Themenbereich: Schlafen

"Angst vor dem Zubettgehen?"

Anonym

Frage vom 10.01.2005

Liebes Hebammenteam,
mein Sohn Ole ist jetzt fast 11 Monate alt und kerngesund. Bisher war es völlig unproblematisch, ihn abends in sein Bett zu legen. Er schlief relativ schnell ein und schlief vom 7. Monat an fast immer durch. Wenn er wach wurde, dann gelang es immer, ihn schnell wieder zum Schlafen zu bewegen. Seit dem 02.01. diesen Jahres ist alles plötzlich völlig anders. Sobald er in sein Bett gelegt wird, fängt er panisch an zu schreien und läßt sich kaum beruhigen. Wenn er dann nach langem Kampf (oft 1-2 Std.) einschläft, dann wird er nachts ständig wach und fängt sofort mit dem Schreien an. Auch hier kann man ihn kaum beruhigen. Mit einer Flasche erzielt man da immer noch am ehesten einen Erfolg. Es wirkt auf mich, als ob er Angst vor dem zu Bett gehen hat. Die Rituale vor dem zu Bett gehen sind gleich geblieben. Er bekommt eine Flasche, die er mit einem von uns zusammen austrinkt. Dabei läuft seine Einschlafcassette. Dann wird ein wenig geschmust und er wird ins Bett gelegt (immer gegen 19.30 Uhr). Der Raum wird dabei bereits verdunkelt. Mir ist klar, dass ein Baby seine Schlafgewohnheiten öfter umstellt. Aber warum passierte es hier so plötzlich und so massiv ? Tagsüber ist Ole völlig normal und sehr vergnügt. Er bekommt wie jedes Baby Zähne, die ihn aber offensichtlich tagsüber nicht stören. Die Phase geht jetzt bereits über eine Woche. Ich halte nichts von den im Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" beschriebenen Dingen. Außerdem hat Ole ja schon durchgeschlafen und ist ruhig eingeschlafen. Woran kann es also liegen und was kann ich tun. Sein Schreien ist so hysterisch wie ich es noch nie vorher erlebt habe. Ist das evtl. auf Entwicklungsschübe zu schieben ? Ich will keinesfalls einen Fehler machen, den ich später nicht mehr korrigieren kann, beispielsweise ihn jede Nacht in unser Bett holen (habe ich aber schon getan, weil das Schreien eine auf Dauer zermürbt). Ich würde mich freuen, wenn Sie mir einen Rat geben könnten oder mir zumindest die Angst nehmen könnten, dass mit meinem Ole etwas nicht stimmt.
Vielen Dank und viele Grüße

Anonym

Antwort vom 11.01.2005

-Hallo, mit Ole ist sicherlich alles in bester Ordnung. Ich würde versuchen diese neuen Angewohnheit als eine Verübergehende Störung zu betrachten und Sie tapfer aushalten . Wenn Sie das Buch nicht mögen..Vielleicht können Sie sich selbst was überlegen, was Sie für eine gehbare Möglichkeit halten um diesen Zustand jeztz nicht einfach tatenlos aushalten zu müssen. Aber im Idealfall ist es wirklich nur ein kurzes wenn auch heftiges Intermezzo und bald wieder vorbei. Gruß Judith

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