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Themenbereich: Babyernährung

mangelnde Gewichtszunahme beim Stillen nach vielen Operationen

MamamalzweiLucyLinus
Gelegenheitsclubber (4 Posts)

Frage vom 19.11.2016

Guten Abend, da ich langsam wirklich ratlos bin versuche ich es nun auf diesem Weg.

Schon in der Schwangerschaft wurde uns gesagt das etwas mit seiner linken Niere nicht in Ordnung ist, jede Woche hatte ich zwei bis drei Arzt Termine und sollte es wenigstens bis zur 30ssw schaffen. Man ist davon ausgegangen das sie nicht funktionieren wird. Am Ende habe ich es sogar bis zum Termin geschafft :).Nach der Geburt wurde er untersucht und bereits an seinem zweiten Lebenstag das erste mal operiert. Er hatte eine hochgradige Nierenstauung durch eine Abgangsstinose. Inzwischen hat er vor 5 Wochen seine sechste Operation hinter sich gebracht. Er hat alles super weg gesteckt.

Nun zu meinem eigentlichen Anliegen..

Zur Geburt wog Linus 3090g bei einer Größe von 51cm.

Nun ist er fast 20 Wochen und wiegt gerade mal 5440g.
Klar er hat auch einiges hinter sich aber das ist schon sehr wenig.. In den letzten 4 Wochen hat er nicht mal ganz 200g zugenommen..


Wir sind wegen der Nierensache in ständiger Behandlung. Auch auf die wenige Gewichtszunahme ist der Arzt bereits aufmerksam geworden. Musste dann zum wiegen und stillen da bleiben. Linus trinkt genug Mumi.

Trotzdem hat mich das alles wahnsinnig gemacht und ich habe mir sofort eine babywaage gekauft ( Nein ich habe keine Hebamme, da wir uns auf Grund der ständigen Krankenhaus Aufenthalte ständig gegenseitig absagen mussten). Nun wiege ich ihn regelmäßig, doch davon nimmt er natürlich nicht zu....

Er ist sehr wach, interessiert und zufrieden.

Ich habe auf Grund der geringen Gewichtszunahme nun schon mehrere Milchpulver Sorten gekauft, in der Hoffnung er nimmt dadurch endlich zu. Aber Linus trinkt es einfach nicht. Muttermilch und Wasser trinkt er aber auch aus der Flasche. Wir haben auch schon probiert das mein Mann die Milch gibt aber keine Chance...

Auf Empfehlung von meinem Arzt bekommt er nun seit zwei Wochen mittags ein paar Löffel Brei vor dem stillen. Aber zugenommen hat er bis jetzt trotzdem nicht. Er verträgt es gut,es scheint zu schmecken und er hat regelmäßig Stuhl.

Aber er nimmt einfach nicht zu...

Wie soll es denn weiter gehen :( möchte in den nächsten Wochen nicht gleich noch mit Abend und nachmittags Brei anfangen... Wenn es in dem Tempo weiter geht... Er soll ja nicht mit 8 Monaten komplett mit essen...



Bei der großen hatte ich mit so etwas überhaupt keine Probleme :(


Bitte um Ratschläge...

Liebe Grüße

Antwort vom 24.11.2016

Hallo!
Ich empfehle Ihnen folgendes: finden Sie heraus, ob die Entwicklung von Kopfumfang und Körperlänge zeitgerecht sind. Neben der Gewichtsentwicklung sind das gleichmäßige Wachsen von Kopf und Körperlänge wichtige Parameter. Einige Kinder nehmen nicht ausreichend an Gewicht zu, aber gleichmäßig an Kopf und Körper, was insgesamt wieder beruhigend ist. Falls Ihr Arzt einen Verdacht hat, welche z.B. Mineralstoffe, Vitamine, Fette etc. Ihrem Kind fehlen könnten, lässt sich sicher einiges über Blutentnahmen herausfinden und über Tabletten, Säfte etc. ersetzen. Da Ihr Kind außerdem mehrere Operationen hinter sich und dabei wahrscheinlich immer wieder Antibiotika erhalten hat, würde ich vermute, dass es sich lohnt, das Darmmilieu Ihres Kindes ins Visier zunehmen. Oftmals verändert sich das Milieu und verändert die Darmschleimhaut; vielleicht kann Ihr Sohn gewisse Nahrungsbestandteile nicht gut aufnehmen bzw. verdauen. Ansonsten spricht nichts dagegen, Ihrem Kind weiterhin Beikost anzubieten, wenn er neugierig darauf ist und nach seinem Tempo essen darf. Natürlich ist die Beikost am Beginn nicht die Quelle von tüchtigem Zunehmen, aber mit einer großzügigen Beigabe von "guten" Ölen und Mandelmus können Sie die Beikost kalorisch und mineralstoffbezogen aufwerten. Falls Sie Muttermilch zusätzlich abpumpen, nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Milch aufrahmen zu lassen und ihn somit mit mehr Fettanteilen zu versorgen. Bleiben Sie bei Ihrer Zuversicht, die Sie in Ihrer mail eigentlich beschreiben, wie gut Ihr Sohn (und auch Sie bzw. die ganze Familie?) diese sicher anstrengenden und auch sorgenvollen Monate hinter sich gebracht hat. Bleiben Sie in Ver-Bindung und ganz viel Körperkontakt zu Ihrem Kind, nähren Sie ihn auch so und "erwarten" Sie nicht, dass er immer "brav" die Geschehnisse so wegsteckt. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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