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Themenbereich: Entwicklung des Ungeborenen

Ist der Embryo zu klein?

Anonym

Frage vom 17.04.2020

Liebes Hebammenpraxis-Team,

ich wende mich mit meiner Situation an Sie, da es in der aktuellen (Corona-) Zeit gar nicht so leicht ist, spontan eine Vorsorgehebamme zu treffen.

Und zwar geht es um meine aktuelle Schwangerschaft. Mein Mann und ich wünschen uns noch ein weiteres Kind (haben schon 2 Kinder, eines fast 2 Jahre, das andere 3,5). Mit dem Schwangerwerden hatte ich bisher keine Probleme, es hat immer nach 1-3 Übungszyklen geklappt. Allerdings endete die letzte und dritte Schwangerschaft in der 11 SSW in einer Missed Abortion mit Ausschabung. Im dritten Zyklus danach wurde ich wieder schwanger.

Das erste Mal war ich bei 6+2 beim Ultraschall. Es war ein ca. 1mm großer Embryo mit Herzschlag zu erkennen. Meine Ärztin bestellte mich in zwei Wochen wieder, also bei 8+2. An diesem Tag war der Herzschlag deutlich zu sehen, der Embryo war auf 10,64 mm gewachsen. Damit war zwar eine Entwicklung zu erkennen, jedoch ist der Embryo lt Ultraschall damit um 8 Tage jünger. Mein Eisprung kann sich nicht so extrem verschoben haben und ich testete am NMT (Eisprung + 14) mit Nachmittagsurin positiv. Also kann die Einnistung auch nicht so spät gewesen sein.

Mich verunsichert das abweichende Ultraschall - Alter des Embryos so sehr, da es bei der Fehlgeburt genau so ablief. Dort war ich in der 8 Ssw zum ersten Mal beim Ultraschall und auch da meinte meine Ärztin, die Schwangerschaft ist eine Woche jünger. Bei meinen beiden anderen Kinder wurde der Entbindungstermin im ersten Trimester jeweils um eine Woche vor verlegt, weil sie so groß waren...

Hinzu kommt, dass ich im Internet gelesen habe, dass eine ovale/bananenförmige Fruchthöhle ungünstig ist. Sowohl bei der letzten Fehlgeburt als auch jetzt, ist meine Fruchthöhle nicht rund. Eher bananenförmig.

Ich habe einfach Angst, dass ich neu der nächsten Untersuchung in zwei Wochen wieder schlechte Nachrichten bekomme. Schwangerschaftssymptome sind im Vergleich zu meinen beiden erfolgreich verlaufenden Schwangerschaften auch eher gering.

Vll können Sie mir Ihre Einschätzung mitteilen? Ich danke Ihnen.

Antwort vom 18.04.2020

Hallo, bei den Größen, die für die Embryonen angegeben werden in Bezug auf das Schwangerschaftsalter handelt es sich um Durchschnittswerte. Tatsächlich gibt es aber eine erhebliche Bandbreite. Bei einer Größe von 11 Millimetern ist der Durchschnitt der Schwangerschaften in 7+2, 5 Prozent sind jedoch noch jünger als 6+4 und 5 Prozent sind älter als 8+0. Hinzu kommen Messungenauigkeiten und kleinere Verschiebungen in der Altersbestimmung. Meiner Einschätzung nach ist der Embryo zwar klein, aber die Größe ist mit dem Schwangerschaftsalter durchaus vereinbar. Positiv ist auf jeden Fall auch der vorhandene Herzschlag, so dass Hoffnung auf einen positiven Schwangerschaftsausgang besteht. Auf die Form der Fruchtblase gebe ich nicht viel. Es gibt Schwangerschaften, die halten mit ovaler Fruchtblase und welche die nicht halten mit runder Fruchtblase. Insgesamt gibt es wenig Faktoren aus denen sich zuverlässig etwas vorhersagen lässt. Insofern empfehle ich Ihnen zuversichtlich zu bleiben und die weitere Entwicklung abzuwarten. Ich wünsche Ihnen alles Gute, Monika Selow

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