Themenbereich: Babyernährung allgemein

"Verweigern der Nahrungsaufnahme"

Anonym

Frage vom 31.08.2001

Hallo die Damen,
unser Sohn geb 27.12.2000 verweigert mehr oder weniger die Nahrungsaufnahme.Seit dem 5.mon trinkt er nicht mehr die Flasche, die er auch nur ganz schlecht getrunken hat also gab es erst mal Milch vom Löffel (nicht so erfolgreich)und dann haben wir es mit Brei versucht.Hat anfangs auch ganz gut geklappt nur in letzter Zeit wird es immer weniger im Schnitt isst er ca.530-650g am Tag.Seine Grösse betrug am 01.08.00 74cm und sein Gewicht 6860g .Seit diesem Tag gehen wir nun mehr oder weniger jede Woche zum Kinderarzt zum Wiegen.Eine Blutuntersuchung ist gemacht worden genauso wie Ultraschall bei beiden ist kein auffälliger Befund.
Die unteren Schneidezähne sind seid Mitte Mai vorhanden.Im Oberkiefer sind die Zähne ca. im Juli eingeschossen.Seit August sind die beiden äusseren Schneidezähne vorhanden und jetzt kommen die Schneidezähne.Dem Zahnfleisch nach zu urteilen werden wohl die Eckzähne auch nicht mehr lange auf sich warten lassen.Unser Kinderarzt hat uns jetzt ein Ultimatum von 2 Wochen gegeben dann soll unser Sohn ins Krankenhaus eingewiesen werden und ich mit ihm mit.Damit wir unter aufsicht das Essen lernen.Das möchten wir aber eigentlich vermeiden.An Breien haben wir versucht Hipp,Humana,Alete sowohl auch selber gekochten Grießbrei und Vanillepuding mit Brei gemischt.Mittags versuchen wir Gemüse aus dem Glas oder auch selber gekocht.Alles auch unter Zugabe von Fleisch.Als Zusatz haben wir aus der Apotheke Eoprotin das wir mit in die Breie mischen.Als Alternative dazu haben wir auch noch Pregastimil womit wir die Breie anrühren sollten(fand unser Sohn nicht so toll roch irgendwie wie Kleister).Das Gewicht beträgt heute 31.08.00 7350g das ist aber bei seiner Grösse anhand der Sonogrammtabellen zu wenig.Die Verweigerung äussert sich durch Mund zu kneifen Kopf nach links und rechts drehen oder(er bekommt sein Essen im Hochstuhl)immer nach unten Sehen dann ist natürlich der Bügel vor dem Bauch im Weg für den Löffel.Mittlerweile ist es auch so das wenn er wohl etwas nicht mag er solange würgt bis er erbricht.Stuhlgang hat er aber trotzdem mindestens einmal am Tag.

Anonym

Antwort vom 04.09.2001

-Leider kann ich Ihnen bei diesem Problem kaum weiterhelfen. Die allgemeinen Tipps wie kein Druck auszuüben, beim füttern die Ruhe bewahren und den Kleinen nicht zum essen zu zwingen, sondern es dann einfach nach einiger Zeit wieder zu versuchen, etc. sind Ihnen wahrscheinlich nur allzu bekannt. Solange bei Ihrem Sohn medizinisch gesehen alles in Ordnung ist, sollten Sie sich meines Erachtens nach nicht soviel Stress mit dem Essen machen. Dies ist für mich natürlich leicht zu sagen! Natürlich wiegt Ihr Sohn mit seinen 7400 g etwas wenig, ist aber dadurch meines Erachtens nach noch nicht untergewichtig sondern "nur" leicht. Leider schreiben Sie nicht, wie groß bzw. wie schwer Ihr Sohn bei der Geburt war, Kinder sollten das Geburtsgewicht um den fünften Lebensmonat verdoppelt und mit einem Jahr verdreifacht haben. Andere Tabellen sagen, dass ein Kind ab dem fünften Lebensmonat jeden Monat 600 g zunehmen sollte (Kindersprechstunde von Göbel und Glöckner), demnach wäre Ihr Sohn nur etwa 100 Gramm unter der "monatlichen Normzunahme". Bevor Sie sich und den Kleinen in ein Krankenhaus einweisen lassen, sollten Sie sich am eine kompetente Beratungsstelle wenden, die Ihnen bei diesem Problem sicherlich eher weiterhelfen kann, als ich dies auf diesem Wege kann. Adressen finden Sie unter www.gaimh.de im Internet. Vielleicht ist es für Sie aber auch mal interessant eine andere ärztliche Meinung zu hören um zu sehen, was ein anderer Kinderarzt dazu sagt. Dabei geht es nicht darum, dass Sie ihrem Kinderarzt nicht trauen, sondern einfach um eine zweite Meinung!

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