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Themenbereich: Kinderwunsch allgemein

Wie hoch sind die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft?

Anonym

Frage vom 31.05.2020

Guten Abend,
Ich bin jetzt 40 Jahre alt und habe einen gesunden Sohn. Leider hatte ich danach 3 Fehlgeburten. Zwei Aborte in 8.ssw und 11.ssw. Die letzte Fehlgeburt war eine ELSS, ich wurde gestern operiert, der Eileiter wurde erhalten. Ich bin sehr traurig dass es wieder so geendet hat. Und obwohl ich weiß dass es ungesund ist weiter zu versuchen, fällt es mir schwer zu akzeptieren dass dies jetzt das Ende sein soll. Die letzte Schwangerschaft ist durch Hormonbehandlung entstanden. Frage mich jetzt auch ob dies die ELSS verursacht haben könnte?

Wie sind objektiv meine Chancen nochmal gesund schwanger zu werden? Auf natürlichem Weg oder auch künstlich? Vielen Dank für Ihren Rat.

Antwort vom 01.06.2020

Hallo, Statistik gibt immer nur den Durchschnitt wieder. Der Einzelfall kann davon naturgemäß stark abweichen. Bei Frauen zwischen 40 und 44 Jahren, die drei oder mehr Fehlgeburten hatten, liegt die Wahrscheinlichkeit auf eine erfolgreiche Schwangerschaft ungefähr zwischen 35 und 40 Prozent. Es gibt einige Faktoren, die bei Ihnen die Wahrscheinlichkeit etwas höher einschätzen lassen. Dazu gehören, dass Sie schon ein Kind bekommen haben, dass Sie altersmäßig an der unteren Grenze liegen und dass die Eileiterschwangerschaft keine Fehlgeburt im eigentlichen Sinne ist. Die Ursache für das Schwangerschaftsende war ja eine völlig andere als bei den Fehlgeburten. Die ELS kommt tatsächlich häufiger vor, wenn Maßnahmen der Reproduktionsmedizin in Anspruch genommen wurden.
Bei Frauen zwischen 40 und 44 Jahren, die zwei Fehlgeburten hatten, liegt die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Schwangerschaft bei 55 bis 60%.
Die Fehlgeburtsrate lässt sich am ehesten beeinflussen durch die Lebensführung. Zu den Faktoren, die ungünstig sind gehören Nikotin, Alkohol, Koffein, ein hohes Gewicht (BMI größer 30) und Stress.
Medizinisch sollten unbedingt die Schilddrüsenwerte überprüft werden. Auch das Vorliegen anderer Erkrankungen beeinflusst die Schwangerschaft. Wenn etwas davon vorliegt, wird die Schwangerschaft günstig beeinflusst, wenn die Grunderkrankung optimal behandelt wird. Dazu gehören beispielsweise Diabetes, Insulinresistenz, psychische Störungen, Autoimmunerkrankungen und Gerinnungsstörungen. Neben diese Faktoren, die beeinflussbar sind, gibt es welche, die zwar nicht zu beeinflussen sind, aber die Entscheidung beeinflussen können, ob eine erneute Schwangerschaft angestrebt wird. Wesentlich ist hier die Genetik. Bei einem hohen Prozentsatz (etwa der Hälfte) der Fehlgeburten liegt eine genetische Veränderung vor. Diese passieren meist zufällig bei der Verschmelzung von Ei und Samenzelle, sie wiederholen sich also nicht. Ein gewisser Anteil entfällt allerdings auf einen Elternteil. Bei drei und mehr Fehlgeburten kann daher eine zytogenetische Analyse der Chromosomen beider Elternteile durchgeführt werden.
Ich empfehle Ihnen sich persönlich und ausführlich beraten zu lassen. Möglich ist dies beispielsweise in Schwangerenberatungsstellen, die kostenlos und flächendeckend vorhanden sind. Dadurch haben Sie eine gute Grundlage auf der Sie weitere Schritte planen oder eine Entscheidung treffen können.
Ich wünsche Ihnen alles Gute, Monika Selow

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Anonym
Kommentar vom 20.07.2020 10:46
Erfolg durch Clomifen, Chromopertubation und einer HSK
Schönen guten Tag, ich bin 38 Jahre und wir befinden uns im 3. Clomifen Zyklus mit einen super Spermiogrann. Es wurde im 3.Clomifen Zyklus eine Chromopertubation mit einer HSK gemacht und es wurde uns geraten direkt diesen Zyklus such zu nutzen. 2 Tage vor dem und am positven Ovulationstest Tag haben wir ein Bienchen gesetzt.
Wie stehen unsere Chancen?
Anonym
Kommentar vom 20.07.2020 10:50
Erfolg durch Clomifen, Chromopertubation und einer HSK
Schönen guten Tag, ich bin 38 Jahre und wir befinden uns im 3. Clomifen Zyklus mit einem super Spermiogramm. Es wurde im 3.Clomifen Zyklus eine Chromopertubation mit einer HSK gemacht und es wurde uns geraten, direkt diesen Zyklus auch zu nutzen. 2 Tage vor dem und am positven Ovulationstest Tag haben wir ein Bienchen gesetzt.
Wie stehen unsere Chancen?

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