Themenbereich: Abstillen

"Zufüttern- Kind hebt sich bei Flaschennahrung!"

Anonym

Frage vom 16.08.2004

Hallo Liebes Hebammen Team
ich habe ein Problem. Meine Tochter ist jetzt 3 1/2 Monate alt. Seit letzter Woche arbeite ich wieder einmal in der Woche 6 Stunden .Ich stille normalerweise voll. Doch an dem Tag wo ich arbeiten muss möchte ich gern das sie die Flasche bekommt für 2 Mahlzeiten. Ich habe jetzt schon zweimal versucht aber sie spuckt es sofort wieder aus und hebt sich. Habe auch schon verschiedene Firmen Miclhnahrung Hipp, Milupa Beba versucht aber immer das gleiche.Auch die Sauger habe ich ausgetauscht. Keine Cance. Auch eingefrorene Muttermilch will sie nicht da hebt sie sich auch. Sie schreit wie verrückt wenn ich ihr versuche die Flasche zugeben. Das tut mir dann so leid das ich die an Brust lege und da trinkt sie dann wie verrücktund hört sofort auf zu weinen. Kann es sein das sie die Flasche nicht mag oder der geschmack von den Pulver Milch abstößt? Ich muss mir dringend was einfallen lassen damit ich die 6 Stunden überbrücken kann und mein Babysitter sie füttern kann. Haben sie mir einen Rat? Was kann ich tun? Bitte helfen sie mir und geben mir einen Tipp! Ich kann sie ja nicht zwingen. Aber nach sechs Monaten wollt ich sowieso mit Flasche weitermachen, wenn es da auch so probleme gibt na dann prost Mahlzeit! Danke für ihre Antwort! Liebe Grüße
Amanda

Anonym

Antwort vom 16.08.2004

-Vielleicht klappt es besser, wenn eine andere Person Ihre Tochter füttert, während Sie gar nicht anwesend sind. Ihre Tochter verbindet mit Ihnen das Stillen und den Genuss des Saugens an der Brust. Beim Trinken aus der Flasche muss Ihre Tochter eine ganz andere Saugtechnik anwenden als beim Saugen an der Brust. Dieses müssen Sie (oder besser noch eine andere Person) geduldig mit ihr üben. Wahrscheinlich wird sie mit der Zeit eine andere Fütterungsmethode lernen und akzeptieren wenn Sie nicht zu Hause sind. Die Babysitterin sollte während Ihrer Abwesenheit abgepumpte Muttermilch füttern. Wenn sie es auch nicht schafft, Ihre Tochter mit der Flasche zu füttern, kann Sie ihr die Milch mit einem Plastikteelöffel füttern oder ihr das Trinken aus einem kleinen Becher beibringen. Hierzu können Sie in der Apotheke einen speziellen Trinkbecher bestellen (Fa. Medela). Wenden Sie sich an eine Hebamme oder Stillberaterin vor Ort, die Ihnen die verschiedenen Fütterungsmethoden zeigen kann und mit Ihnen eine geeignete Lösung findet. Auf jeden Fall sollten Sie Ihrer kleinen Tochter auch genau erklären, was jetzt von ihr verlangt wird. Erzählen Sie ihr, wie lange und wie oft Sie zur Arbeit gehen, wer sie betreuen wird und wie sie in der Zwischenzeit die Muttermilch trinken soll.

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