Themenbereich: Risikoschwangerschaft

"kann ich mein Kind im Geburtshaus bekommen?"

Anonym

Frage vom 12.05.2011

Liebes Hebammen-Team,
ich bin jetzt in der 25.SSW, seit der 23.SSW muss ich Heparin spritzen (Diagnose: Plasmatische Thrombophilie, heterozygoter Faktor V-Mutation (Typ Leiden) und Lipoprotein(a)-Erhöhung, Erstgravida mit Vd.a. Plazentainsuffizienz). Bevor wir das wussten wollten wir unser Baby eigentlich in einem Geburtshaus zur Welt bringen. Nun sind wir aber sehr verunsichert - was ist wenn die Geburt nicht normal verläuft und eventuell entstehende Blutungen nicht zum Stillstand kommen??? Ist die Sorge berechtigt, sollten wir dann doch lieber ins Krankenhaus gehen?
Wir freuen uns sehr auf Antwort...
Vielen Dank und Grüße!

Antwort vom 13.05.2011

Eine Gerinnungsstörung ist auf jeden Fall ein Risiko unter und auch nach der Geburt, außerdem schreiben Sie, dass der Verdacht auf Plazentainsuffizienz, also mangelhafte Plazentafunktion vorliegt. Beide Umstände sind genau unter die Lupe zu nehmen, wenn es um die verbleibenden SSW und um die Geburt geht. Ihren Wunsch, in einem Geburtshaus Ihr Baby zu bekommen, müssen Sie auf jeden Fall vor Ort mit den betreuenden Hebammen besprechen, auch von Ihrer betreuenden Gynäkologin sollten Sie sich ausführlich über Risiken beraten lassen. Leider kann ich Ihnen dazu nicht mehr sagen. Ich wünsche Ihnen alles Gute!

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