my babyclub
menü
babyclub.de - alles rund um Baby, Schwangerschaft, Geburt, Vornamen, Hebammen
Bitte einloggen

Passwort vergessen?
Noch nicht Mitglied?
Kostenlos registrieren
My Babyclub.de
Eisenaufnahme / Wie viele Eier

Antworten

  • Mimalina
    Gelegenheitsclubber (7 Posts)
    Eintrag vom 12.04.2017 11:12
    Hallo,

    ich habe eine Frage zum Thema Eisenaufnahme. Mein Sohn (etwas über ein Jahr alt) isst nicht gerne Fleisch. Auch das Unterjubeln in Breiform usw. klappt nicht. Was kann ich ihm kochen (frisch, nicht Gläschen & Co), damit er trotzdem genug Eisen bekommt? Und worauf muss ich achten? Milchprodukte sollen ja zum Beispiel die Eisenaufnahme hemmen.

    Danke und liebe Grüße
    Antwort
  • Holle_babyclub_Team
    Powerclubber (54 Posts)
    Kommentar vom 12.04.2017 17:50
    Liebe Mimalina,

    um die Akzeptanz für Fleisch zu steigern, bieten Sie Ihrem Sohn ruhig öfters mal Fleisch an. Auch, wenn es 6,7,8 mal abgelehnt wurde, kann es gut sein, dass es irgendwann doch gemocht wird. Häufiges ungezwungenes Anbieten steigert die Akzeptanz für Lebensmittel. Jedoch können Sie auch Ihren Sohn durch eine ausgewogene vegetarische Ernährung ausreichend mit Eisen versorgen. Vollkornprodukte liefern vor allem viel Eisen. Diese sollten ohne Milchprodukte verzehrt werden, da Milch tatsächlich die Eisenaufnahme hemmt.
    Alles rund um eine eisenreiche Ernährung steht im Beitrag „Eisenbedarf“. Hier nochmal als Kopie:
    Hirse ist bekannt für seinen hohen Eisengehalt im Vergleich zu anderen Getreidearten. Jedenfalls sagen das die Literaturwerte. Unsere Nährwertanalysen hingegen zeigen, dass die Gehalte in der Hirse zwar im hohen Bereich liegen, jedoch nicht deutlich über dem der anderen Getreidearten. D. h. Sie können die Getreidesorten auch getrost mal abwechseln, ohne eine schlechtere Versorgung befürchten zu müssen. Eisen und andere Mineralien befinden sich hauptsächlich in den äusseren Randschichten des Getreides. Aus diesem Grund haben Sie mit Getreidebreien auf Vollkornbasis eine bessere Eisen-Versorgung als bei hellen (Auszugs-)Mehlen. Alle Getreidebreie von Holle sind Vollkornbreie.

    Die Eisenresorption aus pflanzlichen Lebensmitteln ist in Vitamin C reichem Milieu deutlich optimiert (bis zu 7fach gesteigert). Sie können dies ganz einfach erreichen, indem etwas Vitamin C reicher Fruchtsaft oder Fruchtpüree dem Getreidebrei zugegeben wird. 2-3 EL Orangensaft, 1-2 TL Sanddorn Saft oder pürierte Schwarze Johannisbeere sind ausreichend als Zugabe zum Gemüsebrei und Getreide-Milchbrei. Der Früchte-Getreidebrei enthält schon Früchte und muss deshalb nicht extra angereichert werden.

    Dieses Wissen zur guten Eisenversorgung können Sie auch für die spätere Ernährung nutzen. Bsp.: ein Salat, mit einer Salatsauce, die mit Zitronen- oder Limettensaft statt Essig oder Balsamico, zubereitet wurde, steigert die Eisenaufnahme aus den anderen pflanzlichen Lebensmitteln, sei es Vollkornbrot oder eine warme Mahlzeit. Auch rote Paprika sind sehr gute Vitamin C –Lieferanten. Durch die richtige Kombination der Lebensmittel kann die Eisenversorgung auch bei vegetarischer Ernährung ein Leben lang optimal sein.


    Welche Getreidearten viel Eisen enthalten, finden Sie unter „Eisengehalt Holle-Hirsebrei“.

    Liebe Grüsse,
    Ihr Holle babyclub-Team
    Antwort
  • Luc14
    Superclubber (197 Posts)
    Kommentar vom 13.04.2017 11:25
    Hallo Mimalina,
    wir ernähren unsere Familie vegetarisch und alle gedeihen ganz prächtig - also keine Sorge, wenn Dein Kleiner Fleisch verweigert - er tut damit auch was Gutes für unsere Umwelt!! Unsere Kinder liegen Trockenobst, das auch viel Eisen enthält. Und sie sind Fans von Linsengerichten - biete das doch mal an. Lange gekocht sind Linsen auch für die Kleinen gut verträglich! Viel Spaß beim Ausprobieren!!
    Antwort

Auf diesen Beitrag antworten

Um auf diesen Beitrag antworten zu können, musst du angemeldet sein. Bitte melde dich hier an.


Bitte beachten: Dieses Forum dient ausschließlich zur allgemeinen Information. Die Antworten können und sollen die persönliche, einzelfallbezogene Beratung oder Diagnose eines Arztes nicht ersetzen.