Themenbereich: Gesundheit allgemein

"Verstopfte Tränengängemit 3M - was tun?"

Anonym

Frage vom 21.04.2002

Mein Sohn (3Monate) hat verstopfte Tränengänge, ich habe schon verschiedenes probiert:massieren, Muttermilch und augentropfen d4von weleda.
kann ich eine Operation noch irgendwie vermeiden, hört das Eitern von alleine irgendwann auf bzw. wie lang kann so was anhalten. Haben sie noch einen Rat für mich?

Anonym

Antwort vom 22.04.2002

Eine Tränengangsstenose ist eine sporadisch vorkommende, meist erst nach einigen Wochen entdeckte Fehlbildung. Die Tränen fließen normalerweise im inneren Augenwinkel über einen feinen Kanal in Richtung Nase (daher muß man sich beim Weinen auch schneuzen). Wenn dieser Kanal an der Einflußstelle im Augenwinkel durch eine Membran verschlossen ist, haben diese Kinder ein dauerendes Augenträufeln auf der betroffenen Seite und es bildet sich ein eitrig erscheinender Rückstand. Meist kann in einem kleinen Eingriff der Tränenkanal durchstoßen werden, was bei jungen Säuglingen sogar ohne Narkose, nur mit Sedierung, möglich ist. Sie sollten sich jedoch gut und umfassend durch den Kinderarzt bzw. den Augenartz! beraten lassen, denn die von Ihnen genannten naturheilkundlichen Anwendungen sind durchaus sinnvoll und unterstützend, doch wenn sie nicht zum Erfolg führen, so ist dann doch eine weitere Therapie u.U. notwendig- das kann ich jedoch nicht beurteilen. Grundsätzlich schlägt eine Therapie der Naturheilkunde innerhalb einer Woche an. Sie haben bereits all das gemacht, was ich Ihnen auch geraten hätte-leider ist mir nichts anderes mehr bekannt.
Mit freundlichen Grüßen

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