Themenbereich: Kinderwunsch allgemein

"Muttermundsverschluss bei Zervixinsuffizienz?"

Anonym

Frage vom 06.04.2005

Hallo!
Ich hatte bereits bei meiner 1. SS (2000) im 5. Monat einen 1,5cm offenen Muttermund- die SS verlief aber sonst gut und mein Sohn kam 2 Tage vor dem ET.
Im Januar2005 verlor ich aufgrund einer Cervixinsuffizienz , Trichterbildung und eines vollkommen geöffneten MuMu (Infektion konnte nicht festgestellt werden!)meinen 2. Sohn in der 23.SSW. Wir möchten dennoch versuchen noch ein weiteres Kind zu bekommen. Wie groß ist die Chance, dass ich eine Gebärmutterhalsschwäche habe? Und mir das gleiche Schicksal blüht? Im KH riet man mir zu einem komletten MuMuverschluß. Mein FA ist davon nicht angetan. Ein weiteres Kind zu verlieren könnte ich jedoch nicht verkraften!
Vielen Dank

Anonym

Antwort vom 07.04.2005

-Hallo, einen kompletten Muttermundsverschluß finde ich auch nicht so ohne. Man könnte eine Cerclage machen, das ist nicht ganz so "massiv". Man könnte auch einen Pessar einlegen, das ist nur ein Ring der den Gebärmutterhals umfasst.Wenn Sie sich mit einem kompletten Muttermundsverschluß am sichersten fühlen würden, ist er aber vielleicht trotzdem das Mittel der Wahl. Ihnen muss es mit der Entscheidung gut gehen, das halte ich für das Wichtigste.Wenn Ihr Arzt das nicht für den Weg hält würde ich mich bei Freundinnen nach einer Alternative umhören. Es ist sicher in Bezug auf das Vertrauensverhältnis wichtig, dass Sie und der Arzt in Ihrer Betreuung einigermaßen die gleichen Vorstellungen haben. Gruß Judith

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