Themenbereich: Stillen allgemein

"unruhig beim Stillen-woran liegt es?"

Anonym

Frage vom 13.11.2010

hallo-ich bin mutter 2er kinder und mein jüngstes ist nun fast 5 wochen alt...
bis jetzt hat nela wunderbar getrunken...sie hat wirklich mit genuss getrunken und es gab nur am abend immer mal probleme (wie das manchmal so ist...da weinte sie viel usw. ...)
doch seid 4 tagen trinkt sie schlecht-sie setzt an und nach 5 minuten fängt sie an sich weg zustoßen,krämt sich und bekommt nen roten kopf und geht wieder an die brust...trinkt dort unruhig kurze schlucke weiter-geht dann aber wieder weg ...das geht so lange bis sie zu viel hat und nur noch meine brust anschreit...!
irgendwann wenn sie schläfrig wird-nutze ich es und lege sie an und da trinkt sie wenigstens in ruhe fertig! aber das kann doch nicht die lösung sein???
in der nacht trinkt sie meist entspannt...!
hab schon alles ausprobiert...verschiedene positionen,einpucken während des trinkens usw. ...!!!
seid 2 tagen hat sie einen pilz am po-der behandelt wird...im mund hab ich bis jetzt nix endeckt (ich bin zahnarzthelferin-ich denke ich sehe sowas) wo ich mir eventl. das schlecht trinken vorstellen könnte!
ich lasse nun schnuller (den sie sowieso sehr selten im mund hatte) und stillhütchen weg (musste die nehmen,durch wunde brustwarzen)... dachte an eine saugverwirrung?!!! könnte es unteranderem daran liegen?
auch an bauchweh hatte ich schon gedacht...da sieh die beine immer hochzieht während des stillens und ihr der fliegergriff sehr gut tut! doch-denke mir...sie kann doch nicht nach 3 schlucken schon bauchweh bekommen und verkrampfen?!massiere vor dem stillen meine brustwarze,das der spendereflex einsetzt bevor ich sie anlege...damit dich milch nicht so in ihren mund rein schiesst...ach--- wie sie lesen,versuche ich nun alles,damit mein baby wieder freude am trinken hat...-setze mich auch nicht unter druck...wenn sie nix trinkt...! ich hoffe sie können mir weiter helfen....
vielen lieben dank

Antwort vom 15.11.2010

Hallo!
Sie sind wirklich schon über die meisten Dinge informiert und machen das alles sehr gut und richtig. In vielen Fällen sind es Blähungen und auch Verspannungen im Magen-Darm-Trakt, die Säuglinge mit Einsetzen der Verdauungsarbeit plagen. Auch hastiges Stillen, Weinen vor dem Stillen transportiert viel Luft in den Bauch und rumort dann. In diesen Fällen hilft häufig Lefax oder Saab simplex, was zum „Entschäumen“ der Milch führt (das ruhige Stillen in der Nacht ohne folgende Probleme spricht am ehesten dafür). Ein warmes Kirschkernkissen zum Stillen, Bauchmassage ab und ab oder auch der Besuch eines Homöopathen sind häufig hilfreiche Massnahmen. Manche Säuglinge profitieren davon, dass ein Osteopath sich potentielle Verspannungen anschaut. Wenn Ihr Kind schon einen Soor hat, ist eine Unterstützung des Magen-Darm-Trakts eine gute Idee. Es braucht ein bisschen Durchhaltevermögen und Zuversicht, dass die Stillzeiten mit Unterstützung wieder genussvoller werden. Wenn diese Massnahmen nicht helfen, besprechen Sie nochmals mit Ihrer Nachsorgehebamme weitere Tipps. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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