Schafgarbe, Frauenmantel und Himbeerblätter. Wenn es sich sicher um eine Fehlgeburt handelt, können auch ganz normale Schmerzmittel verwendet werden. Als krampflösendes Mittel kommt Buscopan in Frage. Lassen Sie sich zu den Mitteln noch von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Zum Verlauf der Fehlgeburt ist zu sagen, dass in den frühen Schwangerschaftswochen erst eine Ablösung der Fruchtblase stattfindet. In dieser Zeit blutet es am stärksten. Die Fruchtblase wird samt Inhalt zusammen ausgeschieden. Je nach Größe der Fruchtblase (1-3 cm in der frühen Schwangerschaft) wird sie manchmal gesehen, manchmal auch nicht. Bei abgehenden Stücken, handelt es sich meist um geronnenes Blut. Nach dem Abgang der Fruchtblase lassen Blutung und Schmerzen meist deutlich nach und in den folgenden Tagen wird nur noch die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen, wie bei einer Menstruation. Durch den einzeitigen Abgang bleiben selten Reste, so dass normalerweise alles von alleine gehen kann.
In späteren Schwangerschaftswochen ist der Verlauf anders und Maßnahmen sind häufiger nötig als in den frühen Wochen.
Ich weiß nicht, ob Sie kurzfristig noch eine Hebamme finden, da regional Mangel herrscht und die Hebammen schon im Voraus ausgebucht sind. Ihr Anspruch auf Hebammenhilfe besteht bei der Fehlgeburt und anschließend auch noch für bis zu 12 Wochen.
Ich wünsche Ihnen alles Gute, Monika Selow

Antwort vom 18.02.2020


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