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Themenbereich: Abstillen

5 Monate nach Abstillen immer noch etwas Muttermilch

Anonym

Frage vom 11.09.2013

Hallo! Ich habe vor 9 Monaten per Kaiserschnitt entbunden, habe von Anfang an bis zum 4.Lebensmonats meines Sohnes zugefüttert, weil die Milch immer zu wenig war. Dann hat mein Sohn von heute auf morgen die Brust aufgegeben, obwohl ich noch stillen wollte. Die Regel kam 6 Wochen nach der Entbindung. Die Milchmenge ging dann zwar rasch zurück, aber ich habe immer noch tropfenweise Milch seit 5 Monaten und ab und zu unangenehmes Gefühl in den Brüsten, dann muss ich was ausstreichen, kommt erst was wie Wasser, dann weißlich. Der Gyn. hat mir 2 verschiedene Medikamente nachanander verordnet, die habe ich fleißig eingenommen. 2-3 Becher Salbeitee oder Pfefferminztee am Tag habe ich auch versucht, enge BHs auch. Mein Gyn. weiß auch nicht weiter und meint, evtl. zur Mammographie. Ich mache mir große Sorgen. Was raten Sie?

Antwort vom 14.09.2013

Hallo!
Eine Milchsekretion 5 Monate nach dem Abstillen ist eher ungewöhnlich bzw. aus meiner Erfahrung heraus relativ lang, wenn auch einige Frauen nach dem Abstillen noch über sehr viele Wochen hinweg etwas Muttermilch ausmassieren können. Das Hormon, das für die Milchbildung zuständig ist, heißt Prolaktin und wird in der Hirnanhangdrüse gebildet. Durch eine Störung dort kann es auch eine sog. Hyperprolaktinämie geben. Diese Hyperprolaktinämie wird von sog. Endokrinologen im Blut nachgeforscht und bei einem erhöhten Wert ausserhalb der Stillzeit wird nicht in der Brust, sondern im Gehirn nach der Ursache gesucht. Gleichzeitig gibt es aber auch Medikamente, wie z.B. Antidepressiva, die Einfluss auf das Prolaktin und die Milchbildung nehmen können. Ich nehme allerdings an, dass Ihr Gynäkologe alle diese Dinge schon in Betracht gezogen hat und einen Grund hat, warum er Sie zur Mammographie schickt. Ansonsten sollten Sie nochmals einen anderen Facharzt konsultieren und eine Zweitmeinung einholen. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme


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Kommentar vom 14.09.2013 16:34
Prolaktinwert
Liebe Frau Hesse!
Vielen Dank für die Antwort! Ich habe vergessen zu erwähnen, dass mein Gyn. mir das Blut abgenommen hat, Prolaktinwert ist im Normbereich! Er wußte einfach nicht weiter.
Was die Mammographie betrifft, ich denke, er hat es vorgeschlagen, weil er merkte, dass ich mir viele Sorgen mittlerweile mache. Was die Medikamente betrifft, das sind die gewesen, die sie in Ihrer Antwort vermuteten. Also am prolaktinspiegel liegt es nicht. Ich werde mir eine zweite Gyn.-Meinung holen.
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