Themenbereich: Abstillen

"Verweigerung der Beikost"

Anonym

Frage vom 01.06.2001

Meine Tochter ist jetzt 8 Monate alt und wird noch voll gestillt. Sie verweigert das Zufüttern, macht den Mund zu spuckt es wieder aus, läßt zur Not auch eine Mahlzeit weg und macht Nachts Theater. Wenn sie jedoch voll gestillt wird ist sie friedlich und schläft zufrieden durch. Sie ist normal entwickelt und es scheint ihr ohne Beikost sehr gut zu gehen.Jedoch mache ich mir so langsam Gedanken, ob nicht irgendwann eine Unterernährung auftreten kann. Ist es sinnvoll sie gegen ihren Willen zu füttern oder soll ich solange die Milch reicht und sie nicht mehr verlangt voll weiterstillen?

Anonym

Antwort vom 06.06.2001

-Empfohlen wird das ausschließliche Stillen in den ersten sechs bis acht Lebensmonaten des Kindes. Ab diesem Alter wird dann von den meisten Ernährungsberatern die Beikost empfohlen um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Mir sind allerdings auch Kinder bekannt, die sehr viel länger voll gestillt wurden und keinerlei Mangelerscheinungen hatten. Meines Erachtens sollten Sie Ihre Tochter ruhig weiterhin voll stillen, ihr aber immer wieder auch einen Brei anbieten. Gegen den Willen einem Kind Brei zu geben, ist meines Erachtens nach für Mutter und Kind unzumutbar, zudem nützt es meistens sowieso nichts. Bitte wenden Sie sich auch an eine Stillberaterin (bzw. auch an eine Ernährungsberaterin), die Ihnen vielleicht helfen kann, wie Sie Ihren eigenen Speiseplan optimieren, um sowohl für sich als auch für Ihre Tochter eine gute Ernährung zu bekommen. Adressen finden Sie unter www.asf.de oder www.lalecheliga.de.

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