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Themenbereich: Entwicklung des Ungeborenen

Muss ich mit einem Windei rechnen?

Anonym

Frage vom 16.08.2020

Hallo
Ich war in ssw 5+3 das erste mal beim FA und er konnte eine Fruchhöhle feststellen. Laut ärztlicher Aussage ist diese aber leer und es wurde von einem möglichen Windei gesprochen. Ich selbst habe im Ultraschallbild jedoch einen leichten Schatten entdeckt... am 6.8.lag mein hcg im Blut bei 1528 und fünf Tage später bei 2275. er ist zwar gestiegen, aber für den Geschmack der Ärztin zu wenig. Sie ist sich ziemlich sicher, dass die SS nicht intakt ist und ich mich auf eine Blutung einstellen soll. Ich bin total verunsichert. Ist es nicht einfach noch zu früh, um etwas zu sehen? In zwei Tagen (bei 6+3) habe ich erneut einen Termin. Kann ich auf einen positiven Ausgang hoffen? Ich habe so Angst, dass sie mit ihrer Vermutung Recht hat... :(

Antwort vom 17.08.2020

Hallo, für einen frühen ersten Ultraschall ist es völlig normal, wenn nur eine Fruchthöhle zu sehen ist. Damit ist die Schwangerschaft bestätigt und auch, dass sie sich richtig (in der Gebärmutter) angesiedelt hat. Wie sich die Schwangerschaft weiter entwickelt lässt sich nicht vorhersagen, aber Optimismus und "gute Hoffnung" sind angebracht.
Solange keine Besonderheiten auftreten, wie Schmerzen oder Blutungen, kann von einer intakten Schwangerschaft ausgegangen werden. Der erste US nach den Mutterschaftsrichtlinien ist dann erst für die rechnerisch 9.-10. Woche vorgesehen. So spät, weil dann alles vermessen werden kann, der Herzschlag des Embryos sichtbar ist und eine gute Beurteilung möglich ist.
Die Untersuchung des HCG-Wertes ist nicht vorgesehen, weil er für sich betrachtet nur wenig Aussagekraft hat. Nur ein sinkender HCG-Wert sagt als Zusatzinformation (zum Beispiel bei einer Blutung) etwas aus über die weiteren Erfolgschancen (sinkender Wert + Blutung, dass es zu einer Fehlgeburt kommen wird und Maßnahmen zum Erhalt der Schwangerschaft sinnlos sind).
Ein Windei ließe sich erst im Verlauf diagnostizieren, wenn zu einem späteren Zeitpunkt die Fruchtblase größer als 25 Millimeter groß ist und sich dann noch kein Embryo entwickelt hat.
Das Vorgehen Ihrer Ärztin kann ich nicht nachvollziehen. Es ist zwar immer möglich, dass eine Schwangerschaft nicht intakt ist oder in einer Fehlgeburt endet, es bringt aber nur Verunsicherung und keinen Vorteil, wenn gleich von Beginn an vom Schlechtesten ausgegangen wird. Die Entwicklung braucht einfach Zeit. Sollte beim nächsten US eine Entwicklung stattgefunden haben, was wahrscheinlich ist, empfehle ich eine geduldigere weitere Vorgehensweise.
Ich wünsche Ihnen alles Gute für den weiteren Schwangerschaftsverlauf, Monika Selow

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