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Themenbereich: Entwicklung des Ungeborenen

Besteht noch Hoffnung?

Anonym

Frage vom 18.06.2020

Liebes Hebammenteam,
zu allererst möchte ich Ihnen sagen wie Klasse ihre Seite ist. Danke dafür!
Ich bin durch eine ICSI schwanger geworden. Die Punktion war am 27.4.20 und der Transfer mit 1 Embryo am 29.4.20.
Am 13.5 bekam ich einen positiven Schwangerschaftstest im Blut und am 20.5 die Bestätigung das die Schwangerschaft sich in der Gebärmutter angesiedelt hat. Die Fruchthöhle war bei 3,8mm.
Am 24.5 habe ich leichte Blutungen nach einen langen Spaziergang bekommen. Daraufhin bin ich gleich am Montag zum Frauenarzt, die nahm den HCG ab (5732 und am 27.5. bei 8302) und machte einen Ultraschall. Die Fruchthöhle war bei 8mm. Am 29.5 war eine erneute Kontrolle, da war die Fruchtblase 12mm groß und man sah einen kleinen Dottersack. Nachdem ich dann hier viel gelesen habe entschied ich mich entgegen der ärztlichen Meinung abzuwarten und eine Kontrolle erst am 11.6 wieder durchführen zu lassen. Ich muss dazu sagen das meine Frauenärztin die ganze Zeit im Urlaub ist und erst nächste Woche wieder kommt. Die Blutungen bzw Schmierblutungen hatten gut 1,5 Wochen später aufgehört. (Ich sollte auf Anraten der Kinderwunschklinik das Utrogest auf 2-2-2 (2= 400mg) erhöhen.
Am 11.6 war die Fruchthöhle bei 20mm man sah den Dottersack deutlich mit 7mm und eine Embryonale Anlage mit ca 3mm. Heute war ich erneut zur Kontrolle da die Ärztin meint das man nun definitiv einen Herzschlag sehen müsste und wenn nicht wäre die Schwangerschaft nicht intakt!? Die Fruchthöhle war heute unverändert bei ca 20mm allerdings hat sich die Form etwas verändert. Der Dottersack war etwas größer und die embryonale Anlage war bei ca. 4,8mm. Leider ohne Herzschlag. Das Utrogest habe ich inzwischen wieder reduziert auf 1-1-2.
Nun zu meiner Frage. Die Ärztin sagt die Entwicklung ist nicht zeitgerecht bzw zu wenig Vorangeschritten und man müsste jetzt definitiv einen Herzschlag sehen. Ist das richtig? Ich habe hier gelesen das der Herzschlag erst bei 8mm Größe sichtbar sein muss. Ist die Entwicklung von einer zu anderen Woche zu gering? Eigentlich ist die Schwangerschaft ja auch schon bei 9+3 kann sich das trotz dem festgelegten Befruchtungstermin verändert haben bzw nicht so schnell entwickeln? Kann ich noch hoffen? Oder ist die Vermutung der Ärztin richtig? Heute wurde nochmal Blut abgenommen und ich habe für Ende nächster Woche nochmal einen Termin in der Praxis dann ist meine Frauenärztin wieder da. Allerdings wurde mir heute irgendwie jegliche Hoffnung genommen. :-(
Über einen Rat von Ihnen wäre ich sehr dankbar.

Antwort vom 19.06.2020

Hallo, bis jetzt war eine kontinuierliche Entwicklung sichtbar und wo Wachstum ist, da ist auch Leben. Ich empfehle Ihnen auf jeden Fall noch abzuwarten. Das Wachstum der Embryonen verläuft in Schüben mit einer erheblichen Bandbreite. Eine künstliche Befruchtung bedeutet nicht, dass alles exakt dem Durchschnitt entsprechen muss.
Unterschiedliche Untersucher und verschiedene US-Geräte produzieren auch gerne Ergebnisse, die nicht zueinander zu passen scheinen. Insofern sehe ich durchaus noch die Möglichkeit, dass sich die Schwangerschaft weiter entwickelt.
In ein bis zwei Wochen müsste ein Herzschlag sichtbar sein und der Embryo deutlich größer. Bei einem Embryo, der gewachsen ist, aber noch unter 8 Millimeter ohne Herzschlag, lässt sich leider noch keine 100% sichere Aussage treffen.
Ich drücke Ihnen die Daumen für eine intakte Schwangerschaft, liebe Grüße, Monika Selow

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