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"Während der Schwangerschaft Mittel gegen Zahnfleischentzüngungen?"

Anonym

Frage vom 31.01.2006

Bereits vor Eintritt meiner Schwangerschaft hatte ich leichte Probleme mit dem Zahnfleisch an 4 Kronen. Seit ich schwanger bin, haben sich diese enorm verschlechtert. Meine Zahnärztin hat mir von dem zuvor eingestzten Mitteln (Dontisolon, Chlorhexamed-Gel) abgeraten und Spülungen mit Kamillen- und Salbeitee empfohlen. Leider hilft das nicht! Meine Frage: Was könnte ich sonst noch tun, ohne mein Baby zu gefähren? Sind Mundspülungen wie Meridol oder Zahnfleischtinkturen wie Salviathymol o.k.? Wie gefährlich ist es, wenn ich die Entzündung während der gesamten Schwangerschaft nicht in den Griff bekomme (Frühgeburtsrisiko durch Zahnfleischentzündungen?!). Ich bin gerade erst zu Beginn der 8. Woche! Sollte ich wenigstens bis zur 13. Woche auf sämtliche Zahnfleischtinkturen verzichten. Gelangen diese in den Blutkreislauf und damit zu meinem Baby? Oder ist meine Zahnärztin übervorsichtig? Andererseits möchte ich alles vermieden, was dem Baby schaden könnte!

Für einen Rat wäre ich Ihnen sehr dankbar!

Anonym

Antwort vom 31.01.2006

Hallo! Eine gute Mundgesundheit während der Schwangerschaft ist wichtig. Aber nahezu alle schwangeren Frauen entwickeln eine Form der Schwangerschafts-Gingivitis. Wenn Sie bisher noch keine Zahnseide oder die kleinen Bürstchen für die Zahnzwischenräume genutzt haben sollten, sollten Sie nun damit beginnen, um die Zahnzwischenräume so gründlich wie möglich zu säubern und um das Zahnfleisch zu massieren. Gegen die Anwendung von Meridol oder Salviathymol während der Schwangerschaft spricht meiner Meinung nichts und ich habe auch nicht gegenteiliges in der Literatur gefunden. Probieren Sie die Entzündung so gut wie möglich im Zaun zu halten. Statistische Zahlen über das Risiko von Frühgeburtlichkeit in Zusammenhang mit Zahnfleischerkrankungen gibt es noch nicht. Es bestehen bisher nur Vermutungen und der Verdacht auf eine Risikoerhöhung, die aber durchaus zu beachten und ernst zu nehmen ist. Sie können noch einen anderen Zahnarzt um eine zweite Meinung fragen und besprechen, ob für Sie nicht einige Behandlungsmethoden in Frage kommen. Alles Gute und herzliche Grüße, Ina

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