Themenbereich: Schlafen

"Was können wir gegen nächtliches Aufwachen tun?"

Anonym

Frage vom 20.01.2007

Unsere Tochter ist 7 1/2 Monate alt. Seit sie 2 Wochen alt ist schläft sie durch. Doch seit sie über Weihnachten krank war (Ohrenentzündung, Hals stark gerötet und starker Schnupfen) sind die Nächte eine Katastrophe. Sie geht um 20 Uhr ins Bett, schläft problemlos ein, aber ab ca. 23 Uhr wacht sie jede Stunde auf, gegen morgen sogar alle 30min. Sie schreit völlig ausser sich und lässt sich im Bettchen nicht beruhigen. Nehme ich sie in den Arm macht sie erschöpft die Augen zu, lege ich sie dann vorsichtig ins Bettchen schreit sie sofort wieder. Hunger kann ich mehr oder weniger ausschliessen, denn wenn ich MUMI aus dem Schoppen gebe trinkt sie nie mehr als 40ml wenn überhaupt. Das Ganze geht jetzt dann schon 1 Monat so und wir haben schon fast alles menschenmögliche versucht. Bettchen umstellen, Luftbefeuchter, mehr Mahlzeiten über den Tag verteilt, später ins Bett tun etc....es nützt einfach alles nix. Was mir auch aufgefallen ist, ist dass sie nie im Tiefschlaf ist, sprich bei dem kleinsten Geräusch wach wird und sei es nur wenn ich die Türe sachte aufschiebe oder an ihrem Zimmer vorbeilaufe. Gemäss Kinderarzt ist sie gesund. Er meint wenn sie tagsüber so aktiv ist, so grosse Fortschritte macht könne ihr nix fehlen. Ist ja gut und recht aber ich bin am Ende von meinen Kräften und finde nach wie vor dass sie etwas hat. Grundlos schreit doch kein Baby jede Stund laut auf, schon gar nicht wenn es vorher 6 Monate durchgeschlafen hat! Können sie mir vielleicht weiterhelfen? Ich weiss nicht mehr weiter....

Anonym

Antwort vom 20.01.2007

Hallo, nehmen Sie doch Ihr Kind übergangsweise zu sich ins Bett, dass es mehr Nähe hat, und auch direkt bei Ihnen ist. Das kostet Sie weniger Kraft, jedesmal auf zu stehen, rum zu tigern,...Und geben Sie Ihrem Kind viel viel Zeit, sich wieder zu regenerieren. Eine Krankheit kann bei den Kleinen den Rhythmus völlig durcheinander bringen. Da ist ganz viel Geduld und Vertrauen gefragt, bis sich alles wieder einrenkt. Da es sich jetzt doch auch schon eine ganze Weile hinzieht, kann ich mir gut vorstellen, dass Sie fertig sind und schnellstmöglich eine Lösung suchen. Es gibt Schrei/Schlaf-sprechstunden, da kann in ein- mehreren Gesprächen weitergeholfen werden. Eine homöopathische Behandlung könnte auch sehr gut anschlagen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie die Lage, so anstrengend sie auch im Moment ist, annehmen und zulassen können. Nichts bleibt, wie es ist bei den Kleinen, bald ist wieder Land in Sicht! Alles Gute, Barbara

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