Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

"Polyhydramnion"

Anonym

Frage vom 19.01.2004

Ich bin in der 23.SSW und bei mir wurde heute der V.a. Polyhydramnion festgestellt. Der Frauenarzt meinte, ich hätte ziemlich viel Fruchtwasser und daher wäre auch die Magenblase des Kindes mit 28x14 mm größer als normal. Fehlbildungen konnte er aber Gott sei Dank nicht feststellen. Nächste Woche muß ich daher ins Krankenhaus nochmals zur Feindiagnostik zum Ultraschall. Ich bin jetzt ziemlich verunsichert. Was bedeutet eigentlich Polyhydramnion und was hat das für Auswirkungen aufs Baby?

Anonym

Antwort vom 19.01.2004

Ab einer Menge von > 1500 - 2000 ml Fruchtwasser spricht man von Polyhydramnion. (poly = viel, hydro = Wasser)
Für ein Polyhydramnion gibt es Ursachen, die feststellbar sind und auch Ursachen, die nicht feststellbar sind. Mögliche Ursachen für ein Polyhydramnion können sein, ohne Ihnen Angst machen zu wollen; nur dass Sie Bescheid wissen:
Diabetes mellitus oder Gestationsdiabetes der Mutter, Infektionskrankheiten der Mutter, Verschlüsse im Verdauungstrakt des Kindes oder fetale Fehlbildungen. Die Diagnose hat für Sie zu Folge, dass Sie engmaschig und gründlich im Krankenhaus untersucht werden um sicher zu gehen, dass nichts ist. Es kann sein, dass nichts gefunden wird; die Ärzte wollen nur sicher gehen um nichts zu übersehen. Machen Sie sich also keine Gedanken. Grüsse

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