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Themenbereich: Schwangerschaft

Sind Schäden durch Cassia-Zimt zu erwarten?

Anonym

Frage vom 14.01.2018

Hallo,
Ich habe eine Frage, die mich sehr beschäftigt. Ich hatte gestern Cassia Zimtpulver über meinem Frühstücksporridge, etwa ein guter Teelöffel. Jetzt habe ich im Nachhinein erfahren, dass das abtreibend und schädigend für das Ungeborene sein kann. Ich bin in der 7 Ssw. Ich habe gelesen, dass es eine Höchstdosis von 2 Gramm Zimt für eine 60-70kg schwere Frau gibt, ich wiege aber nur 49kg und ein guter Teelöffel sollen ca. 2 Gramm sein. Jetzt mach ich mir natürlich große Gedanken. Was könnte passiert sein? Warum ist Zimt in hohen Dosen für Schwangere so umstritten?
Ich hoffe Sie können meine Sorge verstehen und mir weiterhelfen.
Vielen Dank schonmal.

Antwort vom 15.01.2018

Hallo, der einmalige Verzehr von Cassia-Zimt in dieser Menge hat sicher keinen Schaden angerichtet. Cassia-Zimt steht in Verdacht bei regelmäßigem Verzehr und in größeren Mengen schädlich auf die Leber zu wirken. Jeder Zimt kann Wehen auslösen. Das gilt allerdings nur, wenn bereits etwas vorliegt, wie beispielsweise vorzeitige Wehen. Die gefährlichen Mengen liegen über dem, was man als Nahrung angenehm findet. Bedenklich ist daher Zimt in Tablettenform oder durch ätherische Öle. Das übliche Weihnachtsgebäck und als Gewürz zum Beispiel zu Milchreis, schadet in einer normalen Schwangerschaft nicht. Wenn Sie zu denen gehören würden, die darauf empfindlich reagieren, würden Sie das selbst merken beispielsweise an Bauchschmerzen und wohl auch von selbst darauf verzichten.
Grundsätzlich ist zu emphlen lieber Ceylon-Zimt zu nehmen als Cassia-Zimt, da dieser deutlich weniger von dem Leberschädlichen Cumarin enthält. Er schmeckt etwas milder und ist teurer als Cassia-Zimt.
Auf jeden Fall brauchen Sie sich keine Gedanken über den einmiligen Verzehr zu machen.
Herzliche Grüße und alles Gute, Monika Selow

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