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Themenbereich: Entwicklung des Ungeborenen

Noch kein Embryo zu sehen bei 5+3

Anonym

Frage vom 17.04.2020

Hallo,
ich bin 32 Jahre alt und mein Mann und ich versuchen seit einem Jahr schwanger zu werden. Letzten Freitag hatte ich dann endlich einen positiven Test in der Hand.
Ich habe dann beim FA angerufen, um einen Termin zu vereinbaren. Dort wurde mir mitgeteilt das Sie keine US vor der 7. SSW machen.
Leider habe ich einen Tag später ( 5 +3 SSW ) plötzlich einen bräunlichen Ausfluss entdeckt und hatte ein Ziehen links neben dem Bauchnabel, später dann auch Unterleibsschmerzen.
Ich bin daraufhin zum FA. Dort wurde beim US eine kleine Fruchthöhle ( 0,3 cm) gefunden. Allerdings noch keine Spur von einem Embryo. Meine FÄ meinte, dass es sein könnte das die SSW 5+3 nicht richtig ist und ich vielleicht doch erst in der 5. SSW bin. Oder das es sich um eine Nicht- intakte Schwangerschaft handelt. Denn eigentlich sollte man in der 6. SSW mehr als eine Fruchthöhle sehen.
Typische Schwangerschaftssymptome habe ich kaum. Hin in wieder Kopfschmerzen, manchmal etwas bin ich etwas kurzatmig und mir ist schwindelig. Außerdem habe ich weiterhin Ausfluss und ein Ziehen links neben dem Bauchnabel.
Gestern habe ich noch eine Spritze bekommen, da meine Blutgruppe 0 negativ ist.
Ich bin auf jeden Fall total verunsichert, was mich total verrückt macht und würde mich über Erfahrungen/ Einschätzungen von Ihnen freuen. Natürlich weiß ich das Ferndiagnose nicht möglich sind

Lieben Gruß

Antwort vom 19.04.2020

Hallo, es wäre gut gewesen, wenn Ihre Ärztin dabei geblieben wäre nicht gleich einen Ultraschall zu machen. Bei einer so frühen ersten Untersuchung lässt sich leider noch nicht viel sagen und Aussagen zum Befund führen zu mehr Verunsicherung, als dass sie Klarheit geben würden. Bei 5+3 (rechnerisch) muss noch kein Embryo sichtbar sein. Er sollte sichtbar sein, wenn die Fruchtblase größer als 25 Millimeter ist und erst ab einer gewissen Größe lässt sich dann ein Rückschluss auf das tatsächliche Schwangerschaftsalter ziehen. Die taggenauen Angaben der Computerprogramme der Ultraschallgeräte gaukeln eine Exaktheit vor, die in der Realität nicht vorhanden ist. Tatsächlich gibt es eine erhebliche Bandbreite ab der Fruchthöhle, Embryo und Herzschlag zu erkennen sind. Positiv ist: die Schwangerschaft ließ sich durch den US bestätigen (wäre aber nicht nötig gewesen) und sie hat sich in der Gebärmutter angesiedelt. Beides ist für die erste Untersuchung so wie es mindestens sein sollte und damit gut. Alles weitere lässt sich erst im Verlauf erkennen und beurteilen, wobei der erste US nach Mutterschaftsrichtlinien erst für die rechnerisch 9. bis 11. Woche vorgesehen ist, weil dann alles groß genug ist, um aus den Messungen das Schwangerschaftsalter zu bestätigen oder eventuell zu korrigieren und auch eine erste Beurteilung zur Entwicklung des Embryos und der Plazenta geben zu können.
Mit oder ohne Kontrollen ist das Beste was Sie jetzt tun können Abwarten und guter Hoffnung zu bleiben.
Ich wünsche Ihnen alles GUte für die weitere Schwangerschaft, Monika Selow

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