Themenbereich: Risikoschwangerschaft

"Erfahrungen mit Chorionzottenbiopsie"

Anonym

Frage vom 06.03.2007

Liebes Hebammenteam,

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Chorionzottenbiopsie? Es geht mir speziell um das RISIKO für das Kind (insb. aufgrund der frühen Durchführung) und die zu erwartenden SCHMERZEN für mich. Mit der im Internet oft angegebene Risikoquote von Angabe 2-3 % kann ich nicht viel anfangen. Vielleicht kennen Sie auch nur jemanden, der das durchmachen musste oder anderweitig Erfahrung hat.

Ich hatte vor einen halbem Jahr einen Spätabort (26.Woche). Erste Schwangerschaft. Diagnose: Hydrozephalus, ca. 80%ige geistige Behinderung wegen rezessiv erblichem Gendefekt. Die vor dem Abort durchgeführte Fruchwasseruntersuchung war - trotz Beschwichtigungen der ansonsten hervorragenden Ärzte - schmerzhaft.
Was kann ich bei einer nächsten, (hoffentlich baldigen) Schwangerschaft tun? Risiko eingehen und früh untersuchen lassen, oder auf schmerzhafte Untersuchung vor lauter Angst verzichten, und damit das 25%ige (laut Humangenetiker) Risiko einer erneuten mit einem (erheblichen)Gendefekt behafteten Schwangerschaft eingehen?
Es ist wie wählen zwischen schlimm und schlimmer, und ich habe keine Kriterien an denen ich einer Entscheidung näher kommen kann. Ausser DASS wir ein kind wollen; zumal ich bereits 31 und mein Ehemann 41 ist.

Danke für ihre Antwort,
LG Amy.

Antwort vom 06.03.2007

Hallo! In Ihrem Fall rate ich Ihnen eine Bratungsstelle für pränatale Diagnostik aufzusuchen. Diese Leute sind geschult mit den Ängsten und Bedenken der werdenden Eltern umzugehen. Außerdem sind sie meistens auf dem neuesten Stand was Methoden und Risiken der Diagnostik betrifft. Vielleicht können Sie dort Antworten auf Ihre Fragen finden und eine Entscheidung treffen mit der Sie letztlich am besten leben können. Beratungsstellen wären Donum Vitae oder Pro Familia. Alles Gute.
Cl.Osterhus

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