Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

"Nackentransparenzmessung"

Anonym

Frage vom 24.09.2010

ich bin 38 Jahre, grenzgängerin, bin in der 13 Wo. (seit meine letzten Tagen) Schwanger. habe ein Placenta previa.Eine Untersuchung nach Trisomie 21 (Mongolismus) in Frankreich ergibt, dass ich eine Risiko habe von 1/40, dass mein Kind diese krankheit haben könnte (laut Blutabnahme + Nackentransparenz von 1,2 mm), daher wird es mir eine Fruchtblasenuntersuchung angeboten, um es zu bestätigen oder nicht.
meine Frage ist : wie wird diese Krankheit in Deutschland gesucht (ist es auch Blutabnahme+Messung des Nackentransparenz)?

Vielen dank für Ihre Antwort.

Antwort vom 26.09.2010

Diese Untersuchung wird in D genau so angeboten, auch hier bekommt man als Ergebnis lediglich ein statistisches "Risiko" errechnet. Leider wird man dadurch nicht unbedingt schlauer als man zuvor schon war, denn diese Zahl trägt oft nur zur Verunsicherung bei. Unter http://www.praenatalediagnostik.info/ctopic51.html finden Sie eine ganz gute Erklärung, worum es sich bei diesen Werten handelt und wie sie einzuschätzen sind. Ob Sie sich zu einer FW-Untersuchung entschließen möchten oder nicht, hängt mit davon ab, wie Sie denn dazu stehen würden, wenn Ihr Kind einen genetischen "Fehler" mit auf die Welt bringen würde: Wenn es Ihnen auf jeden Fall herzlich willkommen ist, so wie es ist, dann können Sie sich und Ihrem Baby den Stress der Untersuchung sparen, zumal die Untersuchung selbst ja auch Risiken birgt. Lassen Sie sich nochmal ausführlich beraten, damit Sie zu einer Entscheidung kommen können, mit der SIe sich wohl fühlen. Ich wünsche Ihnen alles Gute!

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