Themenbereich: Geburt allgemein

"welche Komplikationen bei der Geburt habe ich zu erwarten?"

Anonym

Frage vom 07.02.2007

Hallo!
Ich erwarte im Mai mein 2. Kind! Nun war meine erste Geburt nicht gerade eine Bilderbuchgeburt! Ich drücke mich wahrscheinlich sehr kompliziert aus. Dafür entschuldige ich mich schonmal im voraus!
Folgendes wurde in den Mutterpass nach der 1.Geburt eingetragen:
Forceps-Extraktion von BB, Hinterhauptslage, Epi: Medio-Laterale;
GebVerl.: Cürettage, O73.1 Retention von Plazenta- oder Eihautresten ohne Blutung, O71.9 Scheidenriß;
GebKompl: O69.1 Nabelschnurkomplikat. (kein Vorfall, NS des Halses), O65.3 Geburtsstillstand in der AP, Prepidil Gel Priming auf Wunsch, PDA, Dauerkontraktionen nach GEL+ WT!
Unter der Geburt wurde mir nicht viel gesagt was und warum das jetzt gemacht wird.
Ich habe jetzt mal nachgeschaut was sich hinter diesen Nummer verbirgt und
herausgefunden das 065.3 = Geburtshindernis durch Beckenausgangsverengung und Verengung in Beckenmitte bedeutet, heisst das jetzt,dass ich das nur bei der 1.Geburt hatte oder das mein Becken an sich nicht eine Geburt ohne Zange oder Glocke oder wie auch immer zulässt! Oder hängt alles zusammen (Lage des Kindes, Nabelschnur, eingeleitet, PDA).
Kann ich mich auf eine ganz andere Geburt einstellen?
Danke

Antwort vom 08.02.2007

Hallo, Sie müssen nicht fürchten, dass sich die Komplikationen bei der nächsten Geburt wiederholen. Meistens ist es eine ganze Kette von Ereignissen, die dazu beiträgt, dass eine Geburt kompliziert ist. Eine Verengung ist nicht absolut, sonst wäre es auch mit Zange nicht gegangen. Der Geburtsstart war mit der Einleitung schon nicht optimaler und mit PDA ist es häufiger, dass das Kind nicht spontan kommt. Es ist sehr sehr selten, dass Kinder von Mehrgebährenden mit Saugglocke oder Zange geholt werden müssen. "Einstellen" können Sie sich auf jeden Fall auf eine andere Geburt, weil jede Geburt anders ist. Sie selbst können dazu beitragen, dass es anders wird. Es ist z.B. günstiger, wenn Sie den natürlichen Geburtsbeginn abwarten, lassen Sie es sich offen, ob Sie eine PDA machen lassen oder nicht. Sie können sich mit einer freiberuflichen Hebamme in Verbindung setzen, mit der Sie in Ruhe die vorangegangene geburt durchsprechen können sowie auch die Möglichkeiten beim nächsten Kind. Alles Gute, Monika

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