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Stuhlauflockernde Lebensmittel

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  • Mama_Sandra
    Gelegenheitsclubber (1 Post)
    Eintrag vom 23.05.2017 17:05
    Liebes Holle-Team,

    meine kleine Maus ist 7 Monate alt und wir haben vor etwa einem Monat mit der Beikost am Mittag (Gemüse mit gelegentlich Fleisch und Obst als Nachtisch) begonnen. Nun haben wir mit der Umstellung der Nachmittagsmahlzeit auf Obst-Getreide-Brei begonnen, wozu ich die Holle Reisflocken verwendet habe. Hierauf hat die Kleine jedoch mit arger Verstopfung reagiert. Haben Sie ggf. eine Übersicht, welche Ihrer Getreidesorten stuhlauflockernd und welche stuhlfestigend sind?

    Ich danke für Ihr Feedback und schöne Grüße,
    Sandra
    Antwort
  • Holle_babyclub_Team
    Powerclubber (54 Posts)
    Kommentar vom 24.05.2017 08:41
    Liebe Mama_Sandra,

    vielen Dank für ihre Anfrage. Die Stuhlwirkung ist bei jedem Kind etwas anders. Es gibt aber Lebensmittel welche eher stopfend wirken. Zu diesen gehören Karotten, Bananen, roh geraffelte Äpfel (nicht gekochtes Apfelmus), und Reis. Die übrigen Getreidesorten sind eher stuhlregulierend (d.h. weder stopfend noch auflockernd) - quasi neutral.

    Bei Verstopfung können Sie die stopfenden Lebensmittel reduzieren oder komplett vermeiden. Als Alternative zu Karotten bieten sich Pastinaken an, aber auch anderes Gemüse wie Zucchini, Fenchel und Kürbis. Spinat und ballaststoffreiches Gemüse wie Blumenkohl und Brokkoli sind besonders auflockernd. Vollkorngetreide ist aufgrund des Ballaststoffanteils auch eher auflockernd als Produkte aus hellen Auszugsmehlen. Statt des Reis bei der Nachmittagsmahlzeit können Sie ein anderes Getreide verwenden z.B. Haferflocken, Grieß, Dinkel oder Hirse.

    Falls die Verstopfung arg ist, können Sie etwas (bitte nur wenig!) Pflaumensaft in den Brei geben oder etwas Pflaumenkompott anbieten.

    Herzliche Grüße
    Ihr Holle babyclub-Team
    Antwort
  • Tiny7
    Gelegenheitsclubber (1 Post)
    Kommentar vom 15.05.2018 16:11
    Und wie oft kann bzw. sollte man dann die Gemüse wechseln? Möhre war bei uns auch eher festigend, jetzt haben wir Zucchini mit Kartoffeln. Gerade am Anfang irritiert der Wechsel das Baby und seine Verdauung doch sehr, oder?
    Antwort
  • Holle_babyclub_Team
    Powerclubber (54 Posts)
    Kommentar vom 17.05.2018 14:37
    Liebe Tiny7,

    jedes Kind ist hier sehr individuell, von daher sollte man selbstverständlich auch immer auf die Signale des Kindes achten. Manche Kinder tun sich schwerer als andere mit einem Wechsel der Sorten und mit dem Wechsel auf feste Nahrung generell.

    Mit Beikoststart empfiehlt sich für aufgeschlossene Esser ein Wechsel der Sorten alle 3-7 Tage, um auch auf einzelne neue Lebensmittel rückschliessen zu können, die eventuell nicht so gut vertragen werden. Empfindlichere Esser akzeptieren oftmals erst nach 2-3 Wochen eine neue Sorte, manchmal kann man diese auch unter eine bekannte Sorte untermischen, damit ein neuer Geschmack angenommen wird. Verzagen Sie nicht eine neue Sorte 8-10 mal erneut anzubieten, bis sie akzeptiert wird, dies ist nicht ungewöhnlich.
    Wir möchten noch einmal betonen: Ein Sortenwechsel kann aber muss nicht zwingend mit Verdauungsproblemen einhergehen. Generell ist der Beikoststart eine grosse Umstellung für die Verdauung des Kindes, geben sie ihrem Kind Zeit sich hieran zu gewöhnen. Führen Sie die drei Breie mit einem Abstand von 4 Wochen ein und halten Sie gerade am Anfang einen für Sie und ihr Kind geeigneten möglichst festen Mahlzeitenrhythmus von etwa 3 - 4 Stunden ein.

    Mit zunehmender Beikosterfahrung des Kindes kann aber auch ein täglicher Wechsel der Sorten erfolgen. Ein Tipp: die Kinder sollen die Geschmacksvielfalt kennenlernen, dies können sie besser wenn sie am Anfang möglichst 1-2 verschiedene Gemüsesorten pro Breimahlzeit geschmacklich entdecken können - weniger ist hier also mehr und überfordert somit auch nicht die noch empfindliche Verdauung.

    Herzliche Grüsse
    Ihr Holle babyclub-Ernährungsteam!

    Antwort

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