Themenbereich: Wochenbett

"Abstillen bei Wochenbettdepression?"

Anonym

Frage vom 18.05.2009

Hallo,
mein Sohn ist 6,5 Monate alt und es wurde bei mir eine Erschöpfungsdepression festgestellt. Bin schon seid 2 Wochen am Beikost zufüttern (Mittagamenüs), seid heute bekommt er abends Breikost. Habe jetzt gehört das die Depression besser wird wenn man abstillt. Soll ich schneller abstillen? Hatte vor noch so nen Monat zu stillen und dann eh auf zu hören. Also hätte da im Prinzip kein Problem mit. Oder nützt das nicht viel?
Hab auch gelesen das es Medikamente gibt die man trotz des Stillens einnehmen kann. Kann man sich da sicher sein das es nicht doch schädlich für das Baby ist?
Wie lange dauert es bis die Hormone sich nach dem Abstillen wieder regeneriert haben?
Lg

Antwort vom 19.05.2009

Hallo,
Frauen, die eine Wochenbettdepression haben erhalten in der Regel die Empfehlung abzustillen. Wenn Ihnen die Vorstellung abzustillen nicht schwer ist, dann kann das ein Versuch sein. Welche Medikamente man nimmt hängt mit Sicherheit auch vom Schweregrad der Depression ab, man wird natürlich nichts verordnunen, von dem man weiss, dass es dem gestilltem Kind schadet. Ganz in Ihrer Nähe, in Olpe gibt es eine Klinik, die sich speziell dieser Frage angenommen, dorthin können Sie sich auf alle Fälle hinwenden. Dann gibt es eine Organisation, " Licht und Schatten", diese finden Sie auch unter diesem Namen im Netz. Evt. können Sie da auch mit Betroffenen in Kontakt kommen. Das ist meist sehr hilfreich. Wie lange der Abbau der Hormone im Körper dauert, ist individuell verschieden, mit dem Abstillen, sinken die Spiegel natürlich sofort, was auch schon spürbar sein kann. Ich würde annehmen, dass es 2-4 Wochen dauert, bis die Hormonlage wieder neu sortiert ist.

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