Themenbereich: Gesundheit

"Wie soll ich nach Ringelrötel-Kontakt vorgehen?"

Anonym

Frage vom 25.02.2006

Ich (26. SSW)hatte am 22.2.06 längeren Gesprächskontakt mit einer Mutter deren Sohn Ringelröteln hat. (die Mutter des Sohnes ist nicht immun dagegen, ihr Sohn war nicht dabei). Am Freitag, 24.2. habe ich deshalb einen Bluttest bei mir machen lassen. Lässt sich nach 1,5 Tagen nach dem Kontakt überhaupt eine frische Inkubation feststellen oder muss ich zu einem späteren Zeitpunkt nochmals prüfen lassen? Ich habe grosse Sorge vor einer evt. Ansteckung und den damit verbunden Gefahren für das Baby. Sollte das Kind infiziert sein: wie gefährlich/erfolgreich ist so ein Austausch von Blut über die Nabelschnur? Vielen Dank für Ihre Antwort.

Antwort vom 26.02.2006

Lt. meiner Information stecken sich Erwachsene nur selten mit Ringelröteln an, daher ist die Gefahr, dass Sie sich bei der Mutter, die ja selbst nicht krank war, angesteckt haben, nicht besonders groß. Es ist aber trotzdem richtig, dass Sie Ihr Blut untersuchen ließen, das muss auch noch mal wiederholt werden, wann, dass sagt Ihnen der Arzt, der den Test durchgeführt hat. Auch für den (unwahrscheinlichen) Fall, dass Sie sich angesteckt haben, gilt: Eine Ringelrötelninf. in der Schw. ist tatsächlich mit Gefahren fürs Ungeborene verbunden. Da Sie aber m.E. im Moment nicht davon ausgehen müssen, infiziert zu sein, sollten Sie erst mal die Ruhe bewahren. Was dann in Ihrem Fall zu machen wäre, kann Ihnen der Arzt, der Sie behandelt, am besten sagen. Ich wünsche Ihnen alles Gute!

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